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Pötschke-Langer: Zigarettenhersteller verhinderten weniger schädliche Zigaretten
#1
Zitat:
"Das amerikanische
Justizministerium belegt, dass die Tabakindustrie erkannt hatte, dass für
eine „sichere Zigarette“ kein Marketing
und auch keine Forschung betrieben
werden sollte, da die Gefahr bestünde,
dass die Verbraucher die auf dem Markt
befindlichen Produkte dann als zu
gefährlich einstufen und nicht konsumieren
würden. So hatte die Firma
Liggett bereits eine Zigarette entwickelt,
die deutlich weniger Kanzerogene enthielt.
Die Firma wurde daraufhin aber
von den anderen Herstellern derart
unter Druck gesetzt, dass diese Zigarette
nie auf den Markt kam, denn die gesamte
Tabakindustrie befürchtete, dass sich
die Verbraucher nach der Markteinführung
der „sicheren“ Zigarette vom herkömmlichen
Zigarettenmarkt abwenden würden.
http://www.bundesaerztekammer.de/downloa...lt2007.pdf
Antworten
#2
DKFZ  - Frau Dr. Pötschke-Langer (2002)
"In Bezug auf die Minimierung der
Gesundheitsschädlichkeit entsprechen
Zigaretten nicht dem Stand der Technologie.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten
existieren Patente für Verfahren, durch
die die Gesundheitsschädlichkeit von
Tabakprodukten erheblich verringert werden
kann und die folglich die Anzahl
tabakrauchbedingter Erkrankungen und
Todesfälle reduzieren könnten. Von derartigen
Patenten wird nicht durchgängig
Gebrauch gemacht 20"
https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/RoteReihe/Handlungsempfehlungen.pdf

Richtig:
Die erste massentaugliche Nikotindampf-Zigarette "Ariel" war bereits im Januar 1964 fertig (das Patent wurde Mitte Januar 1964  in mehreren Ländern zugelassen), kam jedoch nie auf den Markt.
Konkurrenzfirmen verhinderten dies u.a. durch Patentansprüche (siehe vorheriges Posting).
Hier geht ganz klar hervor, dass es um die Gesundheit der Raucher selbst geht:
Was bekommen Raucher zum Nikotinwolke inhalieren?
Je weniger Schadstoffe insgesamt, desto besser...und Nikotin per se hat sich inzwischen als so
harmlos wie Koffein herausgestellt.

Wer hätte die Raucher nun aufklären müssen, dass die E-Zigarette diese Kriterien erfüllt?
Frau Dr. Pötschke-Langer.
Zitat (2014):
 "Im Koalitionsvertrag steht, es bestehe ein Anspruch der Verbraucher auf Wahrheit und Klarheit. Dies trifft auch auf Tabakprodukte zu."
http://smoker-insight.org/showthread.php?tid=125


Momentan ist die E-Zigarette als "Tabakprodukt" eingestuft und somit haben Pötschke-Langer bzw.
nun ihre Nachfolgerin sogar die gesetzliche PFLICHT, aktuelle Raucher klar verständlich
aufzuklären, dass die E-Zigarette keinesfalls schädlicher ist als herkömmliche
Tabakzigaretten.
Seit einiger Zeit sind Lobbyisten deswegen aktiv, um E-Raucher dazu zu bringen, aus
der Tabakprodukte-Einstufung so schnell wie möglich herauszukommen.
Das nimmt die verantwortlichen Personen aus der gesetzlichen Pflicht, die Raucher aufklären zu müssen.
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