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Bisherige Thesen/Vorhersagen von den Machern von smoker-insight: Was trat ein?
#1
Hier ist eine (im August 2012 erstellte) Prognose, was passieren wird.
Zitat:
"Megan August 2012:
"Sie werden (wie seit 30 Jahren üblich) "schadstoffärmere" Zigarettendinger (diesmal E-Zigaretten) aufn Markt bringen "für den gesundheitsbewussten Raucher von heute".
Anders wie in den letzten 30 Jahren wird aber diese "Neuheit" nicht vom Markt verschwinden (auch wenns kaum einer auf Dauer kaufen wird...weils nich viel taugen wird und mies schmeckt..aber der dauerhafte Konsum is eh nich im Interesse der Tabakindustrie...die wollen TABAK verkaufen).
Ab dann haben sie die E-Zigaretten komplett "unter Kontrolle".
(Das werden wir auch am Zoll merken..fehlende CE-/TÜV-/Nochn-TÜV-Zeichen?Nix gibts mehr...)
E-Zigaretten werden irgendwo im "Gesetz" mit verankert werden...vorzugsweise in der Tabakverordnung, die Sicherheitsstandards für Liquids und E-Zigaretten werden so hoch angesetzt, dass es für normale Händler kaum noch lohnt, da was zu machen.
Wenn wir dann noch was sagen, heissts nur:
"Was wollt ihr denn? E-Zigaretten gibts doch nu...aber eben nur die standardisierten und geprüften....das hat eben seinen Preis"
"In zig-Jahren, wenn die das umsetzen (fein abgestimmt mit EU am runden Tisch)...wirds eben die bisherige freie Dampferwelt nicht mehr in der jetzigen Form geben.
Der Zoll-Thread wird überquellen von beschlagnahmten Sendungen und....die haben dann dafür die erforderlichen rechtlichen Bestimmungen...und kein Tropfen nikotinhaltiges Liquid wird dann mehr "legal" über die Grenze kommen.
Die dann hier verfügbaren Liquids werden nicht flashen, langweilig schmecken (EU-Aromen) und mit höchstens 16mg Nikotin sein.
Depots/Liquids ohne Geschmack wird es nicht geben, um Selbstmischern den Garaus zu machen.
Sie schaffens nich, Nikotin unters AMG zu bekommen...also kriegen die Tabakfirmen die Lizenz fürs Nikotin...und das werden die Einzigen sein, welche die dann hohen "Qualitätsstandards" an Geräte und Liquids überhaupt finanziell erfüllen können..mit neuen Zertifikaten, neuen WEEE-Kennzeichen, anderen XYZ-Kennzeichen etc.
Bei den Tabakfirmen wird dann niemand mehr nach PG oder VG fragen...die brauchen nur sagen "für den gesundheitsbewussten Raucher von heute"..das wird so vertrauensvoll angenommen (siehe Zigaretten ohne Zusätze)...allerdings werden die Dinger eben nix taugen...und so rauchen alle wieder...(aber die E-Zigaretten werden bis zum St. Nimmerleinstag in den Händen der Tabakindustrie bleiben)."


Das Zitat stammt aus dem E-Rauchen-Forum.de.
Ich habe es mir damals herauskopiert und gespeichert.
Leider ist der Original-Link nicht mehr auffindbar, da er ins Archiv verschoben wurde von den Webseitenbetreibern.
Diese Meinung wurde u.a. beantwortet mit "Verschwörungstheorien".
Für jemanden, der sich als Raucherin nur aus Geschmacksgründen eine tabaklose Zigarette gekauft hat ohne jegliche gesundheitliche Ansprüche, war diese Entwicklung damals bereits abzusehen.
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#2
Zitat Megan von 2012:
" Sie werden (wie seit 30 Jahren üblich) "schadstoffärmere" Zigarettendinger (diesmal E-Zigaretten) aufn Markt bringen "für den gesundheitsbewussten Raucher von heute"."

Zitat von November 2016:
November 2016 (Die Welt) zu Iqos von Philip Morris:
Der Raucher von heute ist eher ein Hipster – und er raucht nicht mehr, sondern er genießt. ...Das Aerosol soll aber weniger gesundheitsschädlich sein als normaler Zigarettenrauch.
https://www.welt.de/wissenschaft/article...uchen.html

08.09.2017
"Mehr denn je sind Menschen heute um ihre Gesundheit besorgt – auch Raucher. Dies haben die Tabakkonzerne begriffen und neue Produkte wie Iqos, Glo oder Ploom entwickelt, die weniger schädlich sein sollen."
https://www.nzz.ch/wissenschaft/neue-pro...ld.1313624

Smile
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#3
Juni 2018 (Welt):
"Wir leben in einer Transformationsblase ► Nein, der Chef des zweitgrößten deutschen Tabakkonzerns Reemtsma, Michael Kaib, sagte: "Wir leben in einer Transformationsphase. [ ... ] „Das Konsumentenverhalten definiert sich neu und gesundheitsbewusster. Der Raucher hat künftig die Wahl zwischen Produkten mit und ohne Tabak und sogar mit und ohne Nikotin.“"
https://www.welt.de/print/die_welt/hambu...ollen.html
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#4
Reemtsma:
"Die Kategorie E-Zigarette ist noch sehr jung. Trotzdem gibt es schon heute viele Anzeichen dafür, dass die tabakfreie Alternative sehr wertvoll für gesundheitsbewusste Raucher sein kann. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen dies und bestätigen der E-Zigarette eine bis zu 95 % geringere Schädlichkeit als Tabakrauch.
Umfragen zeigen jedoch auch, dass das Wissen und damit auch das Vertrauen der Konsumenten zur E-Zigarette noch deutlich ausbaufähig sind. Viele Raucher wissen noch gar nichts von der reduzierten Schädlichkeit der E-Zigaretten. Hier sind Aufklärung und Informationen sehr wichtig.
Um das Vertrauen der Konsumenten in die junge Kategorie zu erhöhen, sollten alle Hersteller verlässliche Qualitätsstandards hinsichtlich der Produktsicherheit einhalten."
Wie sollte eine künftige E-Zigaretten-Regulierung aussehen?
Als Reemtsma unterstützen wir eine fundierte, evidenzbasierte und verhältnismäßige Regulierung. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass eine Regulierung dabei helfen kann, sicherzustellen, dass Konsumenten Zugang zu qualitativ hochwertigen, sicheren und vertrauenswürdigen Produkten haben. Eine Regulierung für die E-Zigarette sollte sich auf klar definierte Produktionsstandards konzentrieren, um deutlich mehr Verbrauchern den Zugang zu hochwertigen Produkten zu ermöglichen. Deshalb arbeiten wir über Fontem Ventures mit Normungsgremien zusammen, um bei der Entwicklung solcher Standards zu helfen.
http://www.reemtsma.com/das-unternehmen/...d-zukunft/
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#5
Angelehnt zum Thema ein Artikel von 2010:
Perfide Geschäftsidee: Killer mit eigenen Erste-Hilfe-Produkten
[16.01.2010/pk] Reynolds American Inc., Mutterkonzern des Zigarettenproduzenten R.J. Reynolds und zweitgrößter Tabakwarenhersteller der Welt, hat im vergangenen Dezember die Firma Niconovum AB vollständig übernommen. Für einen Kaufpreis von 310 Millionen Schwedischen Kronen (umgerechnet etwas mehr 30 Millionen Euro) wurden alle Anteile des schwedischen Herstellers von Nikotinersatzprodukten erworben. Niconovum wurde im Jahr 2000 von Karl Olov Fagerström, Entwickler des Fagerström-Tests für Nikotinabhängigkeit, gegründet. Die Firma ist laut Selbstdarstellung "einer der führenden Experten der Welt für Raucherentwöhnung und Nikotinabhängigkeit".

Vordergründig versucht der Tabakdrogenproduzent damit die Kritiker zu beschwichtigen, indem ausstiegswilligen Rauchern vorgeblich Hilfe zur Erreichung dieses schwierigen Ziels geleistet wird. Susan M. Ivey, Reynolds-American-Chefin, unterstreicht das "große Potenzial der Niconovum-Produkte für die Ziele der öffentlichen Gesundheit" und stellt die Firmenaquisition als "Erweiterung der Schadensminderungsstrategie" dar, die Reynolds American und Tochterfirmen in den vergangenen Jahren entwickelt hätten.
..
Es besteht der dringende Verdacht, wenn man sich die bisherigen Geschäftspraktiken der Tabakindustrie betrachtet, dass diese im Zweifelsfall schon dafür sorgen wird, dass diese "Entwöhnungshilfen" nicht allzu gut funktionieren. Und falls sich die Öffentlichkeit diesbezüglich nicht so einfach täuschen lässt, dann werden die lästigen Produkte zur Nikotinentwöhnung einfach eingestampft - durch die exorbitanten Gewinne aus dem Tabakdrogengeschäft wäre das für Reynolds kein ernsthaftes Problem.

David Sweanor, vormals Berater der "Canada's Non-Smokers' Rights Association", zeigte in einem Interview mit ABC News eine ebenfalls denkbare Variante auf, die das Geschäft mit Nikotinersatzprodukten für die Tabakindustrie besonders lukrativ machen könnte: Reynolds würde davon profitieren, die Produkte der Firma Niconovum in Langzeit-Ersatzprodukte umzuwandeln, die der Konsument über einen Zeitraum von Monaten oder Jahren einnimmt, anstatt nur für einige Wochen. Wer dem Glimmstängel abtrünnig werden will, der soll nun möglichst lange dafür bezahlen, indem er dauerhaft an Nikotinpräparate gebunden wird, die als Entwöhnungshilfen getarnt sind.
..
Fazit: Die Tabakindustrie als Helfer bei der Entwöhnung? Eine geradezu perfide Geschäftsidee. Das ist vergleichbar mit einem Killer, der mit einem Maschinengewehr auf Menschen schießt, um anschließend das große Geschäft mit Pflastern, Wundverbänden und Schmerzmitteln zu machen. Wenn man die Menschen nicht sofort umbringt, dann kann man sie am längsten schröpfen. Die Tabakindustrie, die inzwischen zum "sozialen Paria" verkommen ist, weil sie ein Produkt verkauft, das die Hälfte ihrer Kunden tötet, will sich auch in Zukunft am Nikotindrogengeschäft bereichern, und zudem ihr Image durch vermeintliche Hilfsangebote aufpolieren.

http://www.aktiv-rauchfrei.de/aktuell/1118
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#6
30. Januar 2010  Megan (aus einem alten Chatverlauf)
[2010/01/30 1:04]  Inno: ich weiss dass es mir nur ums nikotin geht
[2010/01/30 1:04]  Megan: also ich weiss das zum Beispiel nicht...wenn ich hier in was vertieft bin stundenlang und eine nach der anderen qualme..is das mehr "Ritual"

9 Jahre später.....
23.Januar 2019 Prof Bernd Mayer (Selbstversuch eine Woche nikotinfrei dampfen)
Zitat:
Meine persönlichen Schlussfolgerungen:
Ich bin definitiv nicht vom Nikotin sondern von der Haptik und dem throat hit abhängig, von denen dafür heftig.
Ich "leide" also allenfalls an Inhalations- oder Halskratzsucht aber nicht an Nikotinsucht.
(Facebook-Chronik Bernd Mayer)
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