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Wer glaubte an gefährliche bzw. tödliche Risiken durch Nikotinkonsum?
#1
Wer glaubte, dass (langfristiger) Nikotinkonsum gefährliche oder sogar tödliche Raucherkrankheiten verursacht?
(Link-Sammlung)

In den letzten 12 Jahren wurde viel über Politiker und Experten geschimpft - dass sie viel "lügen" würden.
Vielleicht hatten sie auch jede Menge falsches Wissen?
Nur einmal das Thema "Wissen zu Nikotin" hergenommen:
Was wussten Politiker und Experten eigentlich selbst über (langfristigen) normalen Nikotinkonsum?
in dubio pro reo - Im Zweifel für den Angeklagten.


2008
Dr. Pötschke-Langer:  Mit jedem Zug an der Zigarette werden Schadstoffe inhaliert, die sich im Gewebe festsetzen und unter Umständen das Erbgut schädigen. Nikotin ist aber nicht nur Gift für die Lunge, sondern auch für das Herz. Es animiert den Herzmuskel, schneller zu schlagen und wirkt verengend auf die Gefäße. Folglich muss das Herz gegen einen erhöhten Widerstand kämpfen, um den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Folgekrankheiten sind vor allem Herzinfarkte und Schlaganfälle.
https://www.medica.de/cgi-bin/md_medica/lib/pub/tt.cgi/%22Das_wird_drei_bis_f%C3%BCnf_Jahre_dauern%22.html?oid=23941&lang=1&ticket=g_u_e_s_t

Lungenärzte im Netz:
Nikotin ist ein starkes Gift, welches das gesamte Gefäß- und Nervensystem angreift. Außerdem ist Nikotin Sucht erregend und höchstwahrscheinlich auch Krebs fördernd.
Eine Folge von Nikotin ist eine schlechtere Durchblutung, denn durch Vasopressin werden die Blutgefäße enger gestellt. Äußerlich wird dies erkennbar durch kalte Hände und Füße sowie Hautblässe. Jedoch auch die innere Durchblutung wird durch den Nikotinkonsum beeinträchtigt - vor allem die Lunge, aber auch alle anderen inneren Organe sind davon betroffen. Die in der Folge entstehenden Krankheiten sind zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch Impotenz und Konzentrationsschwäche.
Nikotin führt zu höheren Fettsäure- und Cholesterinspiegeln im Blut und damit zu einer Verkalkung und Verstopfung der Gefäße (Arteriosklerose). Die Folgen sind bekannt: Chronische Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen bis hin zum Gefäßverschluss, Raucherbein, Herzinfarkt usw.


Apotheken.de
Als Ursache der COPD gilt ein beschleunigter Verlust der Lungenfunktion, zum Beispiel infolge von langjährigem Nikotinkonsum.
Denn durch den jahrelangen Nikotinkonsum kommt es zu Um- und Abbauprozessen des Bronchialsystems. Die Bronchien verengen sich und vor allem beim Ausatmen ist der Luftstrom behindert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Lungenfunktion natürlicherweise ab.



Webseite Uniklinik Saarland:
"Gesundheits-
schäden entstehen durch mehr als 4000 chemi-
sche Substanzen, die sich im Tabakrauch befin-
den. Gefäßschäden, die für Herzinfarkt, Schlag-
anfall, Sehstörungen, Impotenz oder das sogenann-
te Raucherbein verantwortlich sind, entstehen
durch das Zusammenwirken von dem Suchtstoff
Nikotin mit Kohlenmonoxid, einem giftigen Gas,
das beim Verbrennen des Tabaks entsteht.
..
Die stärksten Belastungen müssen Atemwege und Lunge
aushalten. Das natürliche Abwehrsystem, die Flimmer-
härchen in den Bronchien, befördern Luftschadstoffe nor-
malerweise wieder aus den Atemwegen heraus. Bei den
Schadstoffen des Tabakrauchs gelingt ihnen das nur un-
vollständig, denn Nikotin lähmt die Beweglichkeit der
einzelnen Flimmerhaare. Bereits der Rauch einer Ziga-
rette setzt die Fähigkeit zur Reinigung der Bronchien um
die Hälfte herab. Die Tabakschadstoffe können nun tief
in die Lunge eindringen - und das hat Folgen: Es kommt
bei vielen Rauchern zur chronischen Bronchitis und im
ungünstigsten Fall zu Lungenkrebs



1982 hielten Regierungen vor allem Nikotin per se noch für einen Mitverursacher von tödlichen Herzerkrankungen
Beispiel Hessisscher Landtag 1982:
"Wahrscheinlich ist die Entstehung von Gefäß und damit
bestimmten Herzerkrankungen auf das Zusammenwirken verschiedener Stoffe
wie z . B . auch Kohlenmonoxid and Nikotin zurückzuführen"




RTL
Nach etwas mehr als drei Wochen verbessert sich die Lungenkapazität um bis zu 30 Prozent. Das bedeutet im Klartext: Sie bekommen deutlich besser Luft und können wieder frei durchatmen, weil auch die durch das Nikotin gelähmten Flimmerhärchen wieder aktiv werden und damit beginnen, die Lunge von Grund auf zu reinigen. Dadurch sind Sie übrigens auch nicht mehr so anfällig für Infekte.
https://www.rtl.de/cms/rauchen-so-erholt...54196.html



Die Bürger:
Erfassung von vermuteten Risiken der E-Zigarette: Ob die E-Zigarette als risikolos eingeschätzt wurde, erfassten wir zuerst mittels der allgemeinen Frage „Bringt die Nutzung von E-Zigaretten aus Ihrer Sicht gesundheitliche Risiken mit sich?“ In der Anschlussfrage „Welche Risiken haben E-Zigaretten Ihrer Meinung nach?“ wurden potenzielle Risiken (Sucht oder Abhängigkeit, allergische Reaktionen, Atemwegreizungen, Hirnschädigungen und Schäden am Herz-Kreislauf-System) in Form eines Mehrfachantworten-Sets abgefragt.
Zwei Drittel der Befragten (67,6 % [64,4bis 70,8 %]) gingen davon aus, dass die E-Zigarette gesundheitliche Risiken birgt. Am häufigsten wurde das Risiko für Atemwegsreizungen (71,8 % [67,7–74,9 %]) und ein Suchtpotenzial (69,6 % [66,4–72,8 %]) genannt. Risiken für das Herz-Kreislauf-System, für allergische Reaktionen und für das Gehirn vermuteten 65,7 % [62,4–69,0 %], 51,9 % [48,5–55,3 %] respektive 38,2 % [34,8–41,6 %] der Befragten.
Vergleich Umfrage 2009:
2009 Umfrage
Warum steigen Raucher nicht auf pharmazeutischs Nikotin oder rauchlose Tabakprodukte um?

I believe that using nicotine in any form is as bad for you as smoking.
42% (35%, 49%)

 
I believe that nicotine in any form is as bad as smoking.
Yes
67% (55%, 78%)

 
I believe ST/pharm. nicotine is likely to cause addiction than smoking.
Yes
69% (52%, 86%)
Diese Umfrage legt nahe, dass die Wechselbarrieren für ST und pharmazeutisches Nikotin ähnlich sind, ein etwas ironisches Ergebnis. Das weitverbreitete Unverständnis zu verstehen, dass nicht verbrennende Nikotinquellen nur einen winzigen Bruchteil des Risikos des Rauchens ausmachen, ist größtenteils auf die wirksame lang andauernde Desinformationskampagne von Anti-ST- und Anti-Harm-Reduction-Aktivisten zurückzuführen, die sich mehr für die Nikotinabstinenz einsetzen als öffentliche Gesundheit [14, 15]. Diese Anti-Tabak-Lobbyisten sind in der Regel nicht gegen die Verwendung von pharmazeutischem Nikotin und fördern diese in der Regel auch aktiv. Ironischerweise deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die Anti-Harm-Reduction-, "Quit or-Die" -Meldungen von ST auf pharmazeutisches Nikotin übergesprungen sind und gleichermaßen die irreführenden Raucher über die Risiken beider Produkttypen irreführen. Dies ist ein Beispiel für eine allgemeine Vorsichtsmaßnahme: Wenn Meinungsführer Menschen dazu bringen, etwas aus anderen Gründen als den wirklichen Motiven der Führer zu tun (z. B. ST aufgrund falscher Glaubensüberzeugungen zu vermeiden, statt ihre allgemeine trotz Tabak zu teilen), Die kurzfristigen Ergebnisse mögen das sein, was die Anführer beabsichtigten, aber die langfristigen Ergebnisse werden wahrscheinlich weit davon abweichen.
Competing interests
The authors are interested in encouraging tobacco harm reduction (reducing the morbidity and mortality caused by tobacco use by encouraging smokers to switch to smokeless tobacco or other low-risk alternatives). As a result, they have an interest in doing research like this that explores factors that make tobacco harm reduction more or less likely to work. In addition to this actual substantial interest, the authors also have what some mistakenly consider to be the only real conflict of interest, funding from the private sector: Dr. Phillips and his research group (including Dr. Heavner and Mr. Rosenberg) are partially supported by an unrestricted (completely hands-off) grant to the University of Alberta from U.S. Smokeless Tobacco Company. The grantor is unaware of this study, and thus had no scientific input or other influence on it. Dr. Phillips has consulted for U.S. Smokeless Tobacco Company in the context of product liability litigation and subsequent to the completion of this paper became a member of British American Tobacco's External Scientific Panel advising on issues of tobacco harm reduction. Dr. Heavner owns a small amount of stock in Johnson & Johnson. Though these do and might (respectively) represent interests, and credibly influence what research we consider important, our interest in accurately assessing the barriers to harm reduction means it is not clear to us how these interests might be seen as justifying the knee-jerk accusation of bias – that we somehow altered the presentation of these results based on non-scientific interests – that we often face from the political activists who work to influence the science in this area.


1) Alkohol, Nikotin und Kaffee können wahre Herzgifte sein. Nikotin ist sehr gefährlich,
da es die Gefäße und das Herz direkt schädigt.



Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisikofaktor für Krebs bald ab, so die Einschätzungen von Ernährungsmedizinern.


Die WHO - Zitat 1988:
""Fast eine Million Europäer sterben jedes Jahr durch Nikotinkonsum.
Unser übergeordnetes Ziel lautet :
Ein nikotinfreies Europa.
Als erstes Ziel haben wir uns gesetzt, bis 1995 zu
erreichen, dass mindestens acht von zehn Europäern Nichtraucher
sind ."
WHO:
WHO (1988)
"Fast eine Million Europäer sterben jedes Jahr durch Nikotinkonsum.
Unser übergeordnetes Ziel lautet :
Ein nikotinfreies Europa.
Als erstes Ziel haben wir uns gesetzt, bis 1995 zu
erreichen, dass mindestens acht von zehn Europäern Nichtraucher
sind ." (1)

Aus "Augsburger Allgemeine" (2015):
"Die Weltgesundheitsorganisation plant ein weitgehendes Aus für Zigaretten bis 2040.
Ein komplettes Verbot enthält das Maßnahmenpaket, veröffentlicht vom Medizinjournal The Lancet, nicht.

Nikotin sei der Einzelschadstoff, der die meisten Todesopfer fordert."(2)
 
(1) http://legacy.library.ucsf.edu/tid/itb29e00/pdf?search=%22raucher%20nikotinkonsum%22 
(2) http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...15547.html
https://smoker-insight.blogspot.de/2016/05/die-who-weiss-nicht-dass-nikotin-nicht.html




Was sind die Langzeitfolgen beim Genuss von Nikotin?
Zuallererst wirkt Nikotin in der Lunge. Jahrelanges Rauchen sorgt dafür, dass sich das Lungengewebe verändert. Der Rauch lagert sich in der Lunge ab und die Flimmerhärchen verkleben. Dadurch kann festsitzender Schleim nicht mehr abtransportiert werden und, es kommt zum sogenannten „Raucherhusten“, der meistens morgens auftritt. Mit der Verklebung der Flimmerhärchen lagert sich der Schleim ab, was zu chronischen Entzündungen wie Bronchitis führen kann.
Je länger der Raucher sich dem Nikotingenuss hingibt, desto mehr wird die Lunge geschädigt. Das kann bis zum sogenannten Lungenemphysem führen. Bei diesem sind die Lungenbläschen zerstört oder überdehnt, so dass der Betroffene Schwierigkeiten mit der freien Atmung hat. Symptome sind Atemnot – anfangs nur bei Belastung – und Erschöpfung. Ein Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die auch mit der Aufgabe des Nikotinkonsums nicht wieder verschwindet. In diesem Fall ist das Kind dann sprichwörtlich „in den Brunnen gefallen“.
Eine weitere langfristige Folge von Nikotinkonsum sind Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Der Teer in einer Zigarette lagert sich an den Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, ab und verengt diese. Das Herz muss stärker pumpen, um mit genügend Sauerstoff versorgt zu werden. Somit steigt das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Auch der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigen. Das bestehende Risiko, an Krebs zu erkranken, wird zwar bei Rauchern durch andere Stoffe, die sich in einer Zigarette befinden, ausgelöst, doch das Nikotin spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Nikotin macht Lungenkrebszellen widerstandsfähiger gegen Chemotherapeutika, es lässt bestehende Tumore schneller wachsen und begünstigt die Bildung von Metastasen. Zusammengefasst bleibt also festzuhalten, dass jeder Raucher, dem seine Gesundheit wirklich wichtig ist, sofort mit dem Rauchen aufhören sollte.


Berichte zur Lebensmittelsicherheit 2009:
Nationale Berichterstattung an die ...
herausgegeben von Saskia Dombrowski
Nikotin ist das Hauptalkaloid der Tabakpflanze, das aber auch in geringen Gehalten in Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten und Aubrginen oder in anderen Pflanzen wie Blumenkohl vorkommt. Nikotin kann ebenso synthetisch hergestellt werden. Dieses sogenannte Rohnikotin wurde als Schädlingsbekämpfungsmittel in Landwirtschaft und gartenbau sowie als Desinfektionsmittel eingesetzt. Seit dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 2032/2003 sind nikotinhaltige Desinfektionsmittel nicht verkehrsfähig.
Nikotin wird nach oraler , inhalativer oder perkutaner Aufnahme in den Körper in allen Geweben verteilt. Einer der sichtigsten Metaboliten dieses intensiven Stoffwechsels ist Cotinin.
Nikotin ist ein starkes Gift. Es hemmt die nervale Erregungsübbertragung und kann durch Lähmung der Lunge zum Ersticken führen. Geringere Dosen bewirken Blutgefäßverengungen und daraus resultierenden Bluthochdruck, die Gefahr von Thrombosen und Schaganfällen steigt.


[b]15.05.2005 Raucherportal zu Nicstic[/b]
Über all die Schäden, die Nikotin im Körper anrichtet, kann man sich leicht informieren,
wenn man bei Google nach den Stichwörtern "Nikotin Blutplättchen" sucht.
Nikotin fördert die Ausschüttung von Katecholaminen. Das sind Stresshormone, die eine
Verengung der Adern und eine Zusammenklumpung von roten Blutkörperchen bewirken.
All dies reduziert die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Außerdem
wird eine Vielzahl von Folgeschäden verursacht:
·5 Thrombosen, Raucherbeine
·6 Herzinfarkt
·7 Männer werden impotent
·8 Frauen kommen früher in die Wechseljahre
·9 schwangere Frauen riskieren den Plötzlichen Kindstod ihres Kindes
·10 Wunden und Knochenbrüche heilen langsamer
·11 Die Netzhaut kann degenerieren, das Auge kann erblinden
·12 Die Nieren arbeiten schlechter
Bei genauer Betrachtung der getroffenen Aussagen fällt auf, dass diese äußerst geschickt
formuliert sind. Der ganz oben gezeigte Ausschnitt stellt lediglich eine Frage, macht aber
eigentlich keine wirkliche Aussage. Auch die hier links gezeigte Behauptung ist genau
genommen korrekt: das schädliche Nikotin ENTSTEHT ja nicht, es wird lediglich aus
dem Nikotindepot freigesetzt. Konkret falsch ist jedoch die später in diesem Werbefilm ausgesprochene Behauptung "Raucher decken ab jetzt ihren Bedarf, ohne Dritte zu belästigen oder zu schädigen!" Dies ist unwahr, denn das vom Raucher ausgeatmete Nikotin schädigt anwesende Passivraucher und kann auch bei ihnen Arteriosklerose und Herzinfarkt bewirken.
Schlusswort
Abschließend möchte ich noch einmal klar stellen: ich habe im Grunde genommen nichts
gegen rauchlose Zigaretten. Der Umstieg auf diese Produkte ist ganz klar das Zweitbeste,
was ein Raucher für seine Gesundheit tun kann. Ich möchte mit dieser Seite nur zwei
Dinge erreichen:
·13 Keine Verharmlosung der Droge Nikotin!
·14 Keine falschen Versprechungen, man könne mit rauchlosen Zigaretten
Rauchverbote umgehen!


2016 BzgA
Die meisten Liquids von E-Zigaretten enthalten Nikotin, das als Nervengift genauso wie bei einer Zigarette zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann und süchtig macht.




BfR
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Stellung genommen zur Emission von elektronischen Zigaretten und zu den möglichen Gesundheitsgefahren: "Nikotin ist ein Nervengift und kann Bluthochdruck sowie Genschäden verursachen. Zur Nikotin-Entwöhnung ist die E-Zigarette definitiv nicht geeignet." Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auch die typischen Inhaltsstoffe der Liquids, die beim "Rauchen" von E-Zigaretten verdampfen, gesundheitlich bewertet.



2012 BfR
Der wichtigste gesundheitliche Risikofaktor ist das Nikotin. Einige physiologische Wirkungen, wie die Erhöhung des Blutdrucks, erhöhte Thromboseneigung, Ausschüttung von Stresshormonen und die vermehrte Bildung von Magensäure können ernste chronische Erkrankungen begünstigen. Die langfristigen Gefahren von Nikotin wurden bisher hauptsächlich im
Kontext von Tabakerzeugnissen betrachtet. Ob auch die chronische Nikotinaufnahme über E-Zigaretten beispielsweise die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen begünstigt oder
das Schlaganfallrisiko erhöht, kann jedoch nur durch langfristige Untersuchungen und epidemiologische Studien geklärt werden. Aus Sicht des BfR stellt allein schon die Ausprägung
einer Nikotinsucht eine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung dar



WICHTIG BfR
Tabakproduktrichtlinie, 2014 (Die Unvollkommene)
Auslaufen des Verbots mit Erlaubnisvorbehalt (Zulassungspflicht) für Tabakzusatzstoffe.
Die Tabakregulierung ist derzeit auf Zusatzstoffe fokussiert.
Tabakerzeugnisse sind gesundheitsschädliche (tödliche) Produkte
Welche Regelungen wären aus Sicht des gesundheitlichen
Verbraucherschutzes überhaupt sinnvoll?
1. Begrenzung von gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen und Emissionen
(derzeit sind nur Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid reguliert)
Wichtige Risikofaktoren:
Nikotin:
Suchtgefahr/
akute dermale und orale Toxizität!


Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Nikotin: Das in den meisten Liquids enthaltene Nikotin ist ein Nervengift und ein Suchtstoff, der körperliche Abhängigkeit erzeugt und bei langfristigem Gebrauch zu Herz-Kreislauferkrankungen führen kann. Der Nikotingehalt der Liquids ist vielfach so hoch (> 20 mg/ml), dass bereits geringe Flüssigkeitsmengen bei unbeabsichtigtem Verschlucken oder Hautkontakt ernsthafte Vergiftungen verursachen können (u.a. heftiges Erbrechen, Herzrasen, Bewusstlosigkeit)
2013
Die Nikotingehalte der untersuchten Liquids variierten und lagen im Durchschnitt 1,2-fach
über der Herstellerangabe von 18 mg/ml. Solche hohen Konzentrationen geben auf Grund
der hohen Akuttoxizität von Nikotin berechtigten Anlass zur Besorgnis. Nikotin ist ein poten­
tes parasympathomimetisches Alkaloid, das an die Nikotinrezeptoren im Zentralnervensys­
tem (ZNS) bindet und die Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter induziert. Auf diese
Weise beeinflusst es die Herzfrequenz und den Blutdruck, wobei bei geringen Dosen die er­
regende Wirkung überwiegt. Ob es zu einer erregenden Wirkung oder zu einer Hemmung
des Kreislaufs und des ZNS kommt, hängt von der Dosis, der Applikationsart und der Appli­
kationsdauer ab. Bei toxischen Dosen (Erwachsene: 30 - 60 mg, Kinder: 6 - 10 mg) tritt nach
wenigen Minuten der Tod durch Atemlähmung ein. Da Nikotin gut über die Haut aufgenom­
men wird, können bereits 5 ml des Liquids (entspricht 110 mg Nikotin) bei dermalem Kontakt
zu schweren Intoxikationen oder Tod führen. Infolge einer 10-fach geringeren Lethaldosis
stellen die Nikotinlösungen vor allem für Kleinkinder beim Berühren oder Verschlucken ein
erhebliches Gesundheitsrisiko dar.



Nikotin: Mitauslöser von schweren Lungenkrankheiten
Bekannt ist längst, dass das Rauchen und auch das Passivrauchen schwere chronisch entzündliche Erkrankungen auslöst – wie zum Beispiel die COPD, die chronisch obstruktive Lungenkrankheit, die inzwischen 10 Prozent der erwachsenen westlichen Bevölkerung betrifft und zu einem langen qualvollen Tod führt.
Jetzt ist klar, dass an diesem Problem das Nikotin einen wesentlichen Anteil trägt – und nicht nur das Rauchen gefährlich ist, sondern das Dampfen mit nikotinhaltigen Liquids ebenso.
2017 DAK
Der Suchtstoff Nikotin gilt als Nervengift, führt nachweislich zur Abhängigkeit und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Prof. Dr. Elisabeth Pott Bzga:
Auch gibt es E-Shishas, die das Nervengift Nikotin enthalten. Dieses kann sehr schnell
abhängig machen und zu gesundheitlichen Schäden führen


Biblisch: Schwellenwert
Die gesundheitlichen Folgen von Nikotin sind höher als die von Alkohol und Adipositas
(Fettsucht). (WHO-Studie)
Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums gelten mehr als 90 Stoffe im
Tabakrauch als krebserzeugend. Forscher weisen zudem darauf hin, dass es keine untere,
unbedenkliche Wirkungsschwelle für Tabakrauch gibt. Auch kleine Mengen können
schädlich sein. (Deutsches Krebsforschungszentrum, DKZ)


2012 Shisha Ärztezeitung Wie Nikotinsucht Leben zerstört
Jule Thomas von der Deutschen Herzstiftung zeigt an einem Wattebausch, was Nikotin einer
Zigarette anrichtet: Die Watte stinkt und verfärbt sich.
Während der Wissensstand über das Rauchen allgemein recht gut ist, zeigen sie sich bei den
Wasserpfeifen überrascht, als Regenbogen ihnen klar macht, dass das noch schädlicher ist: "Ein
Zug entspricht zehn bis 20 Zigaretten."
Was aber im eigenen Körper durch Nikotinkonsum passiert, zeigt ihnen Jule Thomas ganz
anschaulich mit einem Experiment, bei dem eine Zigarette durch einen Saugapparat geraucht
wird.
http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/822695/aufklaerung-nikotinsucht-leben-zerstoert.html

2013 Dr. Peter Liese CDU, EU-Politiker, Arzt

Dr. Peter Liese 12.07.2013 (CDU):
"Sie enthält Nikotin in erheblichen Mengen und man muss nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft davon ausgehen, dass die Gefäßschaden, dass heißt Schlaganfälle, Raucherbein und Herzinfarkte, bei der E-Zigarette genauso drohen wie bei der herkömmlichen Zigarette. "
http://raucherschutz.eu/showthread.php?tid=35 HYPERLINK HYPERLINK HYPERLINK "http://raucherschutz.eu/showthread.php?tid=35

[b]1996 Henningfield: Nikotin gefährliche
[/b]

30. August 1996
1996 Wettstreit der Nikotin-Produkte in den USA
Von A. SCHULTE am ESCH | Veröffentlicht am 30.08.1996 | Lesedauer: 3 Minuten
Tabakindustrie kämpft mit rauchfreien Waren um abhängige Kunden
"Zwar enthalten alle diese neuen Produkte nicht die krebserregenden Substanzen des Zigarettenrauchs und sind zumeist ungefährlich für die Mitmenschen. Doch es besteht immer noch ein hohes Gesundheitsrisiko für die Konsumenten", meint Jack Henningfield, Forscher am nationalen Gesundheitsinstitut NIH. "Nikotin steigert die Herzfrequenz und fördert die Ausschüttung adrenalinähnlicher Substanzen, was zu Herzkrankheiten führen kann. Es verringert den Blutfluß, führt zu Thrombosen und birgt zudem ein hohes Risiko bei Schwangerschaft", so Henningfield. "Experten sehen außerdem die Gefahr der Abhängigkeit." Erst kürzlich habe eine Studie in "nature" gezeigt, daß Nikotin im Gehirn ähnlich stark wirkt wie Kokain, Amphetamine oder Morphine. Die neuen Produkte sollten daher nur kontrolliert zur Entwöhnung eingesetzt werden.
WICHTIG Cummings Henningfield "Nikotin inakzeptables Risiko":
K. Michael Cummings, director of the antismoking program at
Roswell Park Cancer Center in Buffalo, New York, says he has
examined an Eclipse sample obtained from a member of a focus
testing group for Reynolds.
...
Adds Mr. Henningfield of the National Institute on Drug Abuse:
"They are producing a high-tech drug-delivery system that doesn't
even burn like a cigarette . It's nothing like a cigarette,
except they
dress it up to look like a cigarette :'3 (emphasis added]
...Raucher sterben mehr an Herzinfarkt als an Krebs:
nicotine is the major culprit with regard to heart attacks,
strokes, and other cardiovascular problems . It causes these
problems by
constricting blood vessels and increasing both pulse rate and
blood pressure .
Since heart attacks, strokes, and other cardiovascular problems
are by far the major causes of deaths from smoking, the new
product - which is expressly designed to deliver nicotine to the
user in amounts necessary to satisfy his craving - appears by its
very design and purpose to create an
unacceptable risk .
Eclipse reduces one of the toxins, tar, but that doesn't make
it safe," said Jack Henningfield, chief of the clinical
pharmacology
branch at the U .S. government's National Institute on Drug Abuse
.
"More smokers die of heart disease than lung cancer, and tar
doesn't cause heart attacks ; carbon monoxide and the high dose
of nicotine you get from cigarettes do
zu Henningfield:
Jack Henningfield Beziehung ist noch näher, weil er ein Patent über ein Nikotin-Ersatzprodukt besitzt und ist Teil Besitzer eines nikotinischen Beratungsunternehmens, das GlaxoSmithKline als ein großer Kunde hat, nach den Dateien:
"DR. Henningfield leitet die meisten seines Einkommens von Pinney Associates, ein Unternehmen, das derzeit bietet GlaxoSmithKline (GSK) auf einer exklusiven Basis Beratungsleistungen in Bezug auf Raucherentwöhnung Produkte. Durch seine Assoziation mit Pinney Associates berät Dr. Henningfield GSK speziell für die Entwicklung von Nikotin-Ersatz-Therapien und Behandlungen für die Abhängigkeit von Tabak.




lgl Bayern
"Unter Dampf!" – Wie sicher sind elektrische Zigaretten (E-Zigaretten)?
Abbildung 1: Prinzip des Rauchens einer E-Zigarette. Durch Saugen am Mundstück der E-Zigarette wird die Betriebsflüssigkeit (Liquid) verdampft. Das dabei entstehende Aerosol wird vom Konsumenten als sichtbarer Nebel inhaliert.
Welche Gesundheitsgefahren bestehen?
Nikotin: Das in den meisten Liquids enthaltene Nikotin ist ein Nervengift und ein Suchtstoff, der körperliche Abhängigkeit erzeugt und bei langfristigem Gebrauch zu Herz-Kreislauferkrankungen führen kann
Dokument aktualisiert am: 17.11.2016



Schlaganfall-Hilfe
Ein Grund dafür liegt darin, dass viele der Schadstoffe besonders die Blutgefäße belasten.
Vor allem der süchtig machende Stoff Nikotin führt dazu, dass sich die Arterien verengen und gleichzeitig die Herzaktivität steigt.
Die Folge ist eine schlechtere Durchblutung aller Gefäße und eine steigender Blutdruck.
Dieser Druck schädigt die Blutgefäße und fördert die Entstehung der Arteriosklerose, auch
Blutdruck als Arterienverkalkung bezeichnet
https://www.schlaganfall-hilfe.de/rauchen-und-alkohol;jsessionid=aaak4WRfJ9fYF-yG1h8bw?p_auth=0SLpNoka HYPERLINK HYPERLINK HYPERLINK "https://www.schlaganfall-hilfe.de/rauchen-und-alkohol;jsessionid=aaak4WRfJ9fYF-yG1h8bw?p_auth=0SLpNoka

2017
Nun liefern Kardiologen der California University in Los Angeles den Beweis. Ihrer Studie zufolge kommt es beim regelmäßigen Konsum von E-Zigaretten offenbar zu körperlichen Veränderungen, die das Risiko für Gefäßerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen können. Dazu die schlimme Nachricht für männliche E-Raucher: Der regelmäßige Konsum von Nikotin und die einhergehenden Potenzstörungen bei Tabakrauchern ließen sich, laut Experten, auch auf die Dampfer übertragen.
..
https://www.extratipp.com/aufreger/frank...70761.html
Antworten
#2
22. Juli 2015 egarage.de
Die gute Nachricht: Nur Nikotin wurde als gefährlicher Inhaltsstoff identifiziert, der einen bestimmten Schwellenwert der Gesundheitsgefahr überschreitet.
http://www.egarage.de/massenhaft-mogelpa...r-braucht/
Antworten


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