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Wie nannte man Rauch/Rauchen im Kontext früher?
#1
Einige Textbeispiele von früherem Sprachgebrauch:
Was MEINTEN die damals mit "dampfen/Dampf"?

1828
Das seltsame Gelüst, den Rauch eines angezündeten Krautes in den Mund zu ziehen und wieder hinweg zu dampfen

https://books.google.de/books?id=PohXAAA...en&f=false
1860
Lexikon der deutschen SPrache
Er dampft Tabackswolken aus der Pfeife von Meerschaum.
nam. vom Tabacksdampf, paffen, stark rauchen: Ließ sich einen frischen Tschibuk bringen, dampfte
https://books.google.de/books?id=kD5EAQA...en&f=false

1604 Sauferei eines Nebels - pestillenzartiger Dampf
Dem neuen König nun erschien der Rauch der Dandys und Denker als «pestilenzartiger Dampf, gleich jenem, der aus der Hölle aufsteigt».
Misocapnus
http://folio.nzz.ch/1996/november/sauferei-eines-nebels

1839 Die Pflanzenchemie: ein Handbuch für Ärzte und Apotheker
von Albert Weinlig
Vollkommen reines Nicotin bildet eine wasserklare, farblose (meistens jedoch etwas gelbliche) Flüssigkeit, welche selbst bei -6 Grad nicht erstarrt....
Schon bei 100 Grad stösst es einen weissen Rauch aus.
https://books.google.de/books?id=FbAEAAA...en&f=false

1859
Der Zigarrenrauch würde hiernach weit schärfer schmecken, als der Dampf der Pfeife,
https://books.google.de/books?id=IKM5AAA...rd&f=false


1904
 6. G. H. Richards Nikotin-Verdampfer, bezogen von der Firma Otto Mann, Eutritzsch-Leipzig.
https://books.google.de/books?id=cio-AQA...kQ6AEIKzAD

1861 Polytechnisches Centralblatt: 1861
Mittel, beim Tabakrauchen den Nicotindampf zurückzuhalten, von Ferrier. Ferrier, Apotheker in Paris, empfiehlt mit Gerbsäure imprägnirte Baumwolle, welche er coton antinicotique nennt, als Mittel, um beim Tabakrauchen den Nicotindampf ...
https://books.google.de/books?id=TcFAAAA...pf&f=false


1863
durch welchen der Tabaksrauch erst hindurchziehen muss, ehe derselbe in den Mund des Hauchenden gelangt; durch die präparirte Baumwolle werden die giftigen Nicotindämpfe absorbirt, die empyreumatischen Dämpfe des brennenden Tabaks jedoch nicht,daher der RAuchende nichts an seinem Genuss und Reiz einbüsst.
In der pharmaceutischen Centr.Halle 1862 Nr. 28 wird die Antinicotinbaumwolle einer scharfen Kritik unterzogen, indem gerade der nicotinhaltige Dampf es sei, welcher den Rauchern den eigenthümlichen zum Rauchen anregenden Reiz ausmache, und dass ein Tabak ohne Nicotin von den Rauchern getrockneten Kohlblättern gleich gestellt würde
https://books.google.de/books?id=Z5gZAQA...pf&f=false

1868 Regensburger Morgenblatt: 1868
Wirkliche Nicotindämpfe einzuathmen, wäre wahrlich ein schlechtes und aus leichtbegreiflichen Gründen auch ein höchst kurzes Vergnügen, indem der Raucher uuter diesen Umständen jedenfalls sehr bald Cigarre und Pfeife für immer bei
https://books.google.de/books?id=nUZNAAA...pf&f=false

1913
Nicotindämpfe von der Mundhöhle besser absorbirt werden als rauchhaltige, so müssen wir annehmen, dass bei ... Besonders die zweite der drei Möglichkeiten dürfte die schwache Wirkung nicotinarmer Cigarren ins rechte Licht setzen
https://books.google.de/books?id=rywuAAA...edir_esc=y

1862
Besonders präparierte Baumwollem, weil sie die Eigenschaft besitzt, das Nicotin zurückzuhalten, welches sich in Dampfgestalt entwickelt, wenn man Tabak als Zigarre oder aus einer Pfeife raucht.
https://books.google.de/books?id=0L8-AAA...rk&f=false

1882
Das Rauchen aus Pfeifen, in denen ein Theil der Dämpfe als Saft condensiert wird, ist der Gesundheit zuträglicher als Cigarrendampf. Bei nicht übertriebenen Genuss des Rauchens scheinen sich die meisten Menschen an die Wirkungen des Nicotins gewöhnen zu können.
https://books.google.de/books?id=4QlFAAA...edir_esc=y

1968 Barth/Heidelberg
Berichte ueber die gesamte physiologie und experimentelle, Band 296
Nicotine wurde zugeführt durch intravenöse Injektion, Inhalation von Nicotindampf und Rauchen.
Der Urin wurde sauer gehalten und Nicotin durch Gas-Flüssigkeits-Chromatpgraphie bestimmt. Bei Nichtrauchern wurde 55-70% des Nicotins wiedergewonnen, bei Rauchern nur 25-30%
https://books.google.de/books?id=SSgwAAA...edir_esc=y

1839
 In Aegypten nennt man die Pfeife Schischa, in Indien Hukah und in Persien Nargil; bei allen dreien zieht man den Dampf durch Rosenwasser, das zu diesem Zwecke in einem eigenen Behälter mit größter Sorgfalt zubereitet und aufbewahrt wird.
https://books.google.de/books?pg=PA143&d...utput=text

1878
... in meiner Wasserpfeife wurde der Rauch von fein zerschnittenen Flechtrohrabfällen in den Dampf des köstlichen
https://books.google.de/books?id=T6E5AAA...edir_esc=y

1853
Heiterkeit, rasche Gedankenfolge, kurz ziemlich dieselben angenehmen Erscheinungen verschafft, weche man einem Glase Wein oder einer Tasse Kaffee oder Thee verdankt.
Da das Nikotion erst bei 96 Grad siedet, so bleibt es bei der größtentheils im Wassersack und Rohr, und gelangt dagegen bei kurzem Rohr mit dem heissen Dampf in den Mund.
Wenn viele Wasserdämpfe im Tabaksrauche sind, so erhalten diese das Nikotin länger im Dampfzustande
https://books.google.de/books?id=1lNEAAA...ut&f=false


Daß der Zigarrenrauch weniger Ammoniak enthält als der Dampf des aus der Pfeife gerauchten Tabaks, liegt an der verschiedenen Verbrennung, die der Tabak in der Eigarre und in der Pfeife erleidet
https://books.google.de/books?pg=PA171&d...utput=text

1864
Jeder halbwegs vernünftige Mensch wird sich leicht sagen, dass der verbreitete Aufenthalt in niedrigen überfüllten, durch Tabakrauchen und Zigarrendampf gefüllten Localen der Gesundheit nicht zuträglich sein kann.
https://books.google.de/books?id=O7E-AAA...ft&f=false

1864
Raucht man Cigarren auf gewöhnliche Art, so saugt man den Dampf blos in den Mund, der dann (durch innige Berührung des Gaumens mit der Zungenwurzel) eine abgeschlossene Höhle bildet, ein, nichts gelangt davon in die Luftwege. Nur beim Rauchen auf türkische Art zieht man den Dampf nicht blos in die Mundhöhle, sondern athmet ihn auch ein. Dasselbe geschieht beim Einathmen von Dämpfen mittelst eines Mundstücks. Das wirkliche Inhalieren von Dämpfen bei dieser Art der Application muss erst von den Patienten erlernt werden, sonst geschieht es sehr leicht, dass nichts eingeathmet,
https://books.google.de/books?id=I5xPAQA...utput=text

1888
Dampfdichte 5,618. Das Nikotin bleibt bei — 10° noch flüssig, sein Siedepunkt fällt zwischen 240° und 250°, fängt aber schon bei 100° zu rauchen an und läßt sich zwischen 100 bis 200°, ohne zu kochen, destillieren.
https://books.google.de/books?id=iF8NAQA...edir_esc=y

1827 Nürnberg
Toxikologie: ein Handbuch für Ärzte und Apotheker, so wie auch für Polizei ...
von Johann Andreas Buchner
Nikotianin
Es übt seine Wirkung auf jedem Wege aus, auf welchem er mit dem organismus in Berührung kommt, was mag das Nikotianin als Dampf oder Rauch in die Lungen, oder als Tabaksaft in den Magen...
https://books.google.de/books?id=R4M8AAA...in&f=false
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