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Nikotin stark suchterzeugend? Zweifel sind angebracht
#1
Linksammlung zum Thema "Zweifel an starker Suchterzeugung durch Nikotin"

Einen Tag, nachdem ich im Januar 2010 eine E-Zigarette hatte, schrieb ich in einem damaligen Chat folgendes:
[2010/01/30 1:04] Inno: ich weiss dass es mir nur ums nikotin geht
[2010/01/30 1:04] Megan: also ich weiss das zum Beispiel nicht
[2010/01/30 1:04] Megan: wenn ich hier in was vertieft bin stundenlang und eine nach der anderen qualme..ist das mehr "Ritual"
-----------
Aber auch ich plapperte in der nachfolgenden Zeit brav nach, dass ich "stark nikotinsüchtig" sei und dass Nikotin "stark suchterzeugend" ist, weil es alle geschrieben haben:
Lehrbücher, Medien, DKFZ, BzgA, BfR, etc.
Ich habe es so gelernt....aber Zweifel blieben.
Als dann immer wieder E-Zigarettennutzer versehentlich Tage und sogar wochenlang nikotinfrei gedampft haben ohne Entzugssymptome, musste man hier recherchieren.
Hat man allen die Nikotinsucht überwiegend eingeredet?
Wer hat eigentlich u.a. überwiegend behauptet, dass Nikotin ein "Suchtmittel" ist und wann war das?
Die Antwort ist erstaunlich:
http://raucherschutz.eu/showthread.php?t...ight=opfer


Stoffsammlung zum Thema:
"Ist Nikotin tatsächlich eine stark suchterzeugende SUbstanz bzw. sind langjährige Zigarettennutzer tatsächlich nikotinabhängig?"


(20.)Mai 1980:
Prof. Bättig (Zürich) untersuchte in einem Studienprojekt Nikotin und kommt zu dem Fazit, dass Nikotin per se kaum bzw. keine Abhängigkeit produziert:
Prof. Kurt Bättig (Zürich):
"Rauchgewohnheit und Psychopharmakologie des Nikotins"
Zitat:
"All dies legt den Schluss nahe, dass Nikotin per se nur wenig oder keine Abhängigkeit produziert..."
https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=gsdb0120
auch 1980 (Mitarbeiter von Philip Morris)
"In 198o, Philip Morris hired Victor DeNoble to study the pharmacology of nicotine . Working at a secluded laboratory,
DeNoble and a colleague isolated two hallmarks of addiction
among rats exposed to nicotine : self-administration and tolerance.
Philip Morris's in-house counsel subsequently alerted DeNoble that his
data posed a danger to the company.461 After the journal Psychopharmacology
accepted a research paper by DeNoble showing that, in
terms of addiction, "nicotine looked like heroin," Philip Morris ordered
him to withdraw the paper."2 In April 1984, the company abruptly
closed DeNoble's nicotine research laboratory and threatened legal action
if he published or talked about his work"
https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=zkyj0081

Nicotine as an Addictive Substance: A Critical Examination of the Basic Concepts and Empirical Evidence
Dale M. Atrens
First Published April 1, 2001 Research Article
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/002204260103100202


[b]2002 u.a. Zitronensäure für sensorische Effekte beim Inhalieren[/b]
"In fact, we found no credible evidence that nicotine is more desirable to humans than saline (Frenk/Dar 2000:113).


Eine Einschätzung, die wiederum von Untersuchungen bestätigt wird, die sich der Bedeutung jener SToffe im Tabak bzw. Zigaretten gewidmet haben, die beim Inhalieren für die sensorischen Stimulationen der unterschiedlichsten Art (Geruch, Geschmack, Reizung der Mund- und Rauchenschleimhaut u.v.m.) verantwortlich sind..

..

Weitere Evidenz für die Bedeutung der sensorischen Stimulationen konnten Versuche erbringen, bei denen die oberen und unteren Atemwege lokal betäubt wurden, was zu einer erheblichen Reduzierung des sog genannten “Cravings” führte. Ähnliche Beobactungen machte man bei der Verabreichung von Substanzen, die ähnliche Stimulationen bewirken wie der inhalierte Tabakrauch :
“In these experiments, the investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that irritates the respiratory system. Participants were asked to compare the subjective pleasure and satisfaction they derived from this aerosol to puffs of air, low tar and nicotine cigarettes, or the smoker´s own brand. In these studies, citric acid aerosol reproduced some of the subjective pleasure and satisfation associated with smoking. Participants liked the puffs of citric acid better than controll puffs of air and better than low tar and nicotine cigarette” (Frenk/Dar 2000: 110f; vgl. Auch Opitz 2000:57f).


Das Rauchverhalten orientiere sich also eher an sensorischen Aspekten denn an der Aufnahme von Nikotin, einErgebnis, das jüngst durch eine Studie von Lisa Brauer (University of Minnesota) nochmas bestätigt wurde. Brauer hatte Raucher mit nikotinfreien Zigaretten versorgt und herausgedunden, dass diese durchaus einen erheblichen positiven Einfluss auf Entzugssymptome und Vraving ausübten – ein Ergebnis, dass die Rolle des Nikotins freilich in Frage stellt.
https://books.google.de/books?id=B-ine0TJAM4C&pg=PA52&dq=dkfz+nikotin&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi2_JmzkdTfAhUFNOwKHW5hBh4Q6AEILzAB#v=onepage&q=dkfz%20nikotin&f=false


12.12.2005

Berlin - Sie bearbeiten den ganzen Tag Nikotinkaugummis, kleben es sich auf die Haut oder lassen es sich spritzen - trotzdem werden vier von fünf Ex-Rauchern noch im ersten Jahr wieder rückfällig. Warum? Weil Nikotin gar nicht süchtig macht, sagen neueste Forschungen. Viel tückischer sind andere Stoffe im Rauch.Eigentlich ging es bei dem Versuch um Nikotin. Wissenschaftler wollten untersuchen, auf welchem Weg dieser Stoff süchtig macht. Dazu wurde Ratten das Gift der Tabakpflanze gespritzt. Entzugsprobleme nach einigen Wochen? So gut wie keine. "Da wurden wir stutzig", sagt James Beluzzi. "Wir wussten ja, dass keine Droge so eine hohe Rückfallquote hat wie Zigaretten. Es musste also irgendein Stoff da sein, der abhängig macht."Schließlich wurde die Arbeitsgruppe fündig: Azetaldehyd, im Zigarettenrauch in hohen Mengen enthalten, ließ die Ratten nach immer mehr verlangen. Es entsteht bei der Verbrennung aus Zucker, der in Tabakblättern enthalten ist und von den Zigarettenherstellern noch zusätzlich beigemischt wird. Es regiert im Gehirn mit biogenen Aminen wie dem Botenstoff Dopamin zu den psychisch aktiven Alkaloiden Salsolinol und Morphium.An der Berliner Charité ist die gefährliche Wirkung von Acetaldehyd aus einem anderen Zusammenhang bekannt: von Alkoholikern. Im ersten Abbauschritt in der Leber wird Ethanol in Acetaldehyd abgebaut. Bei Menschen, die anfälliger sind als andere für Alkoholsucht, gelangt besonders viel dieses Zellgiftes ins Blut

und von dort weiter ins Gehirn.


Studie von April 2004

James Beluzzi
https://archives.drugabuse.gov/NIDA_Notes/NNVol20N3/Study.html
2004/doi:10.1038/sj.npp.1300586 (gefunden in EULE Udo Pollmer)

Zigaretten haben ein hohes Suchtpotenzial. Während fast jeder Zweite, der das

Rauchen ausprobiert, abhängig wird, scheitern gleichzeitig die meisten daran,

das Rauchen wieder aufzugeben. Laut offizieller drogenpolitischer Darstellung ist

das Nikotin für diesen Effekt verantwortlich. Bloß: In Tierversuchen macht das

Alkaloid kaum abhängig. Erst mit speziellen Versuchsanordnungen können Ratten

dazu verleitet werden, sich immer wieder mit Nikotin zu versorgen. Auch bei der

Tabaksucht des Menschen scheint der Stoff keine wesentliche Rolle zu spielen,

zumal sich die Entzugssymptome des Rauchers mit Nikotin-pflastern schlechter

beseitigen lassen als mit nikotinfreiem Rauch.

Heute deutet alles darauf hin, dass nicht Nikotin zur Sucht führt, sondern der

ebenfalls im Tabak enthaltene Acetaldehyd. Aldehyde können nämlich mit

biogenen Aminen zu psychotropen Alkaloiden wie Salsolinol oder Morphium

reagieren. Diese Alkaloide spielen offenbar auch bei der Wirkung anderer

Genussmittel eine wichtige Rolle. Wenn beispielsweise eine Tafel Schokolade bis

zu 2,5 Milligramm Salsolinol enthält (Journal of Ethnopharmacology

2000/73/S.153-159), dann ist das kein Zufall: Viele Genussmittel (Kakao, Kaffee,

Tee, Tabak) wer-den bei ihrer Herstellung gründlich fermentiert und erhitzt, was

die Bildung von biogenen Aminen und Aldehyden fördert. Beim Alkoholkonsum

entsteht aus dem Ethanol letztlich ebenfalls Acetaldehyd, der die Metabolisierung

der endogenen Amine (Dopamin, Serotonin, Adrenalin) bremst, welche dann zu

Opiaten weiterreagieren. (Naturwissenschaften 1979/66/S.22-27; Molecular

Pharmacology 2001/60/S.440-449; Neurotoxicology 2004/25/S.193-204)

Dass ein solcher Effekt auch bei der Tabaksucht nahe liegt, beweist eine Reihe

von Tierversuchen. Wenn Ratten per Katheter regelmäßig eine Kombination aus

Acetaldehyd und Nikotin verabreicht bekommen, so führt das bei juvenilen Tieren

zur Abhängigkeit, während eine alleinige Nikotingabe wirkungslos ist. Offen

bleiben muss allerdings, ob bereits im Rauch präformierte Alkaloide vorliegen, die

mit Acetaldehyd zu suchterzeugenden Substanzen reagieren, oder ob dieser

Prozess erst im Körper des Rauchers stattfindet.
(Quelle: http://www.politikforen.net/showthread.php?37853-Nikotinsucht-ist-ein-Mythos-es-geht-um-Opiat)
Professor Molimard :

"Frage:

Meine Frage betrifft die oralen Nikotinersatzprodukte (Ich weiss, dass mehrere hier das gleiche Problem haben.). Wie kommt es, dass wir es nicht schafften, sie abzusetzen (in meinem Fall mehr als 20 Microtabs pro Tag ... 4 Jahre nach dem Rauchstopp) ?

Antwort (Prof. Molimard):

Sie gehören zum Prozent der Raucher, die sich noch Patchs aufkleben, zu den 7%, die ein Jahr nach dem Rauchstopp noch Nikotinkaugummis kauen. Ich denke, nach 50 Monaten gehören Sie zu einer verschwindenden Minderheit. Sind Sie nikotinabhängig?

Ich denke nicht. Der Engländer Martin Jarvis hatte in einer der ersten Studien über die Nikotinkaugummis gefunden, dass nach einem Jahr 44% der Personen, die mit Rauchen aufgehört hatten, noch Nikotinkaugummis kauten. Aber auch 42% der Personen, die Plazebokaugummis erhalten hatten. Es ist klar, dass dieser verlängerte Gebrauch nicht auf das Nikotin zurückzuführen ist, auch wenn dieses den Erfolg verdoppelt hatte."
http://www.dampfertreff.de/t158608f209-Neue-FDA-Strategie-Dampfen-in-USA-gerettet-9.html

24. Juli 2003 Nikotinsucht-These wird angezweifelt

https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=kfdm0149



FDA Chief Effectively Tells Congress Nicotine Is NOT Addictive


In his prepared remarks for a Congressional hearing this week, FDA Commissioner Scott Gottlieb sought to draw a distinction between opioid dependence and addiction. According to the definition of addiction he sketched, nicotine and tobacco products are not addictive. This flatly contradicts the recent deluge of claims by FDA that these are addictive, claims that are central to FDA’s top tobacco policy priorities.
http://dailyvaper.com/2017/10/26/fda-chief-effectively-tells-congress-nicotine-is-not-addictive/

Placebo-E-Zigarette
Zweifel an Nikotinsucht
2014 Studie E-Zigarette vs Pflaster
Das Ergebnis: Die Abstinenzraten waren in allen Gruppen erschreckend niedrig. Ein kontinuierlicher sechsmonatiger Rauchstopp gelang lediglich 7,3% in der Gruppe mit Nicotin-E-Zigarette, 5,8% in der Gruppe mit Nicotin-Pflaster und 4,1% in der Gruppe mit Placebo-E-Zigarette.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d...ergebnisse
Kaum Unterschied zwischen nikotinhaltiger E-Zigarette und nikotinfreier E_Zigarette.

Im Ergebnis ist festzustellen, dass weniger die suchterzeugene Wirkung nach der eigentlichen Substanz Nikotin während des Entzugs von Bedeutung ist, was viele gescheiterte Therapien mit Nikotinsubstituten zeigen, sondern vielmehr der durch die nicotinerge Stimulation des nucleus accumbens induzierte Lernprozess. In geeigneter Weise kann dieser Lernprozess aber nur durch stärkste Selbstmotivation (sog. eiserner Wille) oder professionelle Verhaltens- und Gesprächstherapien beeinflusst bzw. umgekehrt werden. Nikotinersatz oder Medikamente können den Entzug unterstützen, aber niemand sollte hoffen, durch diese Hilfsmittel ohne eigenes intensives Zutun in einen Nichtraucher „verzaubert“ zu werden.
http://www.chemie.de/lexikon/Nikotin.html
Konditioniertes Verhalten - automatisiertes Verhalten des "Wolken inhalierens und exhalierens".


Aus Umfrage DKFZ
Dauerkonsum von E-Zigaretten
Viele probieren E-Zigaretten aus (Jemalskonsum)
•Nur wenige verwenden E-Zigaretten dauerhaft
8,5% haben E-Zigaretten probiert
Nur 0,4% nutzen sie dauerhaft
https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/do...konsum.pdf
Es wurde somit praktisch niemand abhängig.



2010 Studie Raucher sind nicht nikotinsüchtig
http://www.medicaldaily.com/study-says-s...ine-231158

DKFZ
Elektrische Zigaretten können das Rauch-
verlangen und Entzugssymptome verrin-
gern. So verspüren zwei Internetumfragen
zufolge 70 bis 90 Prozent der E-Zigaret-
tenkonsumenten während des Gebrauchs
von E-Zigaretten ein geringeres Rauch-
verlangen
26,42
. Rund 70 bis 80 Prozent der
Befragten berichten zudem, dass Stim-
mungsschwankungen wie Reizbarkeit,
Nervosität, Unruhe oder depressive Ver-
stimmung sowie Konzentrationsschwie-
rigkeiten durch den E-Zigarettenkonsum
besser würden. Dabei reduziert die elek-
trische Zigarette die Entzugssymptome
bei Exrauchern besser als bei Rauchern.
Interessanterweise verringern auch E-Ziga-
retten ohne Nikotin das Rauchbedürfnis
und die Entzugssymptome, wenn auch in
etwas geringerem Ausmaß als nikotinhal-
tige Geräte42 (Abb. 6.1, folgende Seite). Die
Beobachtung, dass nicht nur elektrische
Zigaretten mit nikotinhaltigen Liquids Ent-
zugssymptome lindern können39,121-123
, sondern auch nikotinfreie Produkte10,25,42, lässt
vermuten, dass bei dieser Wirkung die
Nutzungsweise der E-Zigarette, die dem
herkömmlichen Rauchen stark ähnelt, eine
wichtige Rolle spielt. Offenbar reduzieren
schon allein das Halten des Produkts, das
Ziehen daran und das Einatmen des Aero-
sols die Entzugssymptome.
Elektrische Zigaretten unterdrücken das
Rauchverlangen zwar deutlich weniger
effektiv als das Rauchen einer herkömm-
lichen Zigarette10,39,121, aber ähnlich gut  wie ein Nikotin-Inhaler; allerdings emp-
finden die Testpersonen den Konsum von
E-Zigaretten als befriedigender als die
Verwendung eines Inhalers10  (Abb. 6.2)
https://www.loq.de/download/Multiplikato...and_19.pdf
Nikotinfreie E-Zigaretten sind fast genauso befriedigend wie nikotinhaltige E-Zigaretten.
Das spricht gegen eine "Nikotinsucht".


18. Januar 1984 FDA
Nicorette, they said, would normally not be addictive
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=grkn0205

2001
Nicotine as an Addictive Substance: A Critical Examination of the Basic Concepts and Empirical Evidence
Dale M. Atrens
First Published April 1, 2001 Research Article
http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1...0103100202

Ein E-Zigarettennutzer erstaunt in einer FB-Gruppe:
"Das Gefühl wenn man nach eine Woche merkt, dass man ohne Nikotin gedampft hat"
https://www.facebook.com/groups/15760180...692175166/

07.10.2016
Nikotin wirkt nur, wenn Rauchende an die Wirkung glauben
Glaube kann bekanntlich Berge versetzen. Wie ein Experiment aus den USA zeigen konnte, hängt es vom Glauben an die Wirkung ab, ob Nikotin Entzugssymptome lindert oder nicht.
Tabakrauchen kann ziemlich schnell abhängig machen. Raucherinnen und Raucher merken das, wenn sie versuchen, eine Weile lang keine Zigarette zu rauchen. Meist stellen sich eine gewisse Unruhe und das drängende Bedürfnis nach einer Zigarette ein. Das starke Verlangen bei einer Sucht wird auch als Craving bezeichnet. Craving führt oft dazu, dass Ausstiegswillige schon nach kurzer Zeit wieder zur Zigarette greifen, weil Nikotin ihnen Linderung verschafft.
Studienleiterin Xiaosi Gu und ihr Team haben experimentell nachweisen können, dass Nikotin allein jedoch nicht ausreicht, um das süchtige Verlangen zu stillen. Abhängige müssen auch überzeugt davon sein, tatsächlich Nikotin zu bekommen.
Gu, X., Lohrenz, T., Salas, R., Baldwin, P. R., Soltani, A., Kirk, U., Cinciripini, P. M. & Montague, P. R. (2016). Belief about nicotine Modulates subjective craving and insula activity in Deprived smokers. Frontiers in Psychiatry, dx.doi.org/10.3389/fpsyt.2016.00126.
https://www.drugcom.de/aktuelles-aus-dro...6&idx=1079
Placebo-Effekt.
Gegenteil ist Nocebo-Effekt:
Wer glaubte, stark nikotinsüchtig zu sein und z.B. aus Angst vor Herzinfarkt/Schlaganfall etc. nikotinfrei dampft, beschreibt oft "Entzugssymptome".....sie glauben oft tatsächlich, das käme vom Nikotin.

Prof. Nutt:
"Laut einem im Jahr 2007 veröffentlichten Papier von D. Nutt et al. liegt das Abhängigkeitspotenzial von Tabakrauch zwischen Alkohol und Kokain. Genauer gesagt, liegt das physische Abhängigkeitspotential bei dem von Alkohol bzw. Barbituraten und das psychische Abhängigkeitspotenzial bei dem von Kokain. Ein Vergleich mit der Sucht nach Opiaten wie Heroin ist nicht angezeigt, weil diese weitaus komplizierter zu behandeln ist und die Entzugserscheinungen schwerwiegender sind. "
https://www.suchtmittel.de/info/nikotin/003623.php
Vergleich alte Meinung 2004:
Nikotin macht schnell süchtig
Die legale Droge Nikotin gehört zu den am schnellsten Sucht erzeugenden Substanzen. Schon zwei Zigaretten legen das Fundament für die Sucht. Das sagt der Diplompsychologe Peter Lang, Leiter für den Bereich Sekundärprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Zur körperlichen Abhängigkeit komme auch bald die psychische, erklärt er im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Nikotin aktiviere auf körperlicher Ebene das "Belohnungssystem" im Gehirn, etwa durch Ausschüttung des Hormons Dopamin. Auch die Psyche reagiere sehr schnell mit einer "Kopplung von Situation und Zigarette". Sorgen macht Suchtexperten im Augenblick das Rauchverhalten der Jugend, besonders der Mädchen. Unter den 12- bis 15-Jährigen sind die Raucherinnen in der Mehrheit. Fatal: Die giftigen Inhaltsstoffe der Zigaretten schaden Frauen stärker als Männer.
https://www.suchtmittel.de/info/nikotinsucht/000925.php


Artikel von Tassin
http://www.e-zigaretten.info/index.php/T...Teile-1-3/

1970
Rehabilitation, Bände 23-29
Deutsche Gesellschaft für Rehabilitation, 1970
Tabakrauchen ist keine Sucht im pharmakologischen Sinne. Nach Entzug von Nikotin treten keine somatischen Abstinenzerscheinungen auf wie nach Opium- oder Heroinentzug.
https://books.google.de/books?id=v3EeAQA...edir_esc=y

Studie "Vier" Placebo Nikotin auf einmal unwirksam
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search

1997 A critique of nicotine addiction Hanan Frenk ; Reuven Dar
 Die Ansicht, dass Nikotin süchtig ist, wurde im Bericht des Surgeon General erfolgreich "verankert". Der daraus resultierende Beinahe-Konsens in Bezug auf diese Hypothese und ihre komplexen sozialen und politischen Auswirkungen haben eine Atmosphäre geschaffen, in der eine objektive Erforschung dieser Hypothese praktisch unmöglich wurde. In der Tat wurde die Möglichkeit, dass Nikotin nicht süchtig machen kann, seit 1988 selten erhoben. Die "eingeprägte" Nikotinabhängigkeit wurde unkritisch nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, sondern auch in den Medien angenommen; In der Tat haben wir nie eine abweichende Position öffentlich gehört. Es ist daher nicht überraschend, dass diese Sichtweise tiefgreifende Auswirkungen auf die öffentliche Meinung über die Natur des Rauchens hatte. Eine Studie aus dem Jahr 1977159 berichtet, dass "ungefähr vier von fünf Nichtrauchern betrachtet wurden
186 Kapitel 13
der durchschnittliche Zigarettenraucher als Süchtiger, während nur etwa die Hälfte der Raucher sich als süchtig sah (S.334). "In einer acht Jahre später veröffentlichten Studie161 beantworteten nur 25 von 2.312 Probanden (1%) die Frage" Wie süchtig Du denkst, du rauchst? "mit der Antwort" Überhaupt nicht. "Wir wären nicht überrascht, wenn heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Surgeon General seinen Bericht veröffentlicht, es sich herausstellen würde, dass sowohl Raucher als auch Nichtraucher das sehen Aussage "Nikotin ist süchtig machend" so offensichtlich wahr wie "Wasser ist nass." Dies ist, wie wir unterstellen, eine der schlimmsten Auswirkungen der Nikotinsucht These. Es gelang den Rauchern mit Sicherheit, ihre chemische Abhängigkeit vom Rauchen zu überzeugen. Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, können Wahrnehmungen und Überzeugungen einen kritischen Effekt auf den Erfolg von Beendigungsversuchen haben. Ein Suchtmodell stellt inhärent Kontrolle und Verantwortung außerhalb des Individuums dar, so dass es wahrscheinlich das Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit untergräbt. In der Tat, Raucher, die glauben, dass sie süchtig sind und reduziert haben, empfinden das Verlassen als schwierigeres Vertrauen in ihre Fähigkeit, eine vollständige Einstellung zu erreichen.
[PDF]A Critique of Nicotine Addiction - Gwern.net
https://www.gwern.net/docs/nicotine/2002-frenkdar.pdf
\l "
1.    /search?biw=1280&bih=570&q=related:https://www.gwern.net/docs/nicotine/2002-frenkdar.pdf+K.+Ekberg,+nicotine+2000&tbo=1&sa=X&ved=0ahUKEwig6e2em-zXAhUrL8AKHZ6UDBYQHwg5MAE

16. April 2004 Nikotin alleine macht nicht süchtig
James Beluzzi
1Department of Pharmacology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
2Department of Anatomy and Neurobiology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
3Transdisciplinary Tobacco Use Research Center, University of California, Irvine, CA, US
https://www.nature.com/npp/journal/v30/n...0586a.html

09. Juli 2004 Nikotinsucht
Studien mit "Smoke Aerosol" und "Nicotine Aerosol"
04. August 2003:
"There is no such thing as a pure nicotine addiction. There is addiction to nicotine when the vehicle is tobacco."
- Karl Fagerstrom
 Quoted in an newspaper article by Geoff Watts, "Could Tobacco Save Your Life." The Independent, August 4, 2003
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=gnxk0150


2013 Nikotinlüge Andreas WInter
Nikotinsucht - eine Lüge?
"Nikotinsucht - die große Lüge" heißt sein Werk, mit dem er die gängige Meinung von der körperlichen Abhängigkeit des Rauchers entkräften will. Um den Beweis anzutreten, stellt er provokante Fragen: Wieso werden Passivraucher vom Nikotinqualm nicht süchtig?“, Warum gibt es so viele Methoden der Nikotinentwöhnung, doch keine davon ist zuverlässig?, "Warum kann jeder Kettenraucher stundenlang ruhig schlafen, ohne von Entzugserscheinungen wach zu werden?" Seine Antwort lautet: "Weil Rauchen gar nicht süchtig macht." Demnach wäre es für jeden vermeintlichen Nikotinabhängigen ein Kinderspiel sofort die Finger von seinem Laster zu lassen.
Dekonditionierung als Schlüssel zum Erfolg
 Was die psychische Abhängigkeit betrifft, werden die Ausführungen von Andreas Winter deutlich konkreter und nachvollziehbarer. - Hier liegt anscheinend der wahre Hund begraben, den wir mit Hilfe des Autors ausbuddeln sollen. "Der Griff zur Zigarette unterliegt keiner Sucht, sondern schlicht und einfach einer Symbolik, einer Informationsverknüpfung", schreibt Winter. Das heißt wir haben uns selbst konditioniert und der vermeintliche Zwang zum Rauchen ist quasi "angelernt“, um nicht zu sagen reine "Kopfsache“. Das müssen wir uns nur bewusst machen - -
Menschen, die aus ihrem Mund Rauch blasen konnten, ohne dabei zu verbrennen, dürften auch auf die europäischen Seefahrer eine gewisse Faszination ausgeübt haben. So wurden Zigaretten und Zigarren auch am "alten Kontinent" zu einem Symbol von Männlichkeit, das für Frauen zunächst tabu war. In den 1920er-Jahren avancierte der Nikotinqualm zum sichtbaren Zeichen weiblicher Emanzipation, über den Unabhängigkeit zum Ausdruck gebracht wurde. Diese Symbolkraft wirkt laut Andreas Winter auch heute noch
http://derstandard.at/1369362198613/Niko...eine-Luege

Dass Nikotin nicht süchtig macht, wussten kritische Raucher schon immer. An-
derenfalls müssten Passivraucher, wie etwa Kneipenkellner, ebenfallssüchtig werden, und alle Raucher
müssten nach Stunden der Abstinenz Entzugserscheinungen verspüren – also mehrmals pro
Nacht. Außerdem müsste es beim Nikotin, wie bei anderen Suchtmitteln,wie etwa Heroin
oder Morphium, e i n e physiologische Obergrenze geben, die innerhalb kürzester Zeit ange-
strebt wird.
Dass Nikotin nochnicht einmal eine psychotrope Wirkung hat, das Rauchen an sich also keinerlei spür-
bare Wirkung hat, ist noch nicht zu jedem Raucher durchgedrungen– scheint doch der Raucher, wenn
das Verlangen groß wurde, beim Zug an der Zigarette genussvolleine Erleichterung zu verspüren
jedem Menschen und in jeder Situation spürbar sein, wennes eine substanzerzeugte Wirkung
wäre, wie etwa bei Alkohol oder Heroin. Ein Kind, ein Nichtraucher,ein Passivraucher und ein Raucher
wird beim Alkoholkonsum dessen Wirkung spüren – nicht aber nach Nikotinkonsum.
Warum nicht, das erklärt der Russische Naturforscher und Nobelpreisträger Iwan Pawlow bereits
Anfang des letzten Jahrhunderts, als er zeigte, dass ein Hund beim Hören eines Glockentones mit Speichelfluss
reagiert, wenn er den Ton lange genug im Zusammenhang mit seiner Fütterung vernommen hat.
Eine Konditionierung also, genau diese liegt auch beim Rauchen vor.
https://webcache.googleusercontent.com/s...clnk&gl=de
Andreas Winter
info@andreaswinter.de
Amazon Andreas WInter Nikotinlüge
Pressestimmen
"Als klinischer Pharmakologe habe ich in meinen Vorlesungen regelmäßig das Thema 'Raucherentwöhnung' mit Hilfe der Nikotin-Substitution (Pflaster, Kaugummi) abgehandelt. Besonders unbefriedigend war für mich immer wieder die geringe langfristige Erfolgsquote, die insbesondere von der begleitenden Psychotherapie abhängig ist. Der zunächst verblüffende, aber plausible Ansatz von Herrn Dipl.-Päd. Andreas Winter, dass Rauchen keine Sucht ist und dass Nikotin keine körperliche Abhängigkeit induziert, erklärt nicht nur die mangelhafte Wirkung der Nikotinsubstitution, sondern ist auch die Basis für sein Therapiekonzept der Raucherentwöhnung, das auf der Bewusstmachung der Hintergründe des Rauchverhaltens beruht. Dieser Therapieansatz ist einleuchtend, sehr effektiv und daher empfehlenswert." --Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Borchard, Juni 2007
"(...) Dieser Ratgeber überzeugt! Mit vielen Fakten rückt der Autor den Rauchern zu Leibe und enttarnt die Sucht als vorwiegend antrainiertes Verhalten. Unrecht hat er nicht und selbst hartgesottene Raucher müssen hin und wieder einsehen, dass sie großteils Selbsttäuschungen unterliegen (...)." --Herz-Blatt 12/09 (Hg.: Prof. Dr. med. Gert Baumann, Charité Berlin)
https://www.amazon.de/Nikotinsucht-Rauch...3863740807

Allerdings vermuten Forscher schon länger, dass neben diesem klassischen Weg auch der Geschmack von Nikotin zur Entstehung der Sucht beiträgt. Er wird von vielen Menschen als bitter beschrieben. Wer sehr sensibel für bittere Substanzen ist, ist überdurchschnittlich häufig Nichtraucher. Zudem verschwindet selbst bei starken Rauchern ganz plötzliche das Verlangen nach Nikotin bei Verletzungen der für Geschmacksempfindungen zuständigen Hirnregionen.
http://www.stern.de/panorama/wissen/mens...32260.html

Pötschke-Langer: "Es zeigte sich, dass E-Zigaretten ohne Nikotin ähnliche Wirkungen erzielen wie nikotinhaltige Produkte.
https://www.meine-gesundheitsakademie.de...10643.html

Noch ein FB-User in einer E-Zigarettengruppe:
Andreas Rauf nachdenklich.
22 Std.
3 Tage Mische gedampft und nicht bemerkt das ich die Shots vergessen habe
https://www.facebook.com/groups/worldofv...325867991/

FDA
It’s still relatively unclear how addictive nicotine by itself is because most studies on the addictiveness of nicotine have used smoking as their testing source. But starting with the research behind nicotine replacement therapies such as patches and gum, the FDA has noted that nicotine alone does not produce enough of an effect to be particularly addictive. This is why they allow these devices to be freely sold over the counter without excessive worry that non-smokers will pick them up. Dr. Paul Newhouse, who studies the effect of nicotine at Vanderbilt University said, “People won’t smoke without nicotine in cigarettes, but they won’t take nicotine by itself. Nicotine is not reinforcing enough. That’s why FDA agreed nicotine could be sold over the counter. No one wants to take it because it’s not pleasant enough by itself.” One possible explanation for this drop in addictiveness is the lowered rate of absorption by the brain. When smoking, it only takes as little as seven seconds for nicotine to reach the brain. Whatever the case though, it’s clear that nicotine alone is not very addictive, despite its public reputation.
http://www.churnmag.com/news/whats-effec...t-smoking/

19. Juni 2015
Nicotine Itself Isn't The Real Villain
The man in charge of tobacco regulation at the Food and Drug Administration says we “need a national debate on nicotine.” Good idea. But first we need to understand what nicotine is – and what it isn’t.
https://www.forbes.com/sites/sallysatel/...5da9e76f43


2014 Fagerström, Polosa etc.
Bei Versuchstieren hat Nikotin jedoch nicht die starken suchterzeugenden Eigenschaften, die erforderlich sind, um die starke Sucht nach Tabak zu erklären, die von vielen gewöhnlichen Rauchern erfahren wird [ 5 , 6
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search


16. April 2004 Nikotin alleine macht nicht süchtig
James Beluzzi
1Department of Pharmacology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
2Department of Anatomy and Neurobiology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
3Transdisciplinary Tobacco Use Research Center, University of California, Irvine, CA, US
https://www.nature.com/npp/journal/v30/n...0586a.html
siehe auch Artikel vom 12. Dezember 2005:
Das Gift der Tabakpflanze ist nicht für die Sucht verantwortlich, sondern Rückstände von Zucker Wissenschaftler entlarven Nikotin-Lüge –
http://www.berliner-kurier.de/das-gift-d...e-21981642
siehe auch  24. Juli 2003 (2004)
DO SMOKERS SELF-ADMIN PURE NICOTINE.PDF
Reuven Dar • Hanan Frenk
Because of the mounting challenges
to the nicotine addiction thesis, the alleged self-administration
of pure nicotine by smokers has become a
cornerstone of the theory that nicotine is a powerful
reinforcer in humans. The failure of smokers to selfadminister
nicotine, as documented here, especially in a
fast delivery form like nasal spray and following smoking
abstinence, calls for a critical re-evaluation of the nicotine
addiction thesis.
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=kfdm0149

Prof. Molimard:
Der Mythos der Nikotinsucht
Ein Brief von Professor Molimard an HSA
https://web.archive.org/web/201309151247...ction.html

Noch ein E-Zigarettennutzer in einer FB-Gruppe:
"Ich habe schon versehentlich ein we lang ohne Nikotin gedampft ?? ... Ich habe an diesem WE zwar wesentlich mehr gedampft ... Allerdings kann die Ursache die Langeweile gewesen sein .... ?
Ich hatte die Liquids im Dampfshop gekauft vor dem Ausflug .. und da ich die Liquids kannte habe ich wohl gar nicht darauf geachtet das 0 mg Nikotin drin waren ... Immerhin hatte ich im Shop ja gesagt 6 MG ?? .... Mir ist das wirklich erst aufgefallen als ich wieder Zuhause war
https://www.facebook.com/groups/15850990...%22R%22%7D

Published online 2011 May 19. doi:  10.1186/1477-7517-8-12
PMCID: PMC3116468
PMID: 21595895
If the data contradict the theory, throw out the data: Nicotine addiction in the 2010 report of the Surgeon General
Hanan Frenk1,2 and Reuven Darcorresponding author1
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3116468/

Brauer, Behm, Lane, Westman et al. (2001) führten eine Studie durch zur Rolle sensorischer
Aspekte des Rauchens. Sie befragten 142 Raucher, inwiefern das Rauchen von nikotinhalti-
gen bzw. nicht nikotinhaltigen (< 0,1mg) Zigaretten zu Befriedigung und Reduktion des Cra-
vings führte. Die befriedigenden Effekte beinhalteten positive (z.B. guter Geschmack, Akti-
vierung/Wachheit) und negative Verstärkungen (z.B. Beruhigung, Nachlassen von Reizbar-
keit). Sowohl die nikotinhaltigen als auch die nikotinfreien Zigaretten wurden als sehr beloh-
nend empfunden, stärker allerdings die nikotinhaltigen. Stark abhängige Raucher beurteilten
die Effekte der beiden Zigarettenarten als ähnlicher, während weniger abhängige Raucher von
nikotinhaltigen Zigaretten mehr Befriedigung erhielten. Die Autoren erklärten dieses Ergebnis
mit einer größeren Toleranzentwicklung, mehr aber noch mit einer stärkeren Assoziation zwi-
schen dem Rauchritual und angenehmen Effekten, das sich bei abhängigen Rauchern im Sin-
ne einer Konditionierung deutlicher etabliert habe. Es muss also berücksichtigt werden, dass
auch nicht nikotinbezogene Reize wie die Hand-Mund-Bewegung oder der Mentholge-
schmack und sekundäre Verstärker wie Umgebungs- und soziale Faktoren relevant sind für
die Aufrechterhaltung des Tabakkonsums
https://webcache.googleusercontent.com/s...=firefox-b

Das Deutsche Krebsforschungszentrum analysiert regelmäßig Daten, die von der Gesellschaft für Konsumforschung erhoben werden. Danach hat der „Probierkonsum“ von E-Zigaretten in Deutschland deutlich zugenommen, ein täglicher Konsum sei aber selten.
...
Polosa, Ricardo, u.a., Health Impact of E-cigarettes: a prospective 3.5 year-
study of regular daily users who have never smoked, in: Scientific Reports 7 (2017), abrufbar unter
https://www.na-ture.com/articles/s41598-017-14043-2.


Prof. Schmidt-Semisch:
"seit 1993 tauche die Nikotinsucht auch im ICD 10 auf, der internationalen Klassifizierung
der Krankheiten, das die WHO (Weltgesundheitsorganisation) entwickelt hat.
Das Nikotin ist aber doch wirklich gefährlich, oder?
„Unter den vielen Inhaltsstoffen in einer Zigarette“, sagt Henning Schmidt-Semisch, „ist
das Nikotin verhältnismäßig unproblematisch. Die Verteufelung des Nikotins ist dem
Suchtdiskurs geschuldet. Unseres Erachtens ist es aber äußerst kritisch zu beurteilen, eine
so komplexe Verhaltensweise wie das Rauchen allein auf die Zufuhr von Nikotin zu
reduzieren. Denn dass das Nikotin allein nicht befriedigt, zeigt der geringe Erfolg, zum
Beispiel, des Nikotinpflasters.“
http://www.aeksh.de/shae_alt/200508/h058069a.htm



"Das DSM-IV definiert „Nikotinabhängigkeit“, da das
Nikotin als die die Abhängigkeit auslösende Substanz im Tabak identifiziert
werden kann. Die ICD-10 spricht von „Tabakabhängigkeit“ mit dem
Argument, dass eine Abhängigkeit von Nikotin ohne Tabakkonsum nicht
auftritt und nicht eindeutig gesichert ist, dass das Nikotin die einzige
abhängig machende Substanz ist."
http://www.hogrefe.de/programm/media/cat...2_lese.pdf
Inzwischen findet man auch im ICD-10 die "Nikotinabhängigkeit".

Oktober 2002 Studie
Many smokers believe  the  risk  of  addiction  to  NRT  is  similar  to  that  for
cigarettes, 45 and this may be one reason smokers terminate use
too early. Our data suggest addiction to NRT is very rare; thus
educating smokers about this should encourage them to com-
plete the recommended course of NRT.
https://tobaccocontrol.bmj.com/content/t...0.full.pdf
Antworten
#2
(20.)Mai 1980:
Prof. Bättig (Zürich) untersuchte in einem Studienprojekt Nikotin und kommt zu dem Fazit, dass Nikotin per se kaum bzw. keine Abhängigkeit produziert:
Prof. Kurt Bättig (Zürich):
"Rauchgewohnheit und Psychopharmakologie des Nikotins"
Zitat:
"All dies legt den Schluss nahe, dass Nikotin per se nur wenig oder keine Abhängigkeit produziert..."
https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=gsdb0120

12.12.2005
Berlin - Sie bearbeiten den ganzen Tag Nikotinkaugummis, kleben es sich auf die Haut oder lassen es sich spritzen - trotzdem werden vier von fünf Ex-Rauchern noch im ersten Jahr wieder rückfällig. Warum? Weil Nikotin gar nicht süchtig macht, sagen neueste Forschungen. Viel tückischer sind andere Stoffe im Rauch.Eigentlich ging es bei dem Versuch um Nikotin. Wissenschaftler wollten untersuchen, auf welchem Weg dieser Stoff süchtig macht. Dazu wurde Ratten das Gift der Tabakpflanze gespritzt. Entzugsprobleme nach einigen Wochen? So gut wie keine. "Da wurden wir stutzig", sagt James Beluzzi. "Wir wussten ja, dass keine Droge so eine hohe Rückfallquote hat wie Zigaretten. Es musste also irgendein Stoff da sein, der abhängig macht."Schließlich wurde die Arbeitsgruppe fündig: Azetaldehyd, im Zigarettenrauch in hohen Mengen enthalten, ließ die Ratten nach immer mehr verlangen. Es entsteht bei der Verbrennung aus Zucker, der in Tabakblättern enthalten ist und von den Zigarettenherstellern noch zusätzlich beigemischt wird. Es regiert im Gehirn mit biogenen Aminen wie dem Botenstoff Dopamin zu den psychisch aktiven Alkaloiden Salsolinol und Morphium.An der Berliner Charité ist die gefährliche Wirkung von Acetaldehyd aus einem anderen Zusammenhang bekannt: von Alkoholikern. Im ersten Abbauschritt in der Leber wird Ethanol in Acetaldehyd abgebaut. Bei Menschen, die anfälliger sind als andere für Alkoholsucht, gelangt besonders viel dieses Zellgiftes ins Blut
und von dort weiter ins Gehirn.
Studie von April 2004
James Beluzzi




2004/doi:10.1038/sj.npp.1300586 (gefunden in EULE Udo Pollmer)
Zigaretten haben ein hohes Suchtpotenzial. Während fast jeder Zweite, der das
Rauchen ausprobiert, abhängig wird, scheitern gleichzeitig die meisten daran,
das Rauchen wieder aufzugeben. Laut offizieller drogenpolitischer Darstellung ist
das Nikotin für diesen Effekt verantwortlich. Bloß: In Tierversuchen macht das
Alkaloid kaum abhängig. Erst mit speziellen Versuchsanordnungen können Ratten
dazu verleitet werden, sich immer wieder mit Nikotin zu versorgen. Auch bei der
Tabaksucht des Menschen scheint der Stoff keine wesentliche Rolle zu spielen,
zumal sich die Entzugssymptome des Rauchers mit Nikotin-pflastern schlechter
beseitigen lassen als mit nikotinfreiem Rauch.
Heute deutet alles darauf hin, dass nicht Nikotin zur Sucht führt, sondern der
ebenfalls im Tabak enthaltene Acetaldehyd. Aldehyde können nämlich mit
biogenen Aminen zu psychotropen Alkaloiden wie Salsolinol oder Morphium
reagieren. Diese Alkaloide spielen offenbar auch bei der Wirkung anderer
Genussmittel eine wichtige Rolle. Wenn beispielsweise eine Tafel Schokolade bis
zu 2,5 Milligramm Salsolinol enthält (Journal of Ethnopharmacology
2000/73/S.153-159), dann ist das kein Zufall: Viele Genussmittel (Kakao, Kaffee,
Tee, Tabak) wer-den bei ihrer Herstellung gründlich fermentiert und erhitzt, was
die Bildung von biogenen Aminen und Aldehyden fördert. Beim Alkoholkonsum
entsteht aus dem Ethanol letztlich ebenfalls Acetaldehyd, der die Metabolisierung
der endogenen Amine (Dopamin, Serotonin, Adrenalin) bremst, welche dann zu
Opiaten weiterreagieren. (Naturwissenschaften 1979/66/S.22-27; Molecular
Pharmacology 2001/60/S.440-449; Neurotoxicology 2004/25/S.193-204)
Dass ein solcher Effekt auch bei der Tabaksucht nahe liegt, beweist eine Reihe
von Tierversuchen. Wenn Ratten per Katheter regelmäßig eine Kombination aus
Acetaldehyd und Nikotin verabreicht bekommen, so führt das bei juvenilen Tieren
zur Abhängigkeit, während eine alleinige Nikotingabe wirkungslos ist. Offen
bleiben muss allerdings, ob bereits im Rauch präformierte Alkaloide vorliegen, die
mit Acetaldehyd zu suchterzeugenden Substanzen reagieren, oder ob dieser
Prozess erst im Körper des Rauchers stattfindet.


24. Juli 2003 (2004)
DO SMOKERS SELF-ADMIN PURE NICOTINE.PDF
Reuven Dar • Hanan Frenk
Because of the mounting challenges
to the nicotine addiction thesis, the alleged self-administration
of pure nicotine by smokers has become a
cornerstone of the theory that nicotine is a powerful
reinforcer in humans. The failure of smokers to selfadminister
nicotine, as documented here, especially in a
fast delivery form like nasal spray and following smoking
abstinence, calls for a critical re-evaluation of the nicotine
addiction thesis.


Nicotine
Addiction is not inherent to nicotine, as is evidenced by nicotine therapy being used to curb cigarette addictions. Gums and patches have less potential risk for addiction than do cigarettes (with inhalers in the middle) due to speed nicotine reaches the brain.
https://examine.com/supplements/nicotine/

2016 Umfrage zur Motivation (finanziert von Bundesgesundheitsministerium)
Personen, die E-Zigaretten nutzen, vorher jedoch noch nie geraucht haben, weisen keine
körperliche Abhängigkeit auf, konsumieren aus hedonistischen Gründen und zu 50% ohne
Nikotin.
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:go-0Ob-4TVsJ:https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Berichte/161005_Anlage_5-Abschlussbericht_ZIS.pdf+ HYPERLINK

"Frage:
Meine Frage betrifft die oralen Nikotinersatzprodukte (Ich weiss, dass mehrere hier das gleiche Problem haben.). Wie kommt es, dass wir es nicht schafften, sie abzusetzen (in meinem Fall mehr als 20 Microtabs pro Tag ... 4 Jahre nach dem Rauchstopp) ?
Antwort (Prof. Molimard):
Sie gehören zum Prozent der Raucher, die sich noch Patchs aufkleben, zu den 7%, die ein Jahr nach dem Rauchstopp noch Nikotinkaugummis kauen. Ich denke, nach 50 Monaten gehören Sie zu einer verschwindenden Minderheit. Sind Sie nikotinabhängig?
Ich denke nicht. Der Engländer Martin Jarvis hatte in einer der ersten Studien über die Nikotinkaugummis gefunden, dass nach einem Jahr 44% der Personen, die mit Rauchen aufgehört hatten, noch Nikotinkaugummis kauten. Aber auch 42% der Personen, die Plazebokaugummis erhalten hatten. Es ist klar, dass dieser verlängerte Gebrauch nicht auf das Nikotin zurückzuführen ist, auch wenn dieses den Erfolg verdoppelt hatte."


Is nicotine addicitive in the classic sense?
Andreas Winter Interview


04. August 2003:
"There is no such thing as a pure nicotine addiction. There is addiction to nicotine when the vehicle is tobacco."
- Karl Fagerstrom
Quoted in an newspaper article by Geoff Watts, "Could Tobacco Save Your Life." The Independent, August 4, 2003
Es gibt keine reine Nikotinsucht. Es gibt Nikotinabhängigkeit, wenn das Fahrzeug Tabak ist. "

Zigaretten mit sehr niedrigem Nikotingehalt werden erfolgreich zur Behandlung eingesetzt
Raucherentwöhnung.
Rauchen liefert Nikotin sehr schnell in die Lunge als Rauchaerosol
Bolus. Zu diesem Zeitpunkt existieren keine Daten über das Missbrauchspotential eines Nikotin-Aerosols
Abgabevorrichtung, die effektiv Nikotin an die Lunge liefert. Bestehende
Vorrichtungen erzeugen kein Teilchen, das die Lunge erreicht.
Was wissen wir über die Verwendung von Nikotin (per se), wenn |
verwendet für Nikotinersatztherapie (NRTs)?
Verkauf von Over-the-Counter (OTC) NRTs, die eine Form der Verwaltung von
Nikotin-Perse, werden nicht von der FDA kontrolliert, als ob sie eine erhebliche Sucht oder
Missbrauchspotential.
Die öffentlichen Gesundheitsbehörden glauben, dass Rauchen hauptsächlich durch Nikotin ausgelöst wird,
NRTs sind jedoch nur mild wirksam bei der Behandlung von Rauchsucht.
• Die Verwendung von NRTs, die eine Populationsstudie über die Wirkungen von Nikotin an sich darstellen, ist
nicht als geplante, süchtig machende Verbindungen klassifiziert (d. h. sie sind frei verfügbar) und
Analyse der Literatur zeigt einen sehr geringen Vorfall von Missbrauch durch süchtige Raucher.
Offensichtlich glauben die öffentlichen Gesundheitsbehörden, dass jedes existierende Risiko akzeptabel ist.
Der Missbrauch von NRTs durch Nichtrauchern, ein Hinweis auf das Missbrauchspotenzial von Nikotin, hat
In der Literatur wurde berichtet, dass sie gering ist.
Vergleich Nikotin Koffein
Vergleich DSM IV und ICD-10


24. Juli 2003 Nikotinsucht-These wird angezweifelt






FDA Chief Effectively Tells Congress Nicotine Is NOT Addictive
In his prepared remarks for a Congressional hearing this week, FDA Commissioner Scott Gottlieb sought to draw a distinction between opioid dependence and addiction. According to the definition of addiction he sketched, nicotine and tobacco products are not addictive. This flatly contradicts the recent deluge of claims by FDA that these are addictive, claims that are central to FDA’s top tobacco policy priorities.
http://dailyvaper.com/2017/10/26/fda-chief-effectively-tells-congress-nicotine-is-not-addictive/


Ljubijankic Edin Ich hatte mal aus versehen Koffeinliquid bestellt und nach 3 Monaten ist mir aufgefallen das es Koffein ist. Durch puren Zufall habe ich mir das Etikett angeschaut.



1994 RAuchen als Nikotinsucht? WICHTIG
RAUCHEN ALS NIKOTINSUCHT?
Hau arqumen Schwierigkeit des Aufgebens. Aber . - Erhebungen stark abhangig von der Art der
Fragestellung: Ich wOrde wenn ich k©nnte. Ja? Nein? Ich konnte wenn ich wollte. Ja? Nein? - 40 Millonen
Amerikaner haben Rauchen aufgegeben, meist von elnem Tag auf den anderen. - Entzugssyndrom ist
ieicht und nicht nikotinisch.
Sucht: In offizieWen Diiagnose Verzeichnissen (DSM lillIV, ICV-WHO) niicht mehr aufgefuhrt, weil
moraliisierend und diskriminierend. Rauchgewohnheit nicht vergleichbar mit Opiat-, Amphietamin-,
Kokaingewohnheit & Alkohoiismus.
Sucht (Addiction): Als Begriff in Goer Jahren aufgegeben, weil unwissenschaftlich, moralisierend. Heute
keine offizielle oder offiziose Diagnose mehr vorhanden.



Nikotin macht kaum süchtig, Michael J. Fox Foundation Parkinson
Einer der angesehensten Forscher auf dem Gebiet, Dr. Paul Newhouse, Direktor des
Center for Cognitive Medizin Vanderbilt University, argumentiert, dass Nikotin "scheint
auch bei Nichtrauchern sehr sicher. In unseren Untersuchungen finden wir es eigentlich
chronisch senkt den Blutdruck. Und es gab keine Sucht oder Entzugsprobleme , und
niemand angefangen zu rauchen Zigaretten. Die Gefahr der Sucht nach Nikotin allein ist
praktisch null. "Tabak hat sich auch als schädlich angesehen worden, weil es süchtig ist,
sondern ob Nikotin hat das gleiche Suchtpotenzial, bleibt unklar. Laut Dr. Newhouse,
"Nikotin selbst ist nicht sehr süchtig auf allen ... [es]



Studie Nikotin macht kaum süchtig
http://www.tampabay.com/news/health/study-finds-nicotine-safe-helps-in-alzheimers-
parkinsons/
Antworten
#3
28. Januar 2009 Nikotin alleine macht nicht abhängig
J Neurosci. 2009 Jan 28;29(4):987-97. doi: 10.1523/JNEUROSCI.3315-08.2009.
Inhibition of monoamine oxidases desensitizes 5-HT1A autoreceptors and allows nicotine to induce a neurochemical and behavioral sensitization.
Lanteri C1, Hernández Vallejo SJ, Salomon L, Doucet EL, Godeheu G, Torrens Y, Houades V, Tassin JP.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19176807


Ist die angebliche "Nikotinsucht" eingebildet? Möglich ist es.
Versuche mit Alkohol:
Macht Placebo-Bier auch betrunken?
Von Alex Rubenbauer, Nürnberg
 
Um mit Frauen sprechen zu können, muss Raj aus der Serie The Big Bang Theory Alkohol trinken. Als er in einer Folge versehentlich alkoholfreies Bier bekommen hat, konnte er auch mit ihnen sprechen, verstummte aber schlagartig, als er auf dem Etikett gelesen hat, dass es sich um alkoholfreies Bier handelte.
Wer jetzt glaubt, das sei komplett an den Haaren herbeigezogen, der irrt:
Es gab einmal ein psychologisches Experiment, bei dem die Hälfte der Versuchspersonen Alkohol in ihrem “Wodka Tonic” hatte und die andere Hälfte nicht. Alle wussten, dass nur die Hälfte der Gruppe Alkohol bekam, aber niemand wusste, wer tatsächlich Alkohol bekam und wer nicht.
Der Hälfte, die keinen Alkohol bekam, sagte man, sie hätten Alkohol bekommen – der anderen Hälfte, die Alkohol im Getränk hatte, sagte man wiederum, sie hätten keinen darin.
Nach einigen Drinks spielte es keine Rolle mehr, ob die Getränke tatsächlich Alkohol enthalten hatten. Studenten, die dachten, sie hätten “echten” Wodka Tonic bekommen, benahmen sich anders als solche, die dachten, sie hätten reines Tonic-Wasser getrunken – unabhängig davon, was die jeweiligen Getränke wirklich enthielten:
  • Wem gesagte wurde, dass er Alkohol bekam, und er diesen auch tatsächlich bekam, verhielt sich nach einiger Zeit frei, ungehemmt und fröhlich und zeigte einen Verlust von motorischer Kontrolle.
  • Diejenigen, die keinen Alkohol bekamen, aber dachten, dass sie welchen bekommen hätten, benahmen sich ebenso frei und ungehemmt wie diejenigen, die wussten, dass sie Alkohol bekamen (und diesen auch tatsächlich bekamen, s. o.).
  • Diejenigen, die dachten, sie hätten keinen Alkohol bekommen, berichteten durchwegs, sie spürten keine Wirkung, selbst wenn sie welchen bekamen.
  • Diejenigen, die dachten, sie hätten keinen Alkohol bekommen, und auch keinen bekamen, beschrieben ebenfalls keine Wirkung.
“Der Glaube machte es möglich, ungeachtet der physikalischen Realität.” (Marlatt 1978)

https://alex-rubenbauer.de/psychologie/1...betrunken/
Antworten
#4
1984 Bättig
DIE PSYCHOPHARMAKOLOGIE VON RAUCHEN UND NIKOTIN - NEUERE FORSCHUNGSERGEBNISSE
Die inzwischen ansehnliche Reihe von "Selbstapplikations"-Experimente zeigt deutlich, dass Nikotin per se nur ein bescheidenes Abhängigkeitspotential besitzt sowie, dass die SUbstanz ebenso avarsiv wie belohnend oder neutral sein kann.
Man findet unter habituierten Rauchern alle Übergänge.....
Dies stellt natürlich die Frage, ob neben dem Nikotin als "Primärverstärker" des Rauchverhaltens nicht auch andere Elemente des Rauchens wie Geruch, Geschmack, Schleimhautreizung und manipulative Befriedigung als Sekundär- oder gar Primärverstärker einzeln oder in Kombination in Frage kommen könnte
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=jsyf0111
vergleich Ergebnis Hamburger Umfrage:
2016 Hamburger Umfrage - für Bundesregierung
1.4.2015 bis 31.3.2016
Ziel der vorliegenden Studie ist es, mittels einer Online-Befragung unter den E-ZigarettenNutzerinnen und Nutzern, deren Konsummuster und Konsummotive zu erheben. Die Erhebung fand von August bis Oktober 2015 statt. Insgesamt bilden 3.320 Fragebögen die Basis für die gewonnenen Erkenntnisse. Per Definition konnten nur Personen an der Befragung teilnehmen, die aktuell Konsumierende von E-Zigaretten sind.
Von den 3.320 Teilnehmenden waren: 3.037 (91,5%) ehemalige Rauchende 250 (7,5%)      Dual Konsumierende (E-Zigaretten und Tabakprodukte gleichzeitig) 33 (1,0%)        Personen, die noch nie Tabakprodukte konsumiert haben
50% der Befragten haben schon mit Hilfe von Nikotinersatzprodukten versucht, den Tabakkonsum zu beenden. Der Wunsch, das Rauchen von Tabakprodukten zu beenden, bzw. eine Alternative zum Rauchen zu haben und die Vorstellung, dadurch positive gesundheitliche Veränderungen herbeizuführen, war die Hauptmotivation für den Umstieg auf E-Zigaretten. Im Vordergrund stand dabei nicht, kein Nikotin mehr zuzuführen.
Die körperliche Abhängigkeit, gemessen mit dem modifizierten Fagerström-Test ergab einen niedrigen bis mittleren Wert von 2,6 Punkten (max. 7 Punkte).
Personen, die E-Zigaretten nutzen, vorher jedoch noch nie geraucht haben, weisen keine körperliche Abhängigkeit auf, konsumieren aus hedonistischen Gründen und zu 50% ohne Nikotin.
Die meisten Erwachsenen, die aus Spaß oder Neugierde E-Zigaretten ausprobiert haben, stoppten den Konsum ohne Probleme. Fand der Probierkonsum jedoch zielgerichtet statt, d. h. mit dem Wunsch, dadurch den Tabakkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen, so kam es bei nahezu der Hälfte der Probierenden zu einem regelmäßigeren Gebrauch (Pepper et al. 2014).  

https://www.bundesgesundheitsministerium...ht_ZIS.pdf


1970
Rehabilitation, Bände 23-29
Deutsche Gesellschaft für Rehabilitation, 1970
Nikotin ist eines unserer stärksten Pflanzengifte, für den Menschen wirken bereits etwa 50mg Nikotin = 1 Tropfen Nikotinbase tödlich
Tabakrauchen ist keine Sucht im pharmakologischen Sinne. Nach Entzug von Nikotin treten keine somatischen Abstinenzerscheinungen auf wie nach Opium- oder Heroinentzug.
https://books.google.de/books?id=v3EeAQAAMAAJ HYPERLINK "https://books.google.de/books?id=v3EeAQAAMAAJ&q=nikotin+tödlich&dq=nikotin+tödlich&hl=de&sa=X&redir_esc=y" HYPERLINK  HYPERLINK "https://books.google.de/books?id=v3EeAQAAMAAJ&q=nikotin+tödlich&dq=nikotin+tödlich&hl=de&sa=X&redir_esc=y""



Die körperliche Abhängigkeit, gemessen mit dem modifizierten Fagerström-Test ergab einen niedrigen bis mittleren Wert
von 2,6 Punkten (max. 7 Punkte).
Personen, die E-Zigaretten nutzen, vorher jedoch noch nie geraucht haben, weisen keine körperliche Abhängigkeit auf, konsumieren aus hedonistischen Gründen und zu 50% ohne Nikotin.
https://www.bundesgesundheitsministerium...ht_ZIS.pdf

2000 Sprache
Nie zuvor arbeiteten mehr Forscher daran, neue maßgeschneiderte Strategien für willige Nikotinaussteiger zu entwickeln. Pharmakologen, Molekularbiologen, Suchtexperten und Toxikologen versuchen zu entschlüsseln, was Nikotin für den menschlichen Körper so attraktiv
macht. „Je besser wir die Wirkweise von Nikotin im Gehirn verstehen, desto wirkungsvollere Methoden können wir entwickeln“, verheißt Michael Fiore, Internist und Rauchentwöhnungsexperte an der Universität Wisconsin.
Wir konzentrieren uns nicht darauf, warum ein Raucher aufhören soll“, so Wackerle. „Wir bauen die Mythen um die Zigarette ab.“ Nur fünf Prozent der Aufhörschwierigkeiten – erfährt der Teilnehmer – sei die Nikotinsucht im Gehirn, der Rest die psychologische Abhängigkeit.
http://www.focus.de/gesundheit/news/repo...82389.html

1926
Der britische Forscher H. Rolleston äußert Vorbehalte gegen die Suchtaspekte von Nikotin und erklärt: "Dass Rauchen ein Verlangen nach mehr hervorruft, wenn versucht wird, es aufzugeben ... ist zweifellos, aber es kann selten genau als übermächtig bezeichnet werden, und Die Auswirkungen seines Rückzugs, auch wenn es zu Unruhe und Instabilität kommen mag, können nicht mit der körperlichen Belastung verglichen werden, die durch den Rückzug bei Morphinsüchtigen verursacht wird. " (H. Rolleston, "Eine Ansprache über die medizinischen Aspekte des Tabaks", Harrogate Medical Society, 10. April 1926, Lancet, 1: 961-965, 22. Mai 1926.)
https://www.industrydocuments.ucsf.edu/t...d=lhhj0228


Fritz Lickint (1898-1960) – Ein Leben als Aufklärer über die Gefahren des Tabaks
Knut-Olaf Haustein (Erfurt)
Korrespondenzadresse:
    Prof.  Dr.  med.  Knut-Olaf  Haustein,  Fritz-Lickint-Institut  für  Nikotinforschung  und  Raucherentwöhnung
Zur Abhängigkeitsproblematik postulierte Lickint in Über-
einstimmung  mit  dem  Pharmakologen  Wolfgang  Heubner
bereits in den 30er Jahren, dass zahlreiche Raucher
trotz des Nikotins  und seltener wegen des Nikotins
 rauchen. Er stellte auch in Frage, ob das Nikotin allein für die Ausbildung einer Abhängigkeit verantwortlich sei, oder ob nicht auch verschiedene Abbrandprodukte suchterzeugende Komponenten darstellen könnten.
http://www.toxcenter.org/artikel/Raucher...Likint.pdf

1965
27. Juni 1965 Philip Morris Records:
Affen bekamen die Nikotinmenge von 100 Zigarettenpackungen an einem Tag injiziert - kaum bis keine gesundheitlichen Auswirkungen und keine Entzugserscheinungen feststellbar bei Unterbrechung der Nikotinzufuhr.
Herzstudie
 "The rhesus monkey may replace the dog as man's best friend.
According to a University of Michigan Professor, 35 of the monkeys being used in research on the effect of smoking on health have absorbed enormous amonts of nicotine with little or no ill effect!
Prof. Gerald A. Deneau, directing the study on a grant
from the American Medical Association's (AMA) Editcation and Research Foundation, has been giving the monkeys injections of nicotine in doses equivalent to 100 packs of cigarets a day.
EXPRESSES SURPRISE Deneau says, "It astonishes me that the monkeys can tolarate such large quantities of nicotine. Through these experi-
menq we have found that nicotine is much less toxic than we thought"
In addition to the nicotine testing, Deneau is using monkeys in studies of the effect of addictive drugs, such as morphine, barbiturates and alcohol
He has found that the monkeys become physitally dependent upon the drugs and display definite reactions when the supply is cut off.
NO REACTION
However, the monkeys have not shown any physical oder psychogenic dependence when nicotine injections are disontinued.
HEART STUDY
Dr. Bing is directing a tobacco and h e a I th study at Wayne State University College
of Medicine. At Receiving Hospitel, h i s investigators a r e studying the effect of nicotine on the human heart. Dr.Bing, chairman of the WSU department of medicine
helped develop the technique of using radioisotopes to measure blood flow into the heart. His work concentrates on the efftect of nicotine on the coronary arteries and upon the healing heart-
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=msgn0124
Anm:
Spätestens ab hier wusste Philip Morris, dass Nikotin nicht so giftig ist wie gedacht und nicht suchterzeugend ist


zu Proctors Golden Holocaust:
Weiterhin geht er ausführlich auf die Manipulationen der Tabakindustrie ein. Er betont, dass die chemische Zusammensetzung von Tabak gezielt geändert wurde, um sowohl die Wirkstärke als auch die Suchtgefahr der Zigarette zu erhöhen. Das Verhältnis von Teer zu Nikotin im Tabak wurde zum Beispiel gezielt festgelegt: Die Höhe des Nikotingehalts muss gewährleisten, dass Raucher nikotinsüchtig werden, und der Teeranteil muss so eingestellt werden, dass der bittere Geschmack des Nikotins verdeckt wird.
https://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=47523


13. September 2013 Alexander Durin
Lange Zeit galt in der Wissenschaft Nikotin als Hauptverantwortlicher für Tabaksucht. .
Mittlerweile sieht die Forschung nicht mehr Nikotin als monokausale Ursache für Tabaksucht. Es treten vermehrt Faktoren wie der Flash (das Gefühl, wenn eine Substanz die Lungen füllt), das Zelebrieren einer Genusshandlung, die Beschäftigung der Hände
https://www.heise.de/tp/features/E-Zigar...00542.html


11. Juli 2018
Interview mit Pötschke-Langer
In Ihrer Studienzeit haben Sie geraucht. Was bewegte Sie dazu, aufzuhören?
Nein, ich habe nicht während des Studiums geraucht, sondern nur in der Examensgruppe, als wir sechs Monate lang jeden Tag repetierten und uns gegenseitig abhörten. Dazu gab es Earl Grey. Sobald ich mein Examen hatte, benötigte ich keine Zigaretten und keinen Earl Grey mehr. Ich habe beides auch seitdem nicht mehr angerührt, ich war nicht süchtig.
https://www.ruprecht.de/?p=15139
Vergleich 1912 ') München 1907, Lehmanns Verlag. Mark 4 —.
Hofrat Crämer war früher selbst Raucher, bekam eine schwere Nikotinvergiftung und gab den Tabakgenuß auf, worauf einzelne Beschwerden, z. B. die Magenbeschwerden, rasch schwanden, während andere, z. B. die lästigen Herzerscheinungen, nur ganz allmählich schwächer wurden. Nachdem er diese Erfahrungen an sich gemacht und „gründlich am eigenen Leibe die deletären Wirkungen des Rauchens verspürt" hatte, begann er dem Tabak und den anderen Genußgiften größere Aufmerksamkeit zu schenken und vor allem bei jedem Patienten sich genau nach dem Genüsse von Tabak, Kaffee, Tee und Alkohol zu erkundigen.
„Würde jeder Arzt sich daran gewöhnen, in jedem einzelnen Falle nach dem . . Verbrauch der verschiedenen Genußmittel . . sich zu erkundigen; würde er mit der Tatsache rechnen, daß die chronische Nikotin-, Kaffee- und Teevergiftung gar nicht so selten ist;...
„Wir Ärzte müssen, mag es uns auch persönlich noch so unangenehm sein, die Gefahren aufdecken, auch dann, wenn wir selbst dem Genüsse solcher Mittel frönen und uns, wenn auch schweren Herzens, zwingen, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen."

„Als berufene Vertreter der Volkshygiene haben die Ärzte die heilige Pflicht, auf die schweren Schädigungen, die durch den Mißbrauch aller unserer Genußmittel entstehen können, hinzuweisen, auch wenn sie ein persönliches Opfer dabei bringen müssen."

„Ein Arzt, der, weil selbst starker Raucher, sich nicht zur Überzeugung durchringen kann, daß er seine Gesundheit aufs schwerste durch den Mißbrauch schädigen kann . . . wird niemals imstande fein, einen Patienten, der wegen seines übermäßigen Rauchens schon Herzbeschwerden hat, von den Gefahren des Nikotins zu überzeugen... Wer nicht selbst überzeugt ist als Arzt, wird nichts erreichen, mit einer Halbheit kann man in solch kritischen Fällen keinen Erfolg erzielen."
https://books.google.de/books?pg=PA16&dq...utput=text

1999: Behauptung:
„Das Rauchen sein zu lassen ist nicht schwer, ich habe es schon hundertmal gemacht.“ Kein Wunder! Denn inzwischen bestätigen die Suchtforscher, dass Nikotin noch stärker abhängig macht als Heroin. Immer präziser wird das Bild, das die Neurobiologen von den Suchtmechanismen unseres Gehirns zeichnen. Dazu gehört, dass Nikotin, ebenso wie einige harte Drogen, in das Belohnungssystem des menschlichen Gehirns eingreift – mit Hilfe von Botenstoffen, die dem Gehirn Wohlbefinden signalisieren.
http://www.taz.de/!1265985/

Nicorette, they said, would normally not be addictive
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=grkn0205


Placebo-E-Zigarette
Zweifel an Nikotinsucht
2014 Studie E-Zigarette vs Pflaster
Das Ergebnis: Die Abstinenzraten waren in allen Gruppen erschreckend niedrig. Ein kontinuierlicher sechsmonatiger Rauchstopp gelang lediglich 7,3% in der Gruppe mit Nicotin-E-Zigarette, 5,8% in der Gruppe mit Nicotin-Pflaster und 4,1% in der Gruppe mit Placebo-E-Zigarette.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d...ergebnisse

Im Ergebnis ist festzustellen, dass weniger die suchterzeugene Wirkung nach der eigentlichen Substanz Nikotin während des Entzugs von Bedeutung ist, was viele gescheiterte Therapien mit Nikotinsubstituten zeigen, sondern vielmehr der durch die nicotinerge Stimulation des nucleus accumbens induzierte Lernprozess. In geeigneter Weise kann dieser Lernprozess aber nur durch stärkste Selbstmotivation (sog. eiserner Wille) oder professionelle Verhaltens- und Gesprächstherapien beeinflusst bzw. umgekehrt werden. Nikotinersatz oder Medikamente können den Entzug unterstützen, aber niemand sollte hoffen, durch diese Hilfsmittel ohne eigenes intensives Zutun in einen Nichtraucher „verzaubert“ zu werden.
http://www.chemie.de/lexikon/Nikotin.html

Aus Umfrage DKFZ
Dauerkonsum von E-Zigaretten
Viele probieren E-Zigaretten aus (Jemalskonsum)
•Nur wenige verwenden E-Zigaretten dauerhaft
8,5% haben E-Zigaretten probiert
Nur 0,4% nutzen sie dauerhaft
https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/do...konsum.pdf

Die große Gefahr bei E-Zigaretten ist dem DKFZ zufolge das tiefe und häufige Inhalieren eines Chemiecocktails, von dem niemand genau wisse, was drin ist. Zwar gebe es vereinzelt Hinweise, dass selbst nikotinfreie E-Zigaretten einen positiven psychologischen Effekt bei der Rauchentwöhnung haben könnten. Allerdings sei die Datenbasis viel zu dünn für eine Empfehlung. Durch zu heftiges Ziehen könne es außerdem zu einer Überdosierung mit medizinischen Konsequenzen kommen.
https://www.berliner-woche.de/mitte/c-ge...kte_a80963




2010 Studie Raucher sind nicht nikotinsüchtig
http://www.medicaldaily.com/study-says-s...ine-231158

DKFZ
Elektrische Zigaretten können das Rauch-
verlangen und Entzugssymptome verrin-
gern. So verspüren zwei Internetumfragen
zufolge 70 bis 90 Prozent der E-Zigaret-
tenkonsumenten während des Gebrauchs
von E-Zigaretten ein geringeres Rauch-
verlangen
26,42
. Rund 70 bis 80 Prozent der
Befragten berichten zudem, dass Stim-
mungsschwankungen wie Reizbarkeit,
Nervosität, Unruhe oder depressive Ver-
stimmung sowie Konzentrationsschwie-
rigkeiten durch den E-Zigarettenkonsum
besser würden. Dabei reduziert die elek-
trische Zigarette die Entzugssymptome
bei Exrauchern besser als bei Rauchern.
Interessanterweise verringern auch E-Ziga-
retten ohne Nikotin das Rauchbedürfnis
und die Entzugssymptome, wenn auch in
etwas geringerem Ausmaß als nikotinhal-
tige Geräte42 (Abb. 6.1, folgende Seite). Die
Beobachtung, dass nicht nur elektrische
Zigaretten mit nikotinhaltigen Liquids Ent-
zugssymptome lindern können39,121-123
, sondern auch nikotinfreie Produkte10,25,42, lässt
vermuten, dass bei dieser Wirkung die
Nutzungsweise der E-Zigarette, die dem
herkömmlichen Rauchen stark ähnelt, eine
wichtige Rolle spielt. Offenbar reduzieren
schon allein das Halten des Produkts, das
Ziehen daran und das Einatmen des Aero-
sols die Entzugssymptome.
Elektrische Zigaretten unterdrücken das
Rauchverlangen zwar deutlich weniger
effektiv als das Rauchen einer herkömm-
lichen Zigarette10,39,121, aber ähnlich gut  wie ein Nikotin-Inhaler; allerdings emp-
finden die Testpersonen den Konsum von
E-Zigaretten als befriedigender als die
Verwendung eines Inhalers10  (Abb. 6.2)
https://www.loq.de/download/Multiplikato...and_19.pdf



18. Januar 1984 FDA
Nicorette, they said, would normally not be addictive
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=grkn0205

2001
Nicotine as an Addictive Substance: A Critical Examination of the Basic Concepts and Empirical Evidence
Dale M. Atrens
First Published April 1, 2001 Research Article
http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1...0103100202


Das Gefühl wenn man nach eine Woche merkt, dass man ohne Nikotin gedampft hat
https://www.facebook.com/groups/15760180...692175166/
07.10.2016
Nikotin wirkt nur, wenn Rauchende an die Wirkung glauben
Glaube kann bekanntlich Berge versetzen. Wie ein Experiment aus den USA zeigen konnte, hängt es vom Glauben an die Wirkung ab, ob Nikotin Entzugssymptome lindert oder nicht.
Tabakrauchen kann ziemlich schnell abhängig machen. Raucherinnen und Raucher merken das, wenn sie versuchen, eine Weile lang keine Zigarette zu rauchen. Meist stellen sich eine gewisse Unruhe und das drängende Bedürfnis nach einer Zigarette ein. Das starke Verlangen bei einer Sucht wird auch als Craving bezeichnet. Craving führt oft dazu, dass Ausstiegswillige schon nach kurzer Zeit wieder zur Zigarette greifen, weil Nikotin ihnen Linderung verschafft.
Studienleiterin Xiaosi Gu und ihr Team haben experimentell nachweisen können, dass Nikotin allein jedoch nicht ausreicht, um das süchtige Verlangen zu stillen. Abhängige müssen auch überzeugt davon sein, tatsächlich Nikotin zu bekommen.
Gu, X., Lohrenz, T., Salas, R., Baldwin, P. R., Soltani, A., Kirk, U., Cinciripini, P. M. & Montague, P. R. (2016). Belief about nicotine Modulates subjective craving and insula activity in Deprived smokers. Frontiers in Psychiatry, dx.doi.org/10.3389/fpsyt.2016.00126.
https://www.drugcom.de/aktuelles-aus-dro...6&idx=1079

Nutt:
"Laut einem im Jahr 2007 veröffentlichten Papier von D. Nutt et al. liegt das Abhängigkeitspotenzial von Tabakrauch zwischen Alkohol und Kokain. Genauer gesagt, liegt das physische Abhängigkeitspotential bei dem von Alkohol bzw. Barbituraten und das psychische Abhängigkeitspotenzial bei dem von Kokain. Ein Vergleich mit der Sucht nach Opiaten wie Heroin ist nicht angezeigt, weil diese weitaus komplizierter zu behandeln ist und die Entzugserscheinungen schwerwiegender sind. "
https://www.suchtmittel.de/info/nikotin/003623.php
Vergleich alte Meinung 2004:
Nikotin macht schnell süchtig
Die legale Droge Nikotin gehört zu den am schnellsten Sucht erzeugenden Substanzen. Schon zwei Zigaretten legen das Fundament für die Sucht. Das sagt der Diplompsychologe Peter Lang, Leiter für den Bereich Sekundärprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Zur körperlichen Abhängigkeit komme auch bald die psychische, erklärt er im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Nikotin aktiviere auf körperlicher Ebene das "Belohnungssystem" im Gehirn, etwa durch Ausschüttung des Hormons Dopamin. Auch die Psyche reagiere sehr schnell mit einer "Kopplung von Situation und Zigarette". Sorgen macht Suchtexperten im Augenblick das Rauchverhalten der Jugend, besonders der Mädchen. Unter den 12- bis 15-Jährigen sind die Raucherinnen in der Mehrheit. Fatal: Die giftigen Inhaltsstoffe der Zigaretten schaden Frauen stärker als Männer. Dieser Text wurde von http://www.suchtmittel.de entnommen.
https://www.suchtmittel.de/info/nikotinsucht/000925.php



Artikel von Tassin
http://www.e-zigaretten.info/index.php/T...Teile-1-3/

1970
Rehabilitation, Bände 23-29
Deutsche Gesellschaft für Rehabilitation, 1970
Tabakrauchen ist keine Sucht im pharmakologischen Sinne. Nach Entzug von Nikotin treten keine somatischen Abstinenzerscheinungen auf wie nach Opium- oder Heroinentzug.
https://books.google.de/books?id=v3EeAQA...edir_esc=y

Studie "Vier" Placebo Nikotin auf einmal unwirksam
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search

1997 A critique of nicotine addiction Hanan Frenk ; Reuven Dar
 Die Ansicht, dass Nikotin süchtig ist, wurde im Bericht des Surgeon General erfolgreich "verankert". Der daraus resultierende Beinahe-Konsens in Bezug auf diese Hypothese und ihre komplexen sozialen und politischen Auswirkungen haben eine Atmosphäre geschaffen, in der eine objektive Erforschung dieser Hypothese praktisch unmöglich wurde. In der Tat wurde die Möglichkeit, dass Nikotin nicht süchtig machen kann, seit 1988 selten erhoben. Die "eingeprägte" Nikotinabhängigkeit wurde unkritisch nicht nur in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, sondern auch in den Medien angenommen; In der Tat haben wir nie eine abweichende Position öffentlich gehört. Es ist daher nicht überraschend, dass diese Sichtweise tiefgreifende Auswirkungen auf die öffentliche Meinung über die Natur des Rauchens hatte. Eine Studie aus dem Jahr 1977159 berichtet, dass "ungefähr vier von fünf Nichtrauchern betrachtet wurden
186 Kapitel 13
der durchschnittliche Zigarettenraucher als Süchtiger, während nur etwa die Hälfte der Raucher sich als süchtig sah (S.334). "In einer acht Jahre später veröffentlichten Studie161 beantworteten nur 25 von 2.312 Probanden (1%) die Frage" Wie süchtig Du denkst, du rauchst? "mit der Antwort" Überhaupt nicht. "Wir wären nicht überrascht, wenn heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Surgeon General seinen Bericht veröffentlicht, es sich herausstellen würde, dass sowohl Raucher als auch Nichtraucher das sehen Aussage "Nikotin ist süchtig machend" so offensichtlich wahr wie "Wasser ist nass." Dies ist, wie wir unterstellen, eine der schlimmsten Auswirkungen der Nikotinsucht These. Es gelang den Rauchern mit Sicherheit, ihre chemische Abhängigkeit vom Rauchen zu überzeugen. Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, können Wahrnehmungen und Überzeugungen einen kritischen Effekt auf den Erfolg von Beendigungsversuchen haben. Ein Suchtmodell stellt inhärent Kontrolle und Verantwortung außerhalb des Individuums dar, so dass es wahrscheinlich das Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit untergräbt. In der Tat, Raucher, die glauben, dass sie süchtig sind und reduziert haben, empfinden das Verlassen als schwierigeres Vertrauen in ihre Fähigkeit, eine vollständige Einstellung zu erreichen.
[PDF]A Critique of Nicotine Addiction - Gwern.net
https://www.gwern.net/docs/nicotine/2002-frenkdar.pdf
\l "
1.    /search?biw=1280&bih=570&q=related:https://www.gwern.net/docs/nicotine/2002-frenkdar.pdf+K.+Ekberg,+nicotine+2000&tbo=1&sa=X&ved=0ahUKEwig6e2em-zXAhUrL8AKHZ6UDBYQHwg5MAE

16. April 2004 Nikotin alleine macht nicht süchtig
James Beluzzi
1Department of Pharmacology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
2Department of Anatomy and Neurobiology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
3Transdisciplinary Tobacco Use Research Center, University of California, Irvine, CA, US
https://www.nature.com/npp/journal/v30/n...0586a.html

09. Juli 2004 Nikotinsucht
Studien mit "Smoke Aerosol" und "Nicotine Aerosol"
04. August 2003:
"There is no such thing as a pure nicotine addiction. There is addiction to nicotine when the vehicle is tobacco."
- Karl Fagerstrom
 Quoted in an newspaper article by Geoff Watts, "Could Tobacco Save Your Life." The Independent, August 4, 2003
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=gnxk0150


2013 Nikotinlüge Andreas WInter
Nikotinsucht - eine Lüge?
"Nikotinsucht - die große Lüge" heißt sein Werk, mit dem er die gängige Meinung von der körperlichen Abhängigkeit des Rauchers entkräften will. Um den Beweis anzutreten, stellt er provokante Fragen: Wieso werden Passivraucher vom Nikotinqualm nicht süchtig?“, Warum gibt es so viele Methoden der Nikotinentwöhnung, doch keine davon ist zuverlässig?, "Warum kann jeder Kettenraucher stundenlang ruhig schlafen, ohne von Entzugserscheinungen wach zu werden?" Seine Antwort lautet: "Weil Rauchen gar nicht süchtig macht." Demnach wäre es für jeden vermeintlichen Nikotinabhängigen ein Kinderspiel sofort die Finger von seinem Laster zu lassen.
Dekonditionierung als Schlüssel zum Erfolg
 Was die psychische Abhängigkeit betrifft, werden die Ausführungen von Andreas Winter deutlich konkreter und nachvollziehbarer. - Hier liegt anscheinend der wahre Hund begraben, den wir mit Hilfe des Autors ausbuddeln sollen. "Der Griff zur Zigarette unterliegt keiner Sucht, sondern schlicht und einfach einer Symbolik, einer Informationsverknüpfung", schreibt Winter. Das heißt wir haben uns selbst konditioniert und der vermeintliche Zwang zum Rauchen ist quasi "angelernt“, um nicht zu sagen reine "Kopfsache“. Das müssen wir uns nur bewusst machen - -
Menschen, die aus ihrem Mund Rauch blasen konnten, ohne dabei zu verbrennen, dürften auch auf die europäischen Seefahrer eine gewisse Faszination ausgeübt haben. So wurden Zigaretten und Zigarren auch am "alten Kontinent" zu einem Symbol von Männlichkeit, das für Frauen zunächst tabu war. In den 1920er-Jahren avancierte der Nikotinqualm zum sichtbaren Zeichen weiblicher Emanzipation, über den Unabhängigkeit zum Ausdruck gebracht wurde. Diese Symbolkraft wirkt laut Andreas Winter auch heute noch
http://derstandard.at/1369362198613/Niko...eine-Luege

Dass Nikotin nicht süchtig
macht, wussten kritische
Raucher schon immer. An-
derenfalls müssten Passivraucher,
wie etwa Kneipenkellner, ebenfalls
süchtig werden, und alle Raucher
müssten nach Stunden der Absti-
nenz Entzugserscheinungen ver-
spüren – also mehrmals pro
Nacht. Außerdem müsste
es beim Nikotin, wie
bei anderen Sucht-
mitteln,
wie
etwa Heroin
oder Mor-
phium,
e i n e
phy-
sio-
logi-
sche
Ober-
grenze
geben,
die inner-
halb kürze-
ster Zeit ange-
strebt wird.
Dass Nikotin noch
nicht einmal eine psycho-
trope Wirkung hat, das Rau-
chen an sich also keinerlei spür-
bare Wirkung hat, ist noch nicht zu
jedem Raucher durchgedrungen
– scheint doch der Raucher, wenn
das Verlangen groß wurde, beim
Zug an der Zigarette genussvoll
eine Erleichterung zu verspüren
jedem Menschen und in jeder
Situation spürbar sein, wenn
es eine substanzerzeugte Wirkung
wäre, wie etwa bei Alkohol oder
Heroin. Ein Kind, ein Nichtraucher,
ein Passivraucher und ein Raucher
wird beim Alkoholkonsum dessen
Wirkung spüren – nicht aber nach Nikotinkonsum.
Warum nicht, das erklärt der Russische Natur-
forscher und Nobelpreisträger Iwan Pawlow bereits
Anfang des letzten Jahrhunderts, als er zeigte, dass ein Hund
beim Hören eines Glockentones mit Speichelfluss
reagiert, wenn er den Ton lange genug im Zusammenhang mit
seiner Fütterung vernommen hat.
Eine Konditionierung also, genau diese liegt auch beim Rauchen vor.
https://webcache.googleusercontent.com/s...clnk&gl=de
Andreas Winter
info@andreaswinter.de
Amazon Andreas WInter Nikotinlüge
Pressestimmen
"Als klinischer Pharmakologe habe ich in meinen Vorlesungen regelmäßig das Thema 'Raucherentwöhnung' mit Hilfe der Nikotin-Substitution (Pflaster, Kaugummi) abgehandelt. Besonders unbefriedigend war für mich immer wieder die geringe langfristige Erfolgsquote, die insbesondere von der begleitenden Psychotherapie abhängig ist. Der zunächst verblüffende, aber plausible Ansatz von Herrn Dipl.-Päd. Andreas Winter, dass Rauchen keine Sucht ist und dass Nikotin keine körperliche Abhängigkeit induziert, erklärt nicht nur die mangelhafte Wirkung der Nikotinsubstitution, sondern ist auch die Basis für sein Therapiekonzept der Raucherentwöhnung, das auf der Bewusstmachung der Hintergründe des Rauchverhaltens beruht. Dieser Therapieansatz ist einleuchtend, sehr effektiv und daher empfehlenswert." --Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Borchard, Juni 2007
"(...) Dieser Ratgeber überzeugt! Mit vielen Fakten rückt der Autor den Rauchern zu Leibe und enttarnt die Sucht als vorwiegend antrainiertes Verhalten. Unrecht hat er nicht und selbst hartgesottene Raucher müssen hin und wieder einsehen, dass sie großteils Selbsttäuschungen unterliegen (...)." --Herz-Blatt 12/09 (Hg.: Prof. Dr. med. Gert Baumann, Charité Berlin)
https://www.amazon.de/Nikotinsucht-Rauch...3863740807

Allerdings vermuten Forscher schon länger, dass neben diesem klassischen Weg auch der Geschmack von Nikotin zur Entstehung der Sucht beiträgt. Er wird von vielen Menschen als bitter beschrieben. Wer sehr sensibel für bittere Substanzen ist, ist überdurchschnittlich häufig Nichtraucher. Zudem verschwindet selbst bei starken Rauchern ganz plötzliche das Verlangen nach Nikotin bei Verletzungen der für Geschmacksempfindungen zuständigen Hirnregionen.
http://www.stern.de/panorama/wissen/mens...32260.html

Pötschke-Langer: "Es zeigte sich, dass E-Zigaretten ohne Nikotin ähnliche Wirkungen erzielen wie nikotinhaltige Produkte.
https://www.meine-gesundheitsakademie.de...10643.html

Andreas Rauf nachdenklich.
22 Std.
3 Tage Mische gedampft und nicht bemerkt das ich die Shots vergessen habe
https://www.facebook.com/groups/worldofv...325867991/

FDA
It’s still relatively unclear how addictive nicotine by itself is because most studies on the addictiveness of nicotine have used smoking as their testing source. But starting with the research behind nicotine replacement therapies such as patches and gum, the FDA has noted that nicotine alone does not produce enough of an effect to be particularly addictive. This is why they allow these devices to be freely sold over the counter without excessive worry that non-smokers will pick them up. Dr. Paul Newhouse, who studies the effect of nicotine at Vanderbilt University said, “People won’t smoke without nicotine in cigarettes, but they won’t take nicotine by itself. Nicotine is not reinforcing enough. That’s why FDA agreed nicotine could be sold over the counter. No one wants to take it because it’s not pleasant enough by itself.” One possible explanation for this drop in addictiveness is the lowered rate of absorption by the brain. When smoking, it only takes as little as seven seconds for nicotine to reach the brain. Whatever the case though, it’s clear that nicotine alone is not very addictive, despite its public reputation.
http://www.churnmag.com/news/whats-effec...t-smoking/
19. Juni 2015
Nicotine Itself Isn't The Real Villain
The man in charge of tobacco regulation at the Food and Drug Administration says we “need a national debate on nicotine.” Good idea. But first we need to understand what nicotine is – and what it isn’t.
https://www.forbes.com/sites/sallysatel/...5da9e76f43


2014 Fagerström, Polosa etc.
Bei Versuchstieren hat Nikotin jedoch nicht die starken suchterzeugenden Eigenschaften, die erforderlich sind, um die starke Sucht nach Tabak zu erklären, die von vielen gewöhnlichen Rauchern erfahren wird [ 5 , 6
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search

Etter etc
E-Zigaretten können ebenso suchterzeugend oder weniger süchtig machen als das Nikotinkaugummi, das selbst nicht sehr süchtig macht.
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search

16. April 2004 Nikotin alleine macht nicht süchtig
James Beluzzi
1Department of Pharmacology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
2Department of Anatomy and Neurobiology, College of Medicine, University of California, Irvine, CA, USA
3Transdisciplinary Tobacco Use Research Center, University of California, Irvine, CA, US
https://www.nature.com/npp/journal/v30/n...0586a.html
siehe auch Artikel vom 12. Dezember 2005:
Das Gift der Tabakpflanze ist nicht für die Sucht verantwortlich, sondern Rückstände von Zucker Wissenschaftler entlarven Nikotin-Lüge –
http://www.berliner-kurier.de/das-gift-d...e-21981642
siehe auch  24. Juli 2003 (2004)
DO SMOKERS SELF-ADMIN PURE NICOTINE.PDF
Reuven Dar • Hanan Frenk
Because of the mounting challenges
to the nicotine addiction thesis, the alleged self-administration
of pure nicotine by smokers has become a
cornerstone of the theory that nicotine is a powerful
reinforcer in humans. The failure of smokers to selfadminister
nicotine, as documented here, especially in a
fast delivery form like nasal spray and following smoking
abstinence, calls for a critical re-evaluation of the nicotine
addiction thesis.
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=kfdm0149

1994
RAUCHEN ALS NIKOTINSUCHT?
Hau arqumen Schwierigkeit des Aufgebens
. Aber
.
- Erhebungen stark abhangig von der Art der Frage-
stellung
:
Ich wOrde wenn ich k©nnte
. Ja? Nein?
Ich konnte wenn ich wollte
. Ja? Nein?
- 40 Millonen Amerikaner haben Rauchen aufgege-
ben, meist von elnem Tag auf den anderen
.
- Entzugssyndrom ist ieicht und nicht nikotinisch
.
Sucht
: In offizieWen Diiagnose Verzeichnissen (DSM lillIV,
ICV-WHO) niicht mehr aufgefuhrt, weil moraliisierend
und diskriminierend
.
Rauchgewohnheit nicht vergleichbar mit Opiat-,
Amphietamin-, Kokaingewohnheit & Alkohoiismus
.
Nikotin
: Hat pharmakologische und sensorische Effekte
.
Pharmakoiogische Effekte sehr bescheiden
. Ver-
besserung kognitiver Leistungen
. Langzeiteffekt
Reduktion des Risi'kos von zellul2iren (Parkinson,
Altzheimer) aber nicht vaskularen (Arterioskierose
Hirnschlag) Degenerationen des Hirns
.
Nikotinfreie Zgaretten werden gleich und im gieichen
Rhytmus geraucht wie normai'e Zigaretten, aiierdings
nur, wenn normal'e Zigaretten nicht gestattet sind
.
Genuss
: Unspezifisches (nicht pharmakologisches) Ajuvans
fur jed'e Art von Anfordenmg und Verstarker fur ande-
re Genusse
.
Motiyations- 1
. Erlemte Periodizitat Offene Frage, wie und warum
Hierarchie
: eriemt? Pharmakologische und/oder sensorische
Effekte-des Nikotins?
2
. Geschmack (nurfur den etablierten Raucher)
. Chilli,
Pfeffer, Fishermans Friend sind andere Beispiele
'scharfer' Genusse
.
3
. Nikotin
. Beim etablierten Raucher'geht es auch
ohne', und rauchfreies Nikotin iist bloss eine schwa-
che Hilfe, um das Rauchen aufzugeben
Genuss (anaunden, pa_ ffen) und Nikotineffekt
im jaqesverlauf
.
Methode
: - portable Gerate mit
1
. Zeitmarkierer ( Momente des AnzOndens)
2
. Puts kontinuieriich und pro 30 sek
.gespeichert
3
. Korperliche Aktivitat wie Puls gespeichert
Mittelung
: Fur je 10 Minuten vor und nach Anzund'en Berechnung
von Durchschnitt von Aktivitat und Puls Ober alle ge-
rauchten Zgaretten
.
Er eq bnis
: zweiphasiger Verlauf
:
a) einige Minuten vor Anzunden gradueller Ah-
stieg von Puis und Aktivitat, bei Anziunden so-
fortiger und steiler Abfall (Antizipation und Ge-
nuss, AG-Effekt)
b) ca
. ab drei bis 5 Minuten nach Anzunden selek-
tiver Anstieg von Puls allein, bis max
.ca
. 10 Mi-
nuten andauernd (Nikotineinwirkung, N-Effekt)
ftsonderheit
: AG-Effekt ist nikotinunabhagig
. Tritt auf von der
ersten bis zur letzten Zigarette des Tages, auch
bei nikotinfreien Zigaretten und 6i imaginarem
Rauchen
.
N-Effekt ist nikotinabhangig, verschwindet im
Verlauf des Tages (akute Toleranz), fehit bei
nikotinfreiien Zigaretten und imaginarem Rau-
chen
Beim habituierten Raucher ist nu!r fur'den
AG-Effekt, nicht fur den N-Effekt eine signifi-
kante Periodizitat nachweisbar
.D) Hypothesen
a) Der Rauchentzug ilst nicht ein Nikotinentzugi, sondern vorwiegend ein
Gewohnheitsentzug mit Frustration als Folge
C) Besond'erheiten,
a) Der Entzug ist meistens Ieicht und vorubergehend (leichter als der
Koffeinentzug
: Mudigkeit, Schlaffheit, Kopfschmerzen)
b) WYeder Entzug noch Ueberrauchen, beeinflussen die nachfolgende
Frequenz der Zigaretten
Alltag
: mehrstundige Rauchabstinenz wird leicht ertragen und anschJies-
send wird nicht kompensatorisch mehr geraucht
Ist Nikotintiration eine Rauchtitration ?
Aber
: Zu befriedigender Akzeptanz fur eine Zigarette braucht
es ein Nikotin/fl eer-Verhaltnis 1
:8 bis 1
:15 fiir genugendes
Beissen/Brennen
. Bei denikotinisierten Zigaretten ist d'Iieses
Verhaltnis grosser als 1
:100
https://www.industrydocumentslibrary.ucs...d=kyvv0120

Polosa Studie E-Zigarette vs. Nikotinpflaster
Nicht alle Teilnehmer erhielten allerdings den versprochenen Nikotinersatz. Nur in einer der drei Gruppen enthielten die Kartuschen über 12 Wochen die volle Dosis von 7,5 mg/ml Nikotin, in der zweiten Gruppe wurde die Dosis nach 6 Wochen auf 5,4 mg gesenkt (ohne dass dies den Teilnehmern verraten wurde). In der dritten Gruppe enthielten die E-Zigaretten gar kein Nikotin.
Interessanterweise wurden auch die Placebos zunächst als Ersatz akzeptiert. Bei der ersten Kontrolle nach 2 Wochen sank auch in dieser Gruppe die Zahl der gerauchten Zigaretten (und damit die in der Exspirationsluft gemessene CO-Konzentration). Den Konsumenten der echten E-Zigaretten war der Verzicht hier zwar etwas leichter gefallen.
Doch später siegte auch hier die Erinnerung an die echten Glimmstängel: Nach 12 Wochen hatten 22,3 Prozent der Teilnehmer den Tabakkonsum gegenüber der Zeit vor der Studie gesenkt und 10,3 Prozent waren sogar abstinent. Nach 52 Wochen hatten 10,3 Prozent den Konsum reduziert und 8,7 Prozent waren abstinent. Polosa betrachtet dies durchaus als Erfolg, auch wenn es keinen Unterschied zwischen den drei Gruppen gab und einige auch ohne Nikotin in den E-Zigaretten abstinent wurden. Bei ihnen hatte gewissermaßen die „Idee“ der E-Zigaretten gewirkt.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen jetzt Christopher Bullen vom National Institute for Health Innovation an der Universität Auckland in Neuseeland und Mitarbeiter, die in der ASCEND-Studie die Wirkung der E-Zigarette erstmals mit einer etablierten (wenn auch in der Wirkung begrenzten) Abstinenz-unterstützenden Therapie verglichen haben, die seit Jahren zugelassenen Nikotinpflaster: Die 657 abstinenzwilligen Raucher waren in der Studie im Verhältnis 4 zu 4 zu 1 auf E-Zigaretten (mit 16 mg/ml Nikotin), Nikotinpflaster (mit 21 mg Nikotin pro Pflaster) oder E-Zigaretten ohne Nikotin randomisiert worden.

Die Ersatztherapien wurden über 3 Monate angeboten. Nach weiteren drei Monaten waren 21 von 289 der Teilnehmer (7,3 Prozent) im E-Zigaretten-Arm der Studie im CO-Atemtest abstinent. Mit Hilfe der Nikotinpflaster hatten 17 von 295 Teilnehmern (5,8 Prozent) den Sprung geschafft gegenüber nur drei von 73 Teilnehmern (4,1 Prozent) im Placebo-Arm.

Die Teilnehmerzahl der Studie war allerdings zu gering, um den Vorteil der E-Zigaretten zu beweisen. Der Unterschied war auch gegenüber Placebo nicht statistisch signifikant. Bullen ist jedoch zuversichtlich, dass die E-Zigaretten eine ähnlich gute Wirkung erzielen wie die Nikotinpflaster. Die Zahl der Teilnehmer, die den Konsum von Zigaretten senkten, war mit 57 versus 41 Prozent sogar höher. Dafür konsumierte allerdings ein Drittel der Teilnehmer weiterhin E-Zigaretten, während nur 8 Prozent weiterhin täglich ein Nikotin­pflaster anwendeten.

Auch wenn beide Studien keine relevanten Komplikationen der E-Zigaretten entdeckten, dürften die beiden Studien kaum die Anforderungen für eine Zulassung als Medikament erfüllen, die die Tobacco Products Directive demnächst verlangen dürfte. Auch die European Lung Foundation, auf deren Jahrestagung in Barcelona die neuseeländische Studie jetzt vorgestellt wurde, forderte weitere Studien.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/5...kabstinenz


Molimard:
Der Mythos der Nikotinsucht
Ein Brief von Professor Molimard an HSA
http://translate.google.de/translate?hl=...rev=search


(auch in Dokumente Blog "Molimard Mythos Nikotinsucht")

Nicole Johannis Ich habe schon versehentlich ein we lang ohne Nikotin gedampft ?? ... Ich habe an diesem WE zwar wesentlich mehr gedampft ... Allerdings kann die Ursache die Langeweile gewesen sein .... ?
Nicole Johannis Ich hatte die Liquids im Dampfshop gekauft vor dem Ausflug .. und da ich die Liquids kannte habe ich wohl gar nicht darauf geachtet das 0 mg Nikotin drin waren ... Immerhin hatte ich im Shop ja gesagt 6 MG ?? .... Mir ist das wirklich erst aufgefallen als ich wieder Zuhause war
https://www.facebook.com/groups/15850990...%22R%22%7D

Published online 2011 May 19. doi:  10.1186/1477-7517-8-12
PMCID: PMC3116468
PMID: 21595895
If the data contradict the theory, throw out the data: Nicotine addiction in the 2010 report of the Surgeon General
Hanan Frenk1,2 and Reuven Darcorresponding author1
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3116468/

Brauer, Behm, Lane, Westman et al. (2001) führten eine Studie durch zur Rolle sensorischer
Aspekte des Rauchens. Sie befragten 142 Raucher, inwiefern das Rauchen von nikotinhalti-
gen bzw. nicht nikotinhaltigen (< 0,1mg) Zigaretten zu Befriedigung und Reduktion des Cra-
vings führte. Die befriedigenden Effekte beinhalteten positive (z.B. guter Geschmack, Akti-
vierung/Wachheit) und negative Verstärkungen (z.B. Beruhigung, Nachlassen von Reizbar-
keit). Sowohl die nikotinhaltigen als auch die nikotinfreien Zigaretten wurden als sehr beloh-
nend empfunden, stärker allerdings die nikotinhaltigen. Stark abhängige Raucher beurteilten
die Effekte der beiden Zigarettenarten als ähnlicher, während weniger abhängige Raucher von
nikotinhaltigen Zigaretten mehr Befriedigung erhielten. Die Autoren erklärten dieses Ergebnis
mit einer größeren Toleranzentwicklung, mehr aber noch mit einer stärkeren Assoziation zwi-
schen dem Rauchritual und angenehmen Effekten, das sich bei abhängigen Rauchern im Sin-
ne einer Konditionierung deutlicher etabliert habe. Es muss also berücksichtigt werden, dass
auch nicht nikotinbezogene Reize wie die Hand-Mund-Bewegung oder der Mentholge-
schmack und sekundäre Verstärker wie Umgebungs- und soziale Faktoren relevant sind für
die Aufrechterhaltung des Tabakkonsums
https://webcache.googleusercontent.com/s...=firefox-b

Das Deutsche Krebsforschungszentrum analysiert regelmäßig Daten, die von der Gesellschaft für Konsumforschung erhoben werden. Danach hat der „Probierkonsum“ von E-Zigaretten in Deutschland deutlich zugenommen, ein täglicher Konsum sei aber selten.
...
Polosa, Ricardo, u.a., Health Impact of E-cigarettes: a prospective 3.5 year-
study of regular daily users who have never smoked, in: Scientific Reports 7 (2017), abrufbar unter
https://www.na-ture.com/articles/s41598-017-14043-2.
Diese Studie untersuchte eine kleinere Gruppe von jungen Erwachsenen, die niemals Tabak ge-raucht hatten, aber täglich E-Zigaretten konsumierten, über einen Zeitraum von 3,5 Jahren. Im Ergebnis ließ sich nach diesem Zeitraum keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung feststellen.
Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass nicht das Nikotin selbst, sondern das Verbrennen von Tabak die meisten rauchertypischen Krankheiten verursache.
https://www.tabakfreiergenuss.org/wp-con...040-18.pdf

Schmidt-Semisch:
seit 1993 tauche die Nikotinsucht auch im ICD 10 auf, der internationalen Klassifizierung
der Krankheiten, das die WHO (Weltgesundheitsorganisation) entwickelt hat.
Das Nikotin ist aber doch wirklich gefährlich, oder?
„Unter den vielen Inhaltsstoffen in einer Zigarette“, sagt Henning Schmidt-Semisch, „ist
das Nikotin verhältnismäßig unproblematisch. Die Verteufelung des Nikotins ist dem
Suchtdiskurs geschuldet. Unseres Erachtens ist es aber äußerst kritisch zu beurteilen, eine
so komplexe Verhaltensweise wie das Rauchen allein auf die Zufuhr von Nikotin zu
reduzieren. Denn dass das Nikotin allein nicht befriedigt, zeigt der geringe Erfolg, zum
Beispiel, des Nikotinpflasters.“
http://www.aeksh.de/shae_alt/200508/h058069a.htm

Bundesärztekammer
F R E I  von  T A B A K
Ein Stufenprogramm zur Raucherberatung und
Rauchertherapie in der Arztpraxis
Zigarren- und Pfeifenrauchen: Das Wichtigste in K ̧rze
Viele Zigarren- und Pfeifenraucher rauchen auch Zigar
etten. Dies ist auch der Grund daf ̧r, dass viele
Zigarren- und Pfeifenraucher den Tabakrauch inhalie
ren. Aber auch ohne Inhalieren nehmen Zigarren- und
Pfeifenraucher erhebliche Mengen Nikotin auf.
Gelegentliches
 Pfeifen- und Zigarrenrauchen
ohne Inhalieren
 ist mit weniger Risiken (Lungenkarzinom,
Emphysem/Bronchitis, Herz- und Kreislaufkr
ankheiten) verbunden als Zigarettenrauchen.
Regelm‰fliges
 Pfeifen- und Zigarrenrauchen erhˆht das Risi
ko f ̧r Krebs der Lippe, der Mundhˆhle, des
Kehlkopfes und der Speiserˆhre. Beim Inhalier
en erhˆhen sich ebenfalls die Risiken von Lungenkrebs und
anderen Raucherkrankheiten.
Ein
"Umsteigen"
 von Zigarette auf Zigarren, Zigarrillos oder
Pfeife bringt kaum gesundheitliche Vorteile und
ist deswegen
nicht zu empfehlen
. Die Gewohnheit des Inhalierens wird n‰mlich h‰ufig beibehalten und
damit die Schadstoffexposition nicht vermindert.
Zudem ist die R ̧ckkehr zur Zigarette h‰ufig.
Ist "Leichtrauchen" weniger sch‰dlich?
"Leichtrauchen" ist gefahrvoll wegen der Mehrinhalat
ion von Kanzerogen wirkenden Nitrosaminen. Diese
stehen im Verdacht bei Leichtrauchern ve
rmehrt Adenokarzinome zu verursachen
https://www.bundesaerztekammer.de/filead...Tabak3.pdf
Pfeifenraucher gelten trotz erheblicher Nikotinaufnahme als überwiegend nicht Nikotinabhängig.
Sie wurden sogar von Diagnosemodellen ausgenommen.



"Das DSM-IV definiert „Nikotinabhängigkeit“, da das
Nikotin als die die Abhängigkeit auslösende Substanz im Tabak identifiziert
werden kann. Die ICD-10 spricht von „Tabakabhängigkeit“ mit dem
Argument, dass eine Abhängigkeit von Nikotin ohne Tabakkonsum nicht
auftritt und nicht eindeutig gesichert ist, dass das Nikotin die einzige
abhängig machende Substanz ist."
http://www.hogrefe.de/programm/media/cat...2_lese.pdf

Oktober 2002 Studie
Many smokers believe  the  risk  of  addiction  to  NRT  is  similar  to  that  for
cigarettes, 45 and this may be one reason smokers terminate use
too early. Our data suggest addiction to NRT is very rare; thus
educating smokers about this should encourage them to com-
plete the recommended course of NRT.
https://tobaccocontrol.bmj.com/content/t...0.full.pdf

2008

https://www.ksta.de/schluss-mit-rauchen-...htig-79312

Viele haben bereits unbemerkt nikotinfrei E-Zigaretten genutzt

Sharon Boyse (später Blackie), ein britischer Psychologe, der in Pharmakologie für British American Tobacco ausgebildet wurde, 53, folgte der Definition des SGAC-Berichts von 1964. Sie verglich das Rauchen mit dem nachsichtigen Essen:

    Ich denke, es gibt viele Dinge, an denen Sie Spaß haben und die es sehr schwer machen kann, aufzuhören. Ich glaube jedoch nicht, dass die Schwierigkeit beim Aufhören ein Hinweis darauf ist, ob etwas süchtig macht oder nicht. Ich denke, dass Menschen, die auf Diät gehen, die größte Schwierigkeit in der Welt haben, Kuchen und Schokolade aufzugeben. Aber ich würde in meinen wildesten Träumen nicht behaupten, dass sie süchtig nach Kuchen und Schokolade sind. 54

Nach 1999 zeigte sie sich gegenüber der Definition des Chirurgen von 1988 positiver, lehnte jedoch Vergleiche mit der Heroinsucht ab. 55 Im Jahr 2003 hielt sie das Rauchen für "ein sehr komplexes Verhalten", und es wurde nicht ausschließlich für das Nikotin geraucht. 56 Sowohl Carchman als auch Boyse bezeichneten den Tabakkonsum als schwer aufzugeben, glaubten jedoch nicht, dass dies eine Sucht darstellte, was die Beobachtung des SGAC von 1964 widerhallte:

    [C] oder den chronischen Gebrauch von Tabak richtig als Gewöhnung und nicht als Sucht zu bezeichnen, impliziert nicht, dass die Gewohnheit leicht gebrochen werden kann.
https://translate.google.de/translate?hl...rev=search

2011 Studie von Eissenberg

27.09.2011 - Studie USA "e-zigaretten geben kein oder kaum Nikotin ab"
Die Ergebnisse:
20 ng/ mL - „echte" Zigaretten
2 ng/ mL - Ziehen an einer nicht brennenden Zigarette
3,5 ng/mL - e-Zigaretten
[ng = Nanogramm (Milliardstelgramm), mL = Milliliter [Tausendstelliter])

Der Forscher untersuchte auch das subjektive Verlangen (Suchtdruck) nach einer Zigarette und präsentierte ein überraschendes Ergebnis: von den beiden e-Zigaretten hatte eine gar keine Auswirkung auf das Verlangen, während die andere elektronische Zigarette im Test „den Suchtdruck anscheinend gemindert hat." Die Raucher von echten Zigaretten hingegen zeigten die erwarteten Resultate: ein signifikantes Nachlassens des Verlangens nach einer Zigarette.
(Anm: Kompletter Schwachsinn - er macht hier eine Tagakzigrette quasi zu einem Nicorette Inhaler im Kontext).
Professor Eissenberg betont, dass sich diese Ergebnisse nur auf die beiden e-Zigaretten im Test und die kontrollierten Bedingungen beim Inhalieren beziehen. Veränderungen im Design, in der Zusammensetzung der Nikotinpatronen (Depots) sowie eine geübte dauernde Verwendung mit intensiverem Ziehen an der e-Zigarette könnten die Nikotinabgabe beeinflussen. „Wenn wir all dies bedenken, so wird klar, dass wir diese Geräte zur Nikotinabgabe (e-Zigaretten) weiter testen müssen."
Bemerkenswert ist weiter, dass es zumindest einer e-Zigarette gelang, den Suchtdruck zu reduzieren, obwohl Nikotin nicht in nennenswertem Umfang abgegeben wurde. Das zeigt, dass der simulierte Rauchvorgang einer e-Zigarette einen verhaltensorientierten Anreiz bietet. Zum einen reduziert dieser offensichtlich in begrenztem Umfang das Verlangen nach einer Zigarette, und zum anderen ist er ein Faktor, der bei der Betrachtung des Suchtbildes nicht vergessen werden darf.
Wenn – so →Prof. Michael Siegel - elektronische Zigaretten sogar ohne Nikotinabgabe das Verhalten von Rauchern positiv beeinflussen und helfen, den Griff zur nächsten Zigarette zu unterdrücken, dann „wäre das möglicherweise eine sichere Alternative zum Rauchen."
https://www.dampfertreff.ch/t12638f209-S...-quot.html
Hinweis:
Nikotin ist das wichtigste Agens bei der Zigarettennutzung für Raucher.
Einen grossen Anteil hat das Rauchverhalten an sich.


2002 u.a. Zitronensäure für sensorische Effekte
"In fact, we found no credible evidence that nicotine is more desirable to humans than saline (Frenk/Dar 2000:113).
Eine EInschätzung, die wiederum von Untersuchungen bestätigt wird, die sich der Bedeutung jener SToffe im Tabak bzw. Zigaretten gewidmet haben, die beim Rauchen für die sensorischen Stimulationen der unterschiedlichsten Art (Geruch, Geschmack, Reizung der Mund- und Rauchenschleimhaut u.v.m.) verantwortlich sind..
..
Weitere Evidenz für die Bedeutung der sensorischen Stimulationen konnten Versuche erbringen, bei denen die oberen und unteren Atemwege lokal betäubt wurden, was zu einer erheblichen Reduzierung des sog genannten “Cravings” führte. Ähnliche Beobactungen machte man bei der Verabreichung von Substanzen, die ähnliche Stimulationen bewirken wie der inhalierte Tabakrauch :
“In these experiments, the investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that irritates the respiratory system. Participants were asked to compare the subjective pleasure and satisfaction they derived from this aerosol to puffs of air, low tar and nicotine cigarettes, or the smoker´s own brand. In these studies, citric acid aerosol reproduced some of the subjective pleasure and satisfation associated with smoking. Participants liked the puffs of citric acid better than controll puffs of air and better than low tar and nicotine cigarette” (Frenk/Dar 2000: 110f; vgl. Auch Opitz 2000:57f).
Das Rauchverhalten orientiere sich also eher an sensorischen Aspekten denn an der Aufnahme von Nikotin, einErgebnis, das jüngst durch eine Studie von Lisa Brauer (University of Minnesota) nochmas bestätigt wurde. Brauer hatte Raucher mit nikotinfreien Zigaretten versorgt und herausgedunden, dass diese durchaus einen erheblichen positiven Einfluss auf Entzugssymptome und Vraving ausübten – ein Ergebnis, dass die Rolle des Nikotins freilich in Frage stellt.
Die zweite Kritiklinie von Hanan Frenk und Reuven Dar betrifft die Toleran:
(erklärung etc.) WICHTIG WICHTIG WICHTIG!
Dritte Kritiklinie:
Entzugssymptome keineswegs alle nikotinspezifisch
Nikotinersatztherapie hinterfragen
https://books.google.de/books?id=B-ine0T...in&f=false


Gisbert Roland

Ich sollte einem Kumpel mal Liquid mit meinem damaligen Lieblingsaroma Red Astaire in 50/50 und 18MG (!!!) Nikotin anmischen... Sein Körper braucht angeblich soviel Nikotin...
Jaaaaaa neeeee schon klar und hab ihm eins geschissen! ?

Er bekam das Liquid von mir mit exakt 0,0 MG Nikotin und habe ihm "für den Kopf" gesagt, es seien natürlich wie gewünscht 18 MG Nikotin drin...
Hat ihm übrigens saulecker geschmeckt und habe erst nach über 1 Woche Dampfen gebeichtet, dass ich wohl irgendwas vergessen hätte reinzurühren... *loooooool*
Er fand meine Aktion klasse und seitdem dampft er aus eigener Überzeugung mit 0,0 MG Nikotin - also ohne! ??
https://www.facebook.com/groups/14689390...%22R%22%7D

Patrick Guth Ich danke Dir für deinen Selbstversuch. Mir ist das einmal durch Zufall passiert: Ich habe lediglich mit Nuller aufgefüllt und in der Eile die Bunkerbase vergessen.
Letztendlich ist mir das nur aufgefallen, weil das Liquid deutlich milder war, als die darauf folgende Flasche des gleichen Liquids. Aber gut, so ging mehr als eine Woche ins Land, in der ich ohne Nikotin gedampft habe, ohne es zu merken.
Ich habe ebenfalls weder mehr, noch weniger gedampft und auch sonst keinerlei Veränderungen festgestellt. Auch mein Blutdruck und Puls sind immer gleich, trage ein Armband, welches diese Parameter erfasst.
https://www.facebook.com/Belidampft/post...acking=%7B"tn"%3A"R"%7D

Study says smokers are not addicted to nicotine
Jul 19, 2010 08:03 AM By James Heather
https://www.medicaldaily.com/study-says-...6YcuV3Rj9U


Mittlerweile sieht die Forschung nicht mehr Nikotin als monokausale Ursache für Tabaksucht. Es treten vermehrt Faktoren wie der Flash (das Gefühl, wenn eine Substanz die Lungen füllt), das Zelebrieren einer Genusshandlung, die Beschäftigung der Hände sowie die Kombination aus Nikotin und Rauch in den Vordergrund. So zeigten nikotinfreie Zigaretten gute Ergebnisse bei der Raucherentwöhnung, während die teuren durch Apotheken vertriebenen Nikotinpflaster- und -kaugummis relativ geringe Erfolge aufweisen.
https://www.heise.de/tp/features/E-Zigar...00542.html

2014 Pötschke-Langer - auch nikotinfreie E-Zigaretten reichen oft aus.
Die große Gefahr bei E-Zigaretten ist das tiefe und häufige Inhalieren eines Chemiecocktails, von dem niemand genau weiß, was drin ist“, erklärt Pötschke-Langer. Zwar gebe es vereinzelt Hinweise, dass selbst nikotinfreie E-Zigaretten einen positiven psychologischen Effekt bei der Rauchentwöhnung haben könnten. Allerdings sei die Datenbasis viel zu dünn für eine Empfehlung. „Zumal bereits selbst in angeblich nikotinfreien Liquids Nikotin nachgewiesen wurde.“
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news...otinsucht/

04.10. 2016
Ist Nikotinabhängigkeit nur Kopfsache?
Studie zeigt: Die Befriedigung beim Rauchen hängt von der Erwartung des Rauchers ab.

Forscher von der School of Behavioral and Brain Sciences in Dallas machten diese interessante Entdeckung im Rahmen eines Experiments mit 24 langjährig nikotinabhängigen Probanden. Die Studienteilnehmer wurden dazu instruiert, jeweils zwei nikotinhaltige und zwei nikotinfreie Zigaretten zu rauchen. Der Haken an dem Versuch war allerdings, dass den Patienten nur die halbe Wahrheit gesagt wurde. Trafen ihre Erwartungen bei den ersten beiden Zigaretten tatsächlich zu, so lagen sie bei den nächsten beiden Zigaretten jeweils falsch – in Bezug darauf, ob sie eine normale oder eine nikotinfreie Zigarette rauchen durften, mit signifikanter Auswirkung auf die wahrgenommene Wirkung. Sowohl vor als auch nach dem Experiment wurden die Probanden nach ihrem Verlangen befragt. Das Verlangen nach Nikotin war nur gestillt, wenn die Probanden wussten, dass sie eine “echte” nikotinhaltige Zigarette geraucht haben.

Zusätzlich wurden die Probanden im funktionalen Magnetresonanztomographen (fMRI) untersucht, um die neuronale Aktivität unter anderem im insulären Kortex zu messen, während die Studienteilnehmer nach dem Rauchen eine Lernaufgabe bearbeiteten. Hierbei handelt es sich um ein Hirnareal, welches nach derzeitigem Kenntnisstand an Funktionen wie der Verarbeitung von Körperempfindungen und der Eigenwahrnehmung, aber auch an der Empfindung von Suchtdruck bei Abhängigen beteiligt ist. Dabei stellten die Forscher fest, dass allein die Erwartung der Probanden bestimmte Aktivitätsmuster im Gehirn beeinflusste, welchen man eine wichtige Rolle bei Lernprozessen und der Entwicklung von Abhängigkeiten zuspricht.

Die Feststellung, dass weder die Einnahme von Nikotin, noch die Erwartung Nikotin zu konsumieren, alleine ausreichten, um den Suchtdruck zu mindern, könnte den Autoren zufolge eine mögliche Erklärung für den mangelhaften Erfolg von Behandlungsstrategien wie der alleinigen Nikotinsubstitution erklären.

Ferner eröffne dieses Ergebnis eine neue Perspektive hinsichtlich zukünftiger Behandlungen von Suchterkrankungen, bei denen Lernprozesse eine enorm wichtige Rolle spielen. Die Wissenschaftler  weisen daher angesichts der hier gewonnenen Erkenntnisse auf die große Bedeutung hin, welche Therapiestrategien wie die kognitive Verhaltenstherapie oder auf Achtsamkeit basierte Verfahren bei der Behandlung von Abhängigkeit, zukommen könnt
https://www.esanum.de/today/posts/ist-ni...-kopfsache

Snus - keine Kompensation
Als diese Gruppe von Snusbenutzern auf einen Snus umstellte, der nur die Hälfte der Nikotinmenge enthielt, verringerte sich die tägliche Nikotinaufnahme um etwa 50%. Die tägliche Nikotinaufnahme verringerte sich auf 14 mg. Das gleiche Niveau wurde bei einer anderen Gruppe von Snuskonsumenten erreicht, die den Snus mit niedrigem Nikotingehalt seit mehr als einem Jahr verwendeten (Andersson et al., 1997). Diese Ergebnisse zeigen, dass Snus-Konsumenten ihre Nikotinaufnahme beim Wechsel zu einem Snus mit geringerem Nikotingehalt nicht kompensieren.
https://www.swedishmatch.com/Snus-and-he...ne-uptake/

Dezember 1995
THE PHARMACOLOGICAL EFFECTS OF NICOTINE DO NOT MAKE SMOKING "ADDICTIVE"
https://www.industrydocuments.ucsf.edu/t...d=nmpk0101

C.K. sicher das es nicht eher die Base ist ?
... und Kopfsache...
Mein Sohn dampft ohne Nikotin und ich mit. An einem Geburtstag hat er mir meine Dampfe heimlich mit seinem Liquid aufgefüllt.
Ich habs nicht bemerkt ... nu dampfe ich mtl und brauche den ganzen Tag für die 5 ml im Nauti.
Ich habe es tatsächlich nicht bemerkt

C.K. Meine Jungs haben sich kaputt gelacht. Ist klar ?
Erst als ich wusste das ich den ganzen Tag schon ohne Nikotin gedampft habe war ich der Meinung das jetzt ganz dringend welches her muss.
Soweit zur Kopfsache ?‍♀️
1
https://www.facebook.com/groups/ezigaret...1928924914

Sachsen DAK-Gesundheitsreport 2019
Die ICD-10 spricht von Tabakabhängigkeit, nicht von Nikotinabhängigkeit, mit dem Argument, dass eine Abhängigkeit von Nikotin ohne Tabakkonsum nicht auftritt.14
file:///C:/Users/User/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/QVDJHB8P/gesundheitsreport-sachsen-2099122.pdf
Antworten
#5
2019
Nikotin macht – darauf deuten Studien hin – nicht alleine das Suchtpotential der Zigarette aus – und die dort vorgebrachten Argumente dürften der Erfahrung vieler Raucher entsprechen: Raucher ziehen eine (stark) nikotin-reduzierte Zigarette nikotinhaltigen Ersatzprodukten wie Kaugummis vor. Auch nikotinreduzierte Zigaretten reduzieren das Verlangen (Craving). Das Kratzen im Hals beim Inhalieren des Zigarettenrauchs scheint Teil des belohnenden Vergnügens des Rauchens zu sein. Zudem gibt es keine Hinweise auf den Missbrauch puren Nikotins (Fagerström 2012: 75).
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersac...cht236.pdf
Antworten
#6
Nikotinpflaster gegen Late-Life-Depression? (Dezember 2018)
Positive Eigenschaften von Nikotin in Abwesenheit von Tabak.

Studie: Transdermales Nikotin zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und kognitiven Symptomen bei Nichtrauchern mit später Depression.

In der Studie kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Nikotin "eine vielversprechende Therapie für depressive Verstimmungen und kognitive Leistungen bei LLD [Late-Life-Depression] sein" kann. Ein weiterer wichtiger Schluss, steht mitten im Text:

"Absetzsymptome oder Craving [Anm. starkes Verlangen nach einer Substanz] traten nicht auf."

Mit anderen Worten: Eine Sucht nach Nikotin konnte bei den Teilnehmern (Nichtraucher) nach Abschluss der Studie nicht festgestellt werden, obwohl sie die "höchst süchtig machende" Substanz verabreicht bekommen haben. Ein weiteres Puzzelteil gegen den Mythos, dass Nikotin allein süchtig macht.

https://web.archive.org/web/202001111150...82a15a359/

Quelle: Studie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30192444
Antworten


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