Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Sind evtl. die sensorischen Effekte beim Inhalieren wichtiger als Nikotin etc.?
#1
Stoffsammlung zur Wichtigkeit der sensorischen Effekte ("Throat Hit, "Kratzen") beim Inhalieren

Erfahrungen konnte dahingehend jeder Zigarettennutzer machen, wenn man sich einmal eine Tabakzigarette zu fest gedreht hat:
Es kam zwar etwas Rauch, aber man hatte kaum einen "Throat Hit".
Es war einfach nicht befriedigend trotz Tabakrauch und trotz Nikotin.
Man drehte sich eine neue....
Und bei E-Zigarettennutzer?
Viele inhalierten schon versehentlich längere Zeit ohne Nikotin - scheinbar war der Throat Hit durch das passende Equipment stark genug, dass es die Leute nicht merkten und auch keinerlei Entzugserscheinungen hatten durch das fehlende Nikotin.

Fragestellungen:
Wie wichtig ist das sensorische Gefühl/das Rauchritual allgemein?
Ist das sogar wichtiger als das Nikotin selbst?
Wusste man das bereits früher schon?

1920 Zeitschrift für die gesamte experimentelle Medizin einschliesslich experimentelle Chirurgie, Bände 10-11; Julius Springer
"...das Nikotin vorwiegend störend auf geistige Vorgänge wie den Rechenprozeß. ... wie es ll'i'ihner tut: er empfiehlt die Blätter des Goldregens, weil das in ihnen enthaltene Cytisin ähnlich wie Nikotin wirkt.
Es ergibt sich also, dass der subjektiv empfundene "anregende" Einfluß des Tabakgenusses nicht auf einer direkten pharmakologischen Wirkung beruhen kann, sondern auf Umwegen über die angenehmen Sinneseindrücke (des Geschmacks, Geruchs, Gesichts) zustande kommen.
Hinsichtlich der erlaubten Dosis zeigten sich nun bei den einzelnen Personen bemerkenswerte Unterschiede, je nachdem sie Raucher oder Nichtraucher waren, wie es analog schon Lehmann beobachtet hatte. So liegt der Beginn der toxischen WIrkung bei Nichtrauchern...
Versuch mit Arzt, 30:
Am zweiten Tag mit 4mg Nikotinsalz bestand Hungergefühl, leichte Übelkeit und Schwäche. Am 3. Tag war C. an sich schlecht dispooniert und äußerte, dass das, fälschlich angenommene Nikotin wie vorher wirkte.
Am 4. Tag hatte er vorher zweiu Pfeifen geraucht und meinte dann, es sei weniger NIkotin verabreicht worden
http://books.google.de/books?id=vmI5AQAA...kQ6AEwCDgU
AM 4. Tage bei 7mg Nikotinsalz äußerte er, dass er nachts bis 3 Uhr intensiv wissenschaftlich ge..(arbeitet hat?)
http://books.google.de/books?ei=HCwlVJT2...&q=pfeifen
1920 Nikotinsalz Rechenleistung 1-2 mg
http://books.google.de/books?id=vmI5AQAA...CFMQ6AEwBg




2002 u.a. Zitronensäure für sensorische Effekte beim Inhalieren

"In fact, we found no credible evidence that nicotine is more desirable to humans than saline (Frenk/Dar 2000:113).
Eine EInschätzung, die wiederum von Untersuchungen bestätigt wird, die sich der Bedeutung jener SToffe im Tabak bzw. Zigaretten gewidmet haben, die beim Inhalieren für die sensorischen Stimulationen der unterschiedlichsten Art (Geruch, Geschmack, Reizung der Mund- und Rauchenschleimhaut u.v.m.) verantwortlich sind..
..
Weitere Evidenz für die Bedeutung der sensorischen Stimulationen konnten Versuche erbringen, bei denen die oberen und unteren Atemwege lokal betäubt wurden, was zu einer erheblichen Reduzierung des sog genannten “Cravings” führte. Ähnliche Beobactungen machte man bei der Verabreichung von Substanzen, die ähnliche Stimulationen bewirken wie der inhalierte Tabakrauch :
“In these experiments, the investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that investigators had smokers self-administer puffs of citric acid aerosol that irritates the respiratory system. Participants were asked to compare the subjective pleasure and satisfaction they derived from this aerosol to puffs of air, low tar and nicotine cigarettes, or the smoker´s own brand. In these studies, citric acid aerosol reproduced some of the subjective pleasure and satisfation associated with smoking. Participants liked the puffs of citric acid better than controll puffs of air and better than low tar and nicotine cigarette” (Frenk/Dar 2000: 110f; vgl. Auch Opitz 2000:57f).

Das Rauchverhalten orientiere sich also eher an sensorischen Aspekten denn an der Aufnahme von Nikotin, einErgebnis, das jüngst durch eine Studie von Lisa Brauer (University of Minnesota) nochmas bestätigt wurde. Brauer hatte Raucher mit nikotinfreien Zigaretten versorgt und herausgedunden, dass diese durchaus einen erheblichen positiven Einfluss auf Entzugssymptome und Vraving ausübten – ein Ergebnis, dass die Rolle des Nikotins freilich in Frage stellt.
https://books.google.de/books?id=B-ine0TJAM4C&pg=PA52&dq=dkfz+nikotin&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi2_JmzkdTfAhUFNOwKHW5hBh4Q6AEILzAB#v=onepage&q=dkfz%20nikotin&f=false
Die zweite Kritiklinie von Hanan Frenk und Reuven Dar betrifft die Toleranz:
(erklärung etc.) WICHTIG WICHTIG WICHTIG!
Vergleich mit Argumenten gegen JUUL:
Viel Nikotin mache stärker süchtig - auch das ist falsch.


Studie zur Inhalation von Zitronensäure:
Airway sensory replacement combined with nicotine replacement for smoking cessation. A randomized, placebo-controlled trial using a citric acid inhaler.

Westman EC1, Behm FM, Rose JE.

Author information

Abstract

STUDY OBJECTIVE:

This study was conducted to determine if the combination of airway sensory replacement and nicotine replacement improves 10-week smoking abstinence rates over nicotine replacement alone.

DESIGN:

Double-blind, randomized, placebo-controlled trial.

SETTING:

Outpatient research clinic.

PARTICIPANTS:

One hundred healthy volunteers who smoked at least one pack of cigarettes per day and desired to quit smoking.

INTERVENTIONS:

Subjects received either citric acid (n = 41) or lactose placebo (n = 59) inhalers to cope with smoking urges for 10 weeks. All subjects received self-help materials and nicotine patches for 6 weeks. Return visits were at weeks 1, 4, 6, and 10. Abstinence was defined as zero cigarettes smoked since the quit date verified by exhaled carbon monoxide < or = 8 ppm at all return visits. Inhaler effects were measured by a standardized questionnaire.

MEASUREMENTS AND RESULTS:

The primary outcome of continuous abstinence at the end of the 10-week treatment period was 19.5% (95% confidence interval [CI] = 7.4 to 31.6%) for the citric acid group vs 6.8% (95% CI = 0.4 to 13.2%) for the lactose group (p = 0.05). Relief from craving and short-term abstinence increased as airway sensations from the inhaler also increased. Abstinence at 10 weeks for subjects receiving strong airway sensations from the inhalers was 33.3% (95% CI = 14.5 to 52.1%). At 6 months, there was no difference in abstinence between the treatment groups (0% vs 5.1%, p = 0.20).

CONCLUSIONS:

When combined with the nicotine patch, the citric acid inhaler improved 10-week smoking abstinence over lactose inhaler. The combination of airway sensory replacement and nicotine replacement may prove beneficial for smoking cessation.

1957/5000

Atemwegssensorischer Ersatz kombiniert mit Nikotinersatz zur Raucherentwöhnung. Eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie mit einem Zitronensäure-Inhalator.

Westman EC1, Behm FM, Rose JE.

Informationen zum Autor

Abstrakt

STUDIENZIEL:

Diese Studie wurde durchgeführt, um zu bestimmen, ob die Kombination von sensorischen Atemwegsersatz und Nikotinersatz die 10-wöchige Raucherabstinenzrate gegenüber Nikotinersatz allein verbessert.

DESIGN:

Doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie.

RAHMEN:

Ambulante Forschungsklinik.

TEILNEHMER:

Einhundert gesunde Freiwillige, die täglich mindestens eine Schachtel Zigaretten rauchten und mit dem Rauchen aufhören wollten.

INTERVENTIONEN:

Die Probanden erhielten entweder Zitronensäure (n = 41) oder Lactose Placebo (n = 59) Inhalatoren, um mit dem Rauchen zehn Wochen lang fertig zu werden. Alle Probanden erhielten 6 Wochen lang Selbsthilfematerialien und Nikotinpflaster. Rückkehrbesuche waren in den Wochen 1, 4, 6 und 10. Die Abstinenz wurde definiert als Nullzigaretten, die seit dem Beendigungsdatum geraucht wurden und bei allen Rückkehrbesuchen durch ausgeatmetes Kohlenmonoxid <oder = 8 ppm verifiziert wurden. Inhaler-Effekte wurden mit einem standardisierten Fragebogen gemessen.

MESSUNGEN UND ERGEBNISSE:

Der primäre Endpunkt der kontinuierlichen Abstinenz am Ende der 10-wöchigen Behandlungsperiode war 19,5% (95% Konfidenzintervall [CI] = 7,4 bis 31,6%) für die Zitronensäuregruppe gegenüber 6,8% (95% -KI = 0,4 bis 13,2%). ) für die Laktosegruppe (p = 0,05). Die Befreiung vom Verlangen und die kurzfristige Abstinenz nahmen zu, wenn die Atemwegsempfindungen vom Inhalator ebenfalls zunahmen. Die Abstinenz nach 10 Wochen bei Probanden, die starke Atemwegsempfindungen aus den Inhalatoren erhielten, betrug 33,3% (95% CI = 14,5 bis 52,1%). Nach 6 Monaten gab es keinen Unterschied in der Abstinenz zwischen den Behandlungsgruppen (0% vs 5,1%, p = 0,20).

SCHLUSSFOLGERUNGEN:

In Kombination mit dem Nikotinpflaster verbesserte der Zitronensäure-Inhalator die 10-wöchige Rauchabstinenz gegenüber einem Lactose-Inhalator. Die Kombination aus sensorischem Ersatz der Atemwege und Nikotinersatz kann sich als vorteilhaft für die Raucherentwöhnung erweisen.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7750331
Hätte man das Nikotinpflaster sogar weglassen können?
Vieles deutet inzwischen darauf hin (siehe auch Studie zu Nikotinpflastern/Plazebopflaster- kaum Unterschied im Erfolg)



[b]J Appl Physiol (1985). 1994 Juni; 76 (6): 2420-7.
Inhaliertes Nikotin beim Menschen: Wirkung auf das Atmungs- und Herz-Kreislauf-System.
[/b]




1

Abteilung für Lungenheilkunde, Universitätsklinikum, Lund, Schweden.

Abstrakt

Die Inhalation von Nikotin (0-64 mg / ml) und Capsaicin (2 × 10 (-6) -2,5 × 10 (-4) M) in 24 gesunden Nichtrauchern ergab eine konzentrationsabhängige Hustenreaktion. Zwei Probanden husteten zu Capsaicin, aber nicht zu Nikotin. Die mittleren (95% Konfidenzintervall) Nikotinkonzentrationen, die zwei und fünf Husten verursachten, betrugen 5,5 (3,5-8,7) bzw. 15,8 (10,0-25,1) mg / ml und waren über 3 verschiedene Tage reproduzierbar. Capsaicin-Inhalation veränderte die Reaktion auf Nikotin nicht und umgekehrt. Beide Mittel erhöhten den Atemwiderstand, aber die Reaktion war schneller auf Capsaicin. Einatmen von Nikotin (0-8 mg / ml) über 5 Minuten führte zu einer Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks und zu einer Abnahme der Hauttemperatur. Inhaliertes Ipratropiumbromid (0,50 mg) hatte eine hustenlindernde Wirkung und inhibierte auch die Nikotin-induzierte Bronchokonstriktion, was auf eine vagale Wirkung hinweist. Natriumcromoglycat (0,20 mg) hatte keinen Einfluss auf Husten oder Atemwegsresistenz, die durch Nikotin verursacht wurden. Diese Studie zeigt, dass inhaliertes Nikotin bei gesunden Probanden eine konzentrationsabhängige Husten- und Atemwegsobstruktion verursacht, wahrscheinlich aufgrund der Stimulierung von afferenten Nervenenden in der Bronchialschleimhaut und vermittelt durch parasympathische cholinerge Bahnen. Die durch Nikotin hervorgerufenen Atmungsreflexe ähneln denen von Capsaicin, aber es ist unklar, ob diese Reflexe durch den gleichen Typ sensorischer Nerven vermittelt werden. [b]https://translate.google.de/translate?hl=de HYPERLINK "https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7928866&prev=search" HYPERLINK HYPERLINK "https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7928866&prev=search"" HYPERLINK "https://translate.google.de/translate[/b]


Trotz jahrzehntelanger Suche nach Motiven für

Tabakrauchen, die Frage, warum Menschen

Rauch ist immer noch eine Herausforderung. Das kritische

Rolle der Nikotinabhängigkeit wurde kürzlich

anerkannt . Es ist jedoch auch klar, dass

die Interaktionen zwischen den psychosozialen,

sensorische und pharmakologische Verstärkung

Mechanismen sind komplex und ihre Verwandten

Rollen unbekannt .1

1984 kam der Surgeon General ebenfalls zu dem Schluss

"nichtpharmakologische, sensorische Stimulation durch Faktoren wie

der Geschmack von Zigarettenrauch wichtiger sein könnte

als Nikotin bei der Bestimmung des Rauchverhaltens.
[b]https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=nfwv0083[/b]


06.10.1994
Nikotin:
Hat pharmakologische und sensorische Effekte. Pharmakologische Effekte sehr bescheiden. Verbesserung kognitiver Leistungen. Langzeiteffekt Reduktion des Risi'kos von zellul2iren (Parkinson, Altzheimer) aber nicht vaskularen (Arterioskierose Hirnschlag) Degenerationen des Hirns. Nikotinfreie Zlgaretten werden gleich und im gleichen Rhytmus inhaliert wie normale Zigaretten, allerdings nur, wenn normale Zigaretten nicht gestattet sind.
http://legacy.library.ucsf.edu/tid/rjf56e00/pdf?search=%22who%20nikotinfreie%22

1985
Gori: Dr . G . B . Gori, The Franklin Institute, Chevey Chase, Marylan d
Der Autor vertritt die Ansicht, dass mittelfristig die heute geltenden FTC-Hinweise auf die Maschinen-Rauchausbeute an Nikotin und Teer ersetzt werden mussten durch eine standardisierte Erfassung der Aufnahme durch den inhalierenden Menschen
...
Eine Reihe von Studien untersuchte, ob andere Nikotinapplikationsarten als Rauchen ähnliche Satisfaktionen bzw . Sättigung des Rauchverlangens ergeben konnten. Eine Reihe dieser Untersuchungen befindet sich im Druck, und sie gehen auf folgende Fragen ein . - Stellt das Luftröhren-"Kratzgefuhl" beim Rauchen einen Teil der Rauchsatisfaktion dar? (Modellversuche mit unterschiedlichen Aerosolen bei anasthetisierter Mundhohle) . - Ist die momentane Satisfaktion vom Reizgefühl abhängig und die echte Sättigung von Nikotin? (Modellversuche mit skalometrischer Erfassung der momentanen Satisfaktion und Messung der spontanen Rauchintensitat 30 Minuten später bei anästhetisiertem Mund)
https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=mklk0100

Brauer, Behm, Lane, Westman et al. (2001) führten eine Studie durch zur Rolle sensorischer
Aspekte des Rauchens. Sie befragten 142 Raucher, inwiefern das Rauchen von nikotinhalti-
gen bzw. nicht nikotinhaltigen (< 0,1mg) Zigaretten zu Befriedigung und Reduktion des Cra-
vings führte. Die befriedigenden Effekte beinhalteten positive (z.B. guter Geschmack, Akti-
vierung/Wachheit) und negative Verstärkungen (z.B. Beruhigung, Nachlassen von Reizbar-
keit). Sowohl die nikotinhaltigen als auch die nikotinfreien Zigaretten wurden als sehr beloh-
nend empfunden, stärker allerdings die nikotinhaltigen. Stark abhängige Raucher beurteilten
die Effekte der beiden Zigarettenarten als ähnlicher, während weniger abhängige Raucher von
nikotinhaltigen Zigaretten mehr Befriedigung erhielten. Die Autoren erklärten dieses Ergebnis
mit einer größeren Toleranzentwicklung, mehr aber noch mit einer stärkeren Assoziation zwi-
schen dem Rauchritual und angenehmen Effekten, das sich bei abhängigen Rauchern im Sin-
ne einer Konditionierung deutlicher etabliert habe. Es muss also berücksichtigt werden, dass
auch nicht nikotinbezogene Reize wie die Hand-Mund-Bewegung oder der Mentholge-
schmack und sekundäre Verstärker wie Umgebungs- und soziale Faktoren relevant sind für
die Aufrechterhaltung des Tabakkonsums
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:N9I2vX3pioYJ:https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/49008/pdf/Torchalla_Dissertation_2007_final.pdf%3Fsequence%3D1

1988:
Menthol besitzt sensorische
Eigenschaften, die denen des Nikotins
ähnlich sind. Nikotin stimuliert schnell
reagierende Fasern neuronaler Rezepto-
ren. Die Stimulation dieser Fasern regt
die Inhalation an. Offensichtlich stimu-
liert Menthol diese Rezeptoren eben-
falls.“ (Philip Morris, 1988)
http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/RoteReihe/Tabakindustriedokumente_I.pdf
[/url]
Consumer acceptability and sensory evaluation.
[url=https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/pdf]https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/pdf


1986 Prof. Bättig
Dr. Murray E . Jarvik, Yeterans" Administration Medical Center,
Los Angeles
Dr. Jarvik und sein Labor können unter den hier besprochenen
Laboratorien die langste Tradition in Nikotin und
Raucherforschung vorweisen. FrUhere Versuchsreihen zeigten, dass
Affen (wie Ratten) von sich aus weder Rauch- noch Nikotinabhangig
werden (jedoch sehr leicht Opiat-, Kokain-, Amphetaminabhangig) .
In den letzten Jahren konzentrierte sich das Labor vor allem auf
Untersuchungen am Menschen. Eine Reihe von Studien untersuchte,
ob andere Nikotinapplikationsarten als Rauchen ahnliche
Satisfaktionen bzw . Sattigung des Rauchverlangens ergeben
konnten. Eine Reihe dieser Untersuchungen befindet sich im Druck,
und sie gehen auf folgende Fragen ein . - Stellt das
Luftrohren-"Kratzgefuhl" beim Rauchen einen Teil der
Rauchsatisfaktion dar? (Modellversuche mit unterschiedlichen
Aerosolen bei anasthetisierter Mundhohle) . - Ist die momentane
Satisfaktion vom Reizgefuhl abhangig und die echte Sattigung von
Nikotin? (Modellversuche mit skalometrischer Erfassung der
momentanen Satisfaktion und Messung der spontanen Rauchintensitat
30 Minuten spater bei anasthetisiertem Mund) . - Welche
Nikotinstarke wahlt der Raucher selber? Dazu wird ein
Spezialhalter benutzt, an welchem der Raucher durch Verstellen
eines Mischventils sich den Rauch von zwei unterschiedlich
nikotinstarken Zigaretten selber "mixen" kann. - Kann
transdermale Nikotinapplikation das RauchbedUrfnis reduzieren?
(Nikotinapplikation auf die Haut in einer Dosierung, die
Plasmanikotinwerte analog zum Rauchen erbringt, und
nachtragliches Rauchen mit dem "Rauchmixer-Zigarettenhalter") .
WICHTIG WICHTIG Aufhörwillige:
Jarvik hat auch eine Reihe von Experimenten mit Nikotinkaugummis
durchgefUhrt (Berichte an ASFC) . Er nimt an, dass diese
Applikationsart Rauchverhalten zwar reduziert, aber kaum einen
Durchbruch zur Rauchabstinenz erbringen wird. Daneben konnte ein
unmittelbarer Nutzen darin gesehen werden, dass Aerzte sich mit
Rauchern befassen mussen, die das Rauchen zwar aufgeben mochten,
aber nicht konnen . (Nicorette ist in den USA rezeptpflichtig.)
Benowitz:
Fur die letzten schatzt der Autor die Nikotinaufnahme pro Tag
auf ca. 35 mg bei allerdings enormer interindividueller Varianz.
Fur die letzten schatzt der Autor die Nikotinaufnahme pro Tag
auf ca. 35 mg bei allerdings enormer interindividueller Varianz.
Fazit:
An allen besuchten Laboratorien ist man sich ebenfalls einig,
dass  neben dem Nikotin andere Aspekte des Rauchens (Geschmack,
Verhaltensgewohnheit etc.) eine sehr wichtige Rolle spielen
können. Der- 'o artige Aspekte können mindestens als
"Sekundarverstarker" des Rauchens betrachtet werden
https://www.industrydocumentslibrary.ucsf.edu/tobacco/docs/#id=mklk0100
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste