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Unsere Forderungen - Stoffsammlung
#1
Es haben sich zwei Interessensgruppen bei E-Zigaretten herauskristallisiert:
1. Normale Raucher, welche sich eine E-Zigarette ausschliesslich als "neuartige tabakfreie Zigarette" gekauft haben.
Sie akzeptierten dabei alle veröffentlichen gesundheitliche Risiken durch langfristige Nikotininhalation.
Dabei waren auch mehrfach tödliche Risiken durch Nikotin per se (Herzinfarkt und Schlaganfall).
2. Entwöhnwillige Raucher, welche sie für eine neue "Raucherentwöhnung" gehalten haben und dementsprechend Sicherheit aller Inhaltsstoffe wollten.
Sie haben überwiegend E-Zigaretten für eine neue Möglichkeit (wie Nikotinersatzprodukte) gehalten, Nikotin oder Tabakzigaretten
zu entwöhnen. Dementsprechend haben sie ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis und wollten keine Schadstoffe akzeptieren:
Gedankliche Übernahme des Nicorette-Prinzips (was den meisten nicht bewusst war).

Die Interessens-Schwerpunkte BEIDER Gruppen sind zu akzeptieren und zu respektieren.
Bei diesem Projekt geht es nun um alle Raucher, welche sie nur als "neuartige tabakfreie Zigarette" gekauft haben und deren Bedürfnisse, da deren Standpunkt in den letzten 15 Jahren in keiner Weise berücksichtigt wurde:
-individueller Geschmack ohne jegliche Einschränkungen
-Funktionalität (Generierung tief inhalierbarer sichtbarer Wolken durch die E-Zigarette)
-Abschaffung der Nikotinobergrenze für Liquids Exclamation
-beste Wirkung verglichen mit Tabakzigaretten-Emissionen (wir akzeptieren somit weitere Wirkstoffe, auch wenn sie schädlich sein sollten)
-keinerlei Forderung nach Sicherheit, da wir Nikotin bereits als "Hauptgift" geglaubt haben, jedoch niemals entwöhnen wollten,
seit wir Zigaretten gekauft haben.
Wir akzeptierten grundsätzlich von Beginn an weiter auch bei E-Zigaretten hunderte unbekannte und bekannte Schadstoffe, solange wir nicht mit einer Zigaretten-Nutzung aufhören wollten.


(alles noch in loser Reihenfolge im Format "Stoffsammlung" )


Wir fordern:
0.eine Ethikkommission für alle mündigen Zigarettennutzer.
Selbst der Fussball-Bund und Datenschutz haben eine eigene Ethik-Kommission.
Raucher haben ein Recht auf schadstoffärmere Zigaretten Exclamation  - Risikogruppen auf Informationen bzgl. ihrer Risken durch Nikotin per se auch bei Dampfinhalation und es iste thisch nicht vertretbar, ihnen wichtige Informationen vorzuenthalten, welche ihnen einen
schadstoffärmeren Zigarettenkonsum ermöglicht.

Allgemein berufen wir uns auf das Grundgesetz Art. 2 allgemeine Handlungsfreiheit:
Wer als mündiger Bürger nikotinhaltige Wolken-Emissionen inhalieren und sich damit bewusst und freiwillig möglichen gesundheitlichen Risiken aussetzen will, kann nicht daran gehindert werden.
Er muss allerdings vollumfänglich über Risiken informiert werden, wie das auch bei Alkohol - und Koffeinprodukten der Fall ist.
Der Gesetzgeber kann nur vorschreiben, wo man im öffentlichen Raum Zigaretten nutzen darf und wo nicht zum Schutz Dritter:
Das akzeptieren wir und halten uns an gesetzlich vorgeschriebene Zigaretten-Nutzungsverbote ("Rauchverbote").


1. Klare und unmißverständliche Aufklärung über die Eigenschaften von Nikotin bei bestimmungsgemäßem dauerhaftem Konsum per Inhalation
Klare Aufklärung der Öffentlichkeit und von Politikern/EU-Politiker durch BzgA, DKFZ, Bfarm, BfR, dass bestimmungsgemäßer langfristiger Nikotinkonsum per "Wolkeninhalation" für gesunde Erwachsene nicht schädlich oder suchterzeugender ist als Koffeinkonsum per Cola oder Kaffee.
Das bedeutet gleichzeitig, dass weiterhin krebserzeugende bzw. andere schädliche Substanzen durch Käufer von tabaklosen Zigaretten erlaubt sein müssen (wie auch in nikotinhaltigen Tabakwolken!) und langfristig per Kauf auch akzeptiert werden.
Hinweis Risikogruppen:
Hier muss noch einmal klar und deutlich darauf hingewiesen werden, dass Risikogruppen (Herz-Kreislauferkrankte, Krebserkrankte, Schwangere, etc.) Nikotininhalation vorsorglich meiden sollten, da es hier noch Unsicherheiten bzgl. der Unbedenklichkeit bzw. sogar tödliche Risiken gibt bei Langzeitinhalation.
Aktuell wird gerade diesen Risikogruppen nikotinhaltige E-Zigaretten empfohlen - ethisch nicht vertretbar!
1a.)
Entfernung der Substanz "Nikotin" aus der Kategorie “Drogen”.
Nikotin hat sich als so relativ risikolos und praktisch kaum suchterzeugend wie Koffein herausgestellt.
Dementsprechend sind alle Punkte strenger Regulation aus der TPD zu streichen und mündigen Rauchern ein barrierefreier Zugang zu nikotinhaltigen E-Zigaretten in allen EU-Ländern zu ermöglichen.

2.Verbot von irreführenden Bezeichnungen wie "Rauchen aufhören mit....", "Raucherentwöhnung.....erfolgreicher als mit Nikotinpflaster" ( = Heilversprechen/"Health CLaims")
Seit Beginn an werden sog "E-Zigaretten" mit Nikotinersatzpodukten der Pharmaindustrie zur therapeutischen Zweckbestimmung „Raucherentwöhnung/Tabakentwöhnung“gleichgestellt, was zur Folge hatte bis heute, dass sie fast nur die ganz wenigen entwöhnwilligen Raucher kaufen (welche keine Schadstoffe und Risiken mehr langfristig akzeptieren wollen) und bis heute glauben nachweisen zu müssen, dass E-Zigaretten so sicher und unbedenklich sind wie Nicoretteprodukte.
2a.)
Klare Formulierung und Aufklärung für Verbraucher, was eine "Raucherentwöhnung mit einem Nikotinprodukt" bedeutet:
Vollständige und dauerhafte Entwöhnung von Nikotin und Rauchverhalten ( = Wolken in- und exhalieren) innerhalb eines begrenzten Zeitraumes von 6- höchstens 12 Monaten.
2b.
Änderung der Begriffe „Tabakabhängigkeit/Nikotinabhängigkeit“ in allen medizinischen Fachschriften in „Zigarettenabhängigkeit“
(Siehe Fagerström Umbenennung seines Testes 2011).
2c.) Änderung der Definitionen der Begriffe "Rauchen" und "Zigarette" in allen amtlichen und öffentlichen Publikationen.

3. Anerkennung von sog. „E-Zigaretten“ als „elektrisch betriebene tabakfreie Zigaretten”
Dementsprechend ist die tabaklose elektrische Zigarette aus der Tabakrichtlinie zu entfernen, alle Verkaufsbeschränkungen für mündige Bürger aufzuheben und eine neue Richtlinie zu erarbeiten für diese Produktgruppe.
Freigabe aller E-Zigaretten bzw. Liquids, welche nicht mehr Schadstoff-Emissionen generieren, als herkömmliche Tabakzigaretten der Tabakindustrie
Jegliche Verkaufsbeschränkung von tabaklosen Zigaretten für mündige Raucher sind sofort aufzuheben. Solange der Verkauf von nikotinhaltigen Tabakzigaretten an allen Tankstellen, Supermärkten, etc. erlaubt ist, muss aus Gründen der Verhältnismäßigkeit auch der Verkauf von tabaklosen Zigaretten bzw. Nikotinliquids dort erlaubt sein, damit mündige Raucher ohne Barrieren sich auch für E-Zigaretten entscheiden können und nicht automatisch zu Tabakzigaretten greifen.
3a.)
Aufhebung der sog. „Positivliste“ für alle elektrisch betriebenen tabaklosen Zigaretten.
Alle Aromastoffe sind uneingeschränkt zuzulassen - Zigaretten müssen keineswegs nach "Tabak" schmecken.
Alkoholprodukte sowie Koffeinprodukte dürfen auch uneingeschränkt völlig unterschiedliche Geschmacksrichtungen enthalten.

3b.
Erstellen eines Schadstoffindex, wie bereits ab 1980 geplant für alle Produkte zum “Wolken inhalieren”,
um Rauchern einen klaren Vergleich der von ihnen inhalierten "Wolken-Inhaltstoffe" zu ermöglichen in Bezug auf Verbrennungsrauchwolken vs. Dampfwolken:
Zitat:
THEORETISCHE GRUNDLAGEN FUR DIE ENTWICKLUNG EINES SCHADSTOFFINDEX FUR ZIGARETTEN
Auch die Bundesregierung forderte im Januar 1980 die Förderung weniger schädliche Zigaretten für die Risikogruppe “Vielraucher”.
die Herstellung weniger schädlicher Zigaretten zu fördern; Warnhinweise und Inhaltsangaben auf den Zigarettenpackungen vorzuschreiben und ein Verzeichnis der auf dem Markt befindlichen Zigaretten mit Angabe der jeweiligen Mengen von Rauchinhaltsstoffen zu veröffentlichen [Empfehlung 716 (1973)1.
https://www.industrydocuments.ucsf.edu/ ... d=msfp0092

Punkt zurückstellen: Exclamation
4. Wissenschaftliche Überprüfung der angeblich tödlichen Gefahren des sog. "Passivrauchens" bei Tabakzigaretten im Vergleich zu Risiken von anderen Emissionen, mit denen Menschen im täglichen Leben in Kontakt kommen wie z.B. Emissionen durch Backen, Braten (z.B. Gefahren durch zu heisses Fett/Öl), Kirchenbesuchen (Weihrauch-Emissionen!), Autoabgase an (stark befahrenen) Strassen, etc.
Sofern genannte Emissionen die Gefahren von Zigaretten-Emissionen nicht übersteigen, sind alle Rauchverbote aufzuheben.
Es genügt ein Warnhinweis an Gaststätten etc., dass darin die Zigarettennutzung gestattet ist und somit Emissionen entstehen können, welche negative Effekte auf empfindliche Personen haben können.
Dementsprechend können diese Personen diesen Bereich eigenverantwortlich meiden.

5.Aufhebung der momentan geltenden "Null-Toleranz" bei E-Zigaretten bzgl. einzelner Schadstoffe zum Schutz Dritter
Für Emissionen von sog. "E-Zigaretten" gelten momentan in gesetzlich vorgeschriebenen Rauchverbotszonen (z.B. am Arbeitsplatz, öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden, etc.) die gesundheitspolitische "Null-Toleranz" zum Schutz Dritter.
Bis die Null-Toleranzgrenze aufgehoben ist, verzichten wir freiwillig auf die Nutzung tabakfreier Zigaretten in allen gesetzlich vorgeschriebenen “Rauchverbots-Zonen”.
Damit hat der Gesetzgeber keinerlei Recht mehr, die Auswahl von Liquids und E-Zigaretten-Geräten zum Schutz Dritter zu begrenzen.
Der Nutzer handelt eigenverantwortlich, selbstbestimmt und akzeptiert (wie auch bei der Nutzung von Tabakzigaretten) weiterhin Schadstoffe, sowie alle bekannten und unbekannten Langzeitrisiken, solange er mit der Nutzung von E-Zigaretten oder Tabakzigaretten nicht aufhören will.

Punkt zurückstellen Exclamation
6. Eine eigene Regulierungs-Kategorie von tabakfreien Zigaretten ausserhalb der TPD und Anwendung des ALARA-Prinzip
Das ALARA-Prinzip ist in allen Punkten der E_Zigarette im direkte Vergleich "nikotinhaltige Tabakwolken" vs. "nikotinhaltige Dampfwolken" anzuwenden:
Regulatorische Toxikologie: Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz von Michael Schwenk,Franz-Xaver Reichl
ALATA-Prinzip:
as low as technically achievable - so niedrig wie technisch erreichbar
ALARA-Prinzip:
as low as reasonably achievable - so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar.
Das Vorsorgeprinzip beinhaltet auch den vorausschauenden Schutz vor Belastungen des Menschen durch die Entwicklung, Empfehlung und Durchsetzung von Maßnahmen auf der Grundlage von gesundheitlichen Qualitätszielen.
Das tatsächliche Konsumprodukt ist nicht die "Zigarette", der "Tabak", oder der Liquids", sondern es ist die aktiv dauerhaft inhalierte Wolke.
Als qualitativ hochwertig ist bei Wolkenemissionen alles zu betrachten, was nicht mehr Schadstoffe enthält, als eu-geprüfte und zugelassene Tabakwolken. E-Zigaretten dürften somit auch hunderte Schadstoffe enthalten.
http://raucherschutz.eu/showthread.php?tid=6

Aktuell orientiert sich der Gesetzgeber beim Minimierungsgebot/"Harm Reduction-Ansatz" an Nikotinersatzprodukten der Pharmaindustrie.
Das ist sachlich falsch, da mit keinem davon sichtbare Wolken tief in die Lungen inhaliert werden konnten, da genau das von
entwöhnwilligen Rauchern therapiert = entwöhnt werden musste, da die überwiegende Mehrheit genau von diesem sog. Rauchverhalten (= Inhalierverhalten) tatsächlich abhängig ist und nicht von Tabakrauch oder Nikotin.
Eine allgemeine Kennzeichnungspflicht aller Inhaltsstoffe lehnen wir ab.
Wer alle Inhaltsstoffe wissen möchte, kann eigenständig bei Händlern kaufen, welche diese Angaben freiwillig anbieten.


7. Erstellte Diagnosen durch Umfragen sind zu prüfen und als unwirksam zu erklären!
Alle erstellten Diagnosen bzgl. Der Feststellung einer Zigarettenabhängigkeit bzw. Nikotinabhängigkeit sind als unwirksam zu betrachten bzw. als ungültig zu deklarieren!
Die Teilnehmer an Umfragen waren anscheinlich nicht unterichtet, dass sie dahingehend diagnostiziert werden.
Rechtslage ist zu prüfen, ob eine Diagnosestellung erlaubt ist ohne klares Einverständnis des E-Zigarettennutzers.


8. Anhebung des Nikotingehalts in Tabakzigaretten und tabakfreien Zigaretten
8a.)
Anhebung des Nikotingehalts in Tabakzigaretten auf mind. 2mg pro Tabakzigarette - auch zum Schutz der Jugend.
In der Literatur wurde im Zusammenhang mit E-Zigaretten der Begriff „nicotine graduation process“ verwendet (Henningfield and Zaatari 2010, Tobacco Con- trol 19: 89–90), der beschreibt, dass bei Jugendlichen und Nichtrauchern eine niedrigere Hemmschwelle gegenüber niedrig dosierten Produkten besteht, die jedoch eine Nikotinsucht auslösen, wodurch später der Wechsel zu effizienteren Applikationen, wie beispielsweise auch herkömmlichen Tabakzigaretten be- günstigt werden kann.
https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/087/1708772.pdf
Für Raucher selbst sind 2mg pro Tabakzigarette besser, da man dadurch weniger Zigaretten benötigt und überwiegend auch weniger tief inhaliert
8b.)
Nikotinstärke nach Wunsch (je nach Leistungsstärke der gewählten E-Zigarette)  Exclamation
Bei leistungsschwächeren E-Zigaretten ist ein hoher Nikotingehalt wichtig, um auch bei diesen den zum Genuss wichtigen Throat Hit zu erzeugen.
Allgemein ist dadurch die schadstoffärmste Zigarettennutzung möglich, da mit hoher Nikotinstärke sehr wenig Liquid verbraucht wird am Tag.

9. Risiko-Einteilung von Produkten zur Inhalation nikotinhaltiger Emissionen nach Vorbild der Risikoeinstufung von alkoholhaltigen Produkten:
Neuformulierung der Empfehlungen von Suchtexperten zu Nikotinkonsum nach Vorbild der Empfehlungen zu Alkohol:
Grenzwerte, Schwellenwert etc.
Der Schwerpunkt liegt hierbei selbstverständlich an der Gesamtanzahl inhalierter Schadstoffe der unterschiedlichen Inhalierprodukte
wie z.B. Tabakzigarette, E-Zigarette, Shisha, etc.

10. Änderung der Bezeichnung "Raucher" in "Dampfer".
Der Begriff "Raucher" wirkt inzwischen diskriminierend für eine Gruppe von EU-Bürgern, die ungerechtfertigterweise alleine durch diese Bezeichnung in gewissen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgegrenzt werden.
Mit der Bezeichnung "Raucher" wird allgemein assoziiert bzw. suggeriert, dass diese Bürger "Drogensüchtige" sind.
Das entspricht nicht den Tatsachen.
Die Bedeutung ist ähnlich, als würde man von jedem Bier trinkendem Bürger behaupten, dass alles "Trinker" seien.
Durch diese einfache Umbennennung wird die Hauptzielgruppe von tabakfreien Zigaretten ersichtlich:
Sie sind für alle (100%) Raucher da und nicht nur für die unter 1% ernsthaft Entwöhnwilligen.

Im Zusammenhang "E-Zigarette" sprechen wir auch nicht von "Harm Reduction", sondern von "Risikobegrenzung", Risikominimierung (im Sinne von Schadstoffbegrenzung bzw. - minimierung) oder "Safer Use"
Safer use:
Risikofreien Konsum gibt es nicht! Wer trotzdem konsumiert, sollte sich mit den Safer-Use-Regeln vertraut machen
https://drugscouts.de/de/lexikon/nikotintabak


11. Erlaubnis aller sonstiger Tabakwolken-Alkaloide (Vollspektrum) und aller Zusatzstoffe in Liquids, welche einen dauerhaften Umstieg auf E_Zigaretten attraktiver machen.
Vielen Rauchern, welche sich E-Zigaretten kaufen, fehlt etwas beim Genuss.
Damit viel mehr Raucher E-Zigaretten attraktiver erleben und dauerhaft eher schadstoffärmere E-Zigaretten verwenden, sind wieder mehr Wirkstoffe/Zusatzstoffe in Nikotinflüssigkeiten zum Inhalieren zuzulassen.


12. Der Tabakindustrie ist das Herstellen und Verkaufen von sog. E-Zigaretten zu verbieten.
Die Bedürfnisse und Interessen der Zigarettennutzer müssen vollumfänglich berücksichtigt werden.
Es besteht der Verdacht, dass sie solche Produkte so gestalten, dass sie Rauchern überwiegend nicht ausreichen für einen befriedigenden Zigarettenkonsum und sie so wieder eher auf deren Tabakzigaretten umsteigen.
Pötschke-Langer:
Gesundheitsinteressen vor Industrieinteressen stellen:
yTransparenz des Einflusses derTabakindustrie
yZurückdrängung des Industrieeinflusses
yAblehnung vonTabakindustriegeldern fürdie Prävention
http://www.vivid.at/_pdf/43427999aad0c.pdf
siehe auch Madrider Charta 1988!
Der Tabakindustrie sind neuartige Nikotinprodukte zu verbieten.
http://www.apug.de/archiv/pdf/gesundheit21_kap5.pdf

13. Klare Aufklärung aller Zigarettennutzer über die sog. Nikotinaufnahmeregulation
Vor allem Risikogruppen werden so vor der falschen Annahme geschützt, Nikotin erfolgreich schrittweise zu entwöhnen.
Praktisch alle haben noch ähnlich hohe Nikotinmengen im Blut, wie Tabakzigaretten-Nutzer.
Für gesunde Erwachsene sind diese Nikotinmengen kein Problem, jedoch für Risikogruppen möglicherweise noch ein tödliches Risiko bei Langzeitinhalation.

14. Keine Steuer auf tabakfreie Zigaretten, um einen Wechsel für Tabakzigaretten finanziell attraktiver zu gestalten.
Die gesundheitlichen Vorteile von E-Zigaretten sind inzwischen nachgewiesen.
Durch die Einsparung hunderter giftiger Substanzen werden rauchertypische Ekrrankungen kaum noch neu auftreten.
Dementsprechend sinken die Krankheitskosten für die Gemeinschaft drastisch, je mehr Raucher sich für tabakfreie Zigaretten
entscheiden. Auch eine Reduktion von Tabakzigaretten durch tabakfreie Zigaretten wird sich hier positiv auswirken durchsinkende
Krankheitsfälle.
Antworten
#2
Anmerkungen:
Zitat:Nikotinstärke nach Wunsch bis 60mg (je nach Leistungsstärke der gewählten E-Zigarette)
sollte zu Nikotinstärke nach Wunsch (je nach Leistungsstärke der gewählten E-Zigarette) geändert werden.
Zitat:Raucher haben ein Recht auf möglichst schadstoffarme Zigaretten
sollte zu Raucher haben ein Recht auf schadstoffärmere Zigaretten geändert werden.
Zitat:Anhebung des erlaubten Nikotingehalts in Liquids auf mind. 60mg.
sollte zu Abschaffung der Nikotinobergrenze für Liquids geändert werden.

Zitat:ALARA-Prinzip:
as low as reasonably achievable - so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar.
Damit habe ich noch gewisse Probleme. Da könnte doch jemand sagen: "Aromen stellen eine potenzielle Gefahr dar. Die kann man ohne Aufwand weglassen. Nach ALARA-Prinzip gibt es deshalb nur noch aromenfreie Liquids."

Ich weiß, dass Du das nicht meinst, aber der Begriff legt so etwas nahe. Mir kommt das riskant vor. Wenn Du darauf bestehst ihn zu verwenden, finde ich, muss das anders präsentiert werden um böswillige Interpretationen zu vermeiden.
Antworten
#3
Noch ein paar Kleinigkeiten:
Zitat:Sofern genannte Emissionen die Gefahren von Zigaretten-Emissionen nicht übersteigen, sind alle Rauchverbote aufzuheben.
Das ist irgendwie rückwärts, oder?
Zitat:-keinerlei Forderung nach Sicherheit, da wir Nikotin bereits als "Hauptgift" geglaubt haben, jedoch niemals entwöhnen wollten,
seit wir Zigaretten gekauft haben.
Wir akzeptierten grundsätzlich von Beginn an weiter auch bei E-Zigaretten hunderte unbekannte und bekannte Schadstoffe, solange wir nicht mit einer Zigaretten-Nutzung aufhören wollten.
Zitat:Klare Aufklärung der Öffentlichkeit und von Politikern/EU-Politiker durch BzgA, DKFZ, Bfarm, BfR, dass bestimmungsgemäßer langfristiger Nikotinkonsum per "Wolkeninhalation" für gesunde Erwachsene nicht schädlich oder suchterzeugender ist als Koffeinkonsum per Cola oder Kaffee.
Das bedeutet gleichzeitig, dass weiterhin krebserzeugende bzw. andere schädliche Substanzen durch Käufer von tabaklosen Zigaretten erlaubt sein müssen (wie auch in nikotinhaltigen Tabakwolken!) und langfristig per Kauf auch akzeptiert werden.
Zitat:Die gesundheitlichen Vorteile von E-Zigaretten sind inzwischen nachgewiesen.
Durch die Einsparung hunderter giftiger Substanzen werden rauchertypische Ekrrankungen kaum noch neu auftreten.
Dementsprechend sinken die Krankheitskosten für die Gemeinschaft drastisch, je mehr Raucher sich für tabakfreie Zigaretten
entscheiden. Auch eine Reduktion von Tabakzigaretten durch tabakfreie Zigaretten wird sich hier positiv auswirken durchsinkende
Krankheitsfälle.
Hier springst Du in der Argumentation zwischen "Wir wollen gar keine harmlosen E-Zigaretten. Hört auf uns zu regulieren!" und "E-Zigaretten sind so harmlos, dass sie bevorzugte Behandlung verdient haben." hin und her.

Entweder Du verzichtest auf eine Seite oder Du solltest da eine differenziertere Argumentation finden. So wirkt das widersprüchlich.
Antworten
#4
Anmerkungen:
Zitat: schrieb:Nikotinstärke nach Wunsch bis 60mg (je nach Leistungsstärke der gewählten E-Zigarette)
sollte zu Nikotinstärke nach Wunsch (je nach Leistungsstärke der gewählten E-Zigarette) geändert werden.
Zitat: schrieb:Raucher haben ein Recht auf möglichst schadstoffarme Zigaretten
sollte zu Raucher haben ein Recht auf schadstoffärmere Zigaretten geändert werden.
Zitat: schrieb:Anhebung des erlaubten Nikotingehalts in Liquids auf mind. 60mg.
sollte zu Abschaffung der Nikotinobergrenze für Liquids geändert werden.


Einverstanden...alles abgeändert Exclamation


Zitat zum ALARA-Prinzip:
"Damit habe ich noch gewisse Probleme. Da könnte doch jemand sagen: "Aromen stellen eine potenzielle Gefahr dar. Die kann man ohne Aufwand weglassen. Nach ALARA-Prinzip gibt es deshalb nur noch aromenfreie Liquids."

Hier habe ich mehrere Dokumente, welche auf die Wichtigkeit des Geschmacks bei der Zigarettennutzung hinweisen.
Das war auch mein einziger Grund eine E-Zigarette zu kaufen:
Ein anderer Geschmack als "Tabak verbrannt".
Mir war nur wichtig, dass E-Zigaretten nicht schädlicher sind als meine Marlboro:
Ich hätte also tatsächlich 100.000 bedenkliche und sogar tödliche Substanzen in meinen Dampfwölkchen akzeptiert....solange ich nicht früher sterbe, als mit Tabakwölkchen.
Antworten
#5
Zitat:
"Noch ein paar Kleinigkeiten:
Zitat: schrieb:Sofern genannte Emissionen die Gefahren von Zigaretten-Emissionen nicht übersteigen, sind alle Rauchverbote aufzuheben.
Das ist irgendwie rückwärts, oder?



Ok....stellen wir zurück Exclamation
Antworten
#6
Zitat:Hier habe ich mehrere Dokumente, welche auf die Wichtigkeit des Geschmacks bei der Zigarettennutzung hinweisen.
Das war auch mein einziger Grund eine E-Zigarette zu kaufen:
Ein anderer Geschmack als "Tabak verbrannt".
Mir war nur wichtig, dass E-Zigaretten nicht schädlicher sind als meine Marlboro:
Ich hätte also tatsächlich 100.000 bedenkliche und sogar tödliche Substanzen in meinen Dampfwölkchen akzeptiert....solange ich nicht früher sterbe, als mit Tabakwölkchen.
Ja, das sehe ich genauso. Ich finde nur die Bezeichnung ALARA (as low as reasonably achievable) legt nahe, dass alles was technisch nicht zu aufwendig ist, unternommen werden sollte um E-Zigaretten harmloser zu machen. Ich denke, Du könntest Deinen Standpunkt leichter vermitteln, wenn Du auf diesen Begriff verzichten würdest.
Zitat:Ok....stellen wir zurück
Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt. So wie das jetzt da steht lese ich das als:
Wenn Autoabgase weniger schädlich sind als Passivrauch, dann sind Rauchverbote aufzuheben.
Zitat:z.B. Emissionen durch Backen, Braten (z.B. Gefahren durch zu heisses Fett/Öl), Kirchenbesuchen (Weihrauch-Emissionen!), Autoabgase an (stark befahrenen) Strassen, etc.
Sofern genannte Emissionen die Gefahren von Zigaretten-Emissionen nicht übersteigen, sind alle Rauchverbote aufzuheben.
Ich vermute Du meinst: Sofern Zigaretten-Emissionen die Gefahren der genannten Emissionen nicht übersteigen, sind alle Rauchverbote aufzuheben.
Antworten
#7
das ALARA-Prinzip ist gerade für den Gesetzgeber wichtig:
Ausgangspunkt sind hier ausschliesslich 100.000 "Wolken-Inhaltsstoffe".
5600 davon wurden erst identifiziert.....es können aber auch 200.000 sein.
Schon deswegen machte es keinerlei Sinn, nur Zusatzstoffe zu regulieren (was Pöla angezettelt hat im März 2005).
Aktuell wenden sie auch das Alara-Prinzip an (Minimierungsprinzip).
Allerdings nehmen sie als Ausgangspunkt NIkotinpflaster etc. der Pharmaindustrie......FEHLER!
Hat nur noch niemand zu Thema gemacht, da es niemand beachtet/wahrgenommen hat.
Da gab es keine tief inhalierbare "Nikotin-Wolken".
Die mussten ja alle entwöhnen.....die Wolken und zwar spätestens nach 9-12 Monaten.


Das mit den Rauchverboten lassen wir besser mal ganz weg im Moment - erst muss man Rauchern klar und deutlich erklären,
dass ihr "Passivrauch" keineswegs Dritte schwer schädigt oder sogar tötet.
Ich selbst konnte das ca. 2-3 Jahre nicht glauben...da ich es tausendfach andes gelernt habe.
Antworten
#8
Was Du immer wieder darstellst, ist vollkommen logisch: Wenn Tabakzigaretten legal sind, dann sollte jede Alternative, die weniger schädlich ist, auch legal sein.

Das ist Harm Reduction/Schadensminimierung/Risikobegrenzung, nenn es wie Du willst, aber nicht ALARA. ALARA sagt schon rein vom Wortlaut her, dass alles so unschädlich wie irgendwie vernünftig machbar sein soll. Und damit steckst Du in der Falle.

Zitat:(was Pöla angezettelt hat im März 2005).
Aktuell wenden sie auch das Alara-Prinzip an (Minimierungsprinzip).
Warum machen sie das? Weil das ALARA-Prinzip besagt, dass Alles was möglicherweise schädlich ist und ohne großen Aufwand weggelassen werden kann, auch weggelassen werden muss. Natürlich finden ANTZ das klasse.

Ich glaube wirklich, dass Du Dir damit in den Fuß schießt, aber wenn Du darauf bestehst, dann einigen wir uns hier einfach auf Uneinigkeit.

Zitat:Das mit den Rauchverboten lassen wir besser mal ganz weg im Moment
Das fände ich schade. Das ist wirklich ein Punkt, der Rauchern gefallen würde.

Im Moment sind für Raucher, die beim Tabakverbrennen bleiben wollen, nur drei Punkte relevant: 4, 8a und 10.

10 ist schon raus, wenn jetzt auch noch 4 rausfliegt, bleibt nur noch 8a übrig.
Antworten
#9
Ich stelle den Punkt "ALARA-Prinzip" auch mal nach hinten.  Exclamation
Antworten
#10
"Das mit den Rauchverboten lassen wir besser mal ganz weg im Moment "
Das fände ich schade. Das ist wirklich ein Punkt, der Rauchern gefallen würde. 


Nur hier im Forum - bei den Forderungen (und auch nur vorerst, bis man eine verbesserte Formulierung gefunden hat).
In der Rauchergruppe gegen Rauchverbote habe ich heute erst einen Artikel von Prof. Romano Grieshaber
gepostet:
"«Passivrauchen schadet nicht»
Der Professor für Präventivmedizin Romano Grieshaber wollte mit «Passiv­rauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft» eine Debatte anstossen. Es ist ihm bisher nicht gelungen."
https://tageswoche.ch/form/interview/pas...det-nicht/

Der kommt gut an.
Antworten


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