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2004: Keine erhöhte Mordalität durch Passivrauchen
#1
Bei den Nichtrauchern, die einen qualmenden Partner im Haus zu dulden hatten, war der Befund ebenso eindeutig: kein signifikant erhöhtes Risiko. „Unsere Ergebnisse“, schlossen Enstrom und Kabat, „legen keinen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und erhöhter Mortalität nahe.“
Das stand nun deutlich im Widerspruch zu früheren Auswertungen, die beispielsweise ergeben hatten, das Herzinfarkt-Risiko eines Passivrauchers, der das Äquivalent von umgerechnet einer Zigarette pro Tag inhaliere, liege dreißig Prozent über dem Durchschnitt und damit beinahe halb so hoch wie das eines Kettenrauchers, der täglich zwanzig Zigaretten konsumiere. Dieser bedrohliche Effekt wurde durch „nichtlineare Dosis-Wirkungs-Beziehungen“ zwischen den Schadstoffen im Rauch und der Krankheitsentstehung erklärt. Ähnliches wurde auch für die Entstehung von Lungenkrebs vermutet.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/passivrauchen-wenn-der-boese-nachbar-qualmt-1191626-p2.html
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